Neues aus dem Locoland

Nach der sooo langen Auszeit gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten aus dem Locoland. Zunächst mal, habe ich mein iPad ja letzten August erneut austauschen lassen, da sich wieder ein mal ein Pixelfehler eingeschlichen hatte. Der AppleCare Protection Plan (ACPP) machte sich bezahlt und ich bekam ein Austauschgerät. Dieses neue Gerät hatte, da mein ACPP nur noch bis 11.8. galt, eine 90-tägige Garantie. Es stellte sich mal wieder heraus, dass das Gerät defekt war… Nach zwei Monaten der Benutzung merkte ich es immer deutlicher… Der Touchscreen hatte eine Macke. Manchmal reagierte er gar nicht, manchmal überempfindlich, eine Icon-Reihe schien eine Art nicht funktionierende Barriere zu sein, schwer zu beschreiben… Na ja, also noch mal bei Apple anrufen und die Garantiezeit gerade noch eingehalten (2 Tage…)… Gerät eingeschickt und… Zurückbekommen! Der Fehler konnte nicht reproduziert werden. Ein erneuter Anruf und eine Weiterreichung an die Vorgesetzte verhalf mir dann aber doch dazu, dass ich das Gerät noch mal einschicken konnte. Ich warte nun auf mein fünftes iPad2 und hoffe, dass dieses endlich mal einwandfrei funktioniert.

Ach ja, außerdem habe ich tatsächlich zum zweiten Mal den ACPP für mein iPhone 5 in Anspruch genommen, allerdings nur für die EarPods, da hat sich der rechte Stöpsel dazu entschieden, nur noch leise zu sein, nicht aus, nur sehr leise… Austausch ohne Probleme, nice.

Letzten Dienstag sind neue Apple-Geräte erschienen. Der Thronfolger von Computer-Cool übernahm die Bühne und stellte massig neues vor. Allerdings nichts, was nicht vorher im Internet veröffentlicht worden wäre. Ein neues, leichteres, schnelleres iPad (iPad Air), ein Retina iPad-Mini, bessere Prozessoren in MacBooks… Aber das coolste war wohl der neue MacPro, ich würde ihn aber eher DarthMac nennen 😉

DarthMacSpaß beiseite… Das Teil sieht verdammt geil aus und leistungstechnisch… Wohoo! Allerdings ist das günstigste Modell mit 3000€ nicht ganz billig. Leider hat Apple bisher keine dazu passenden 4K-Thunderbolt-Displays angeboten, ich hoffe ja, dass die noch folgen, die wären der perfekte Begleiter für mein bestelltes MacBookPro Retina (yeah!)… Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet und habe die Gelegenheit sofort genutzt. Leider muss ich noch bis 6. oder 7. November warten, die Lieferzeit nervt, aber dann bekomme ich ein schickes neues 15 Zoll-Gerät. Ich hätte da ja auch gehofft, dass Apple das Design an den MacPro anpasst, schwarz wär‘ schon cool, aber hey, man kann nicht alles haben.

Nun gut, es gab nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software. Der größte Clue ist natürlich der Preis. Endlich finanziert Apple seine Software über die Hardware-Verkäufe, ein neues OS X für Lau ist derbe geil!

Ich habe das bestellte MacBook und das neu erschienene Betriebssystem zum Anlass genommen, meine kleine 13 Zoll-Kiste mal wieder fit zu machen. Als erstes habe ich ein komplettes Backup erstellt, denn danach wollte ich nicht nur das Gerät komplett neu einrichten, sondern auch die eingebaute Festplatte und das SolidState-Laufwerk zu einem FusionDrive verbinden. Dieses vorgehen löscht alle Daten von beiden Laufwerken, darum das Backup (ich habe ein zusätzliches Backup zum normalen TimeMachine-Backup erstellt.

Man findet inzwischen zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man das FusionDrive erstellt, es ist letztendlich nur ein Befehl im terminal und danach läuft alles wie sonst auch durch… Was ziemlich cool ist, ist, dass beim FusionDrive die Speicherkapazität der Laufwerke addiert wird. Ich dachte, man erhält nur die Kapazität der Festplatte. Mein MacBook ist jetzt wieder richtig schön aufgeräumt, hat ein 428GB FusionDrive und sobald mein neues eintrifft, kann ich einfach per Migrationsassistent meine gesamten Daten rüberspielen, dann muss ich schon mal nicht neu einrichten.

So, das war endlich mal wieder ein längerer Artikel, knapp 600 Wörter, wow. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit öfter dazu komme, etwas zu schreiben, es steht ja viel an… Ein Bericht über das neue MacBook Pro, wenn es dann da ist, und ein Artikel über das neue iWork und iLife könnten auch noch kommen, mal sehen. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

 

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Neues aus dem Locoland

OS X Mountain Lion

Wie bei Twitter angekündigt, berichte ich nun einmal von meinen Erfahrungen mit Mountain Lion (aka Mac OS 10.8), dem Umstieg auf das selbige, Features und was mir sonst noch so einfällt. Allen voran benutze ich zum Erstellen dieses Artikels die neue Spracheingabe von Mac OS Mountain Lion. Einen ganzen Artikel damit zu erstellen stellt sich jedoch als sehr schwierig heraus, da diverse Worte nicht richtig erkannt werden und auch die Satzzeichen nicht richtig eingebaut werden. Spricht man jedoch die Satzzeichen mit, funktioniert das aber ganz passabel. Man muss jedoch jeden Satz Korrektur lesen.

Installation

Wie bereits in diversen Foren und auf diversen Webseiten berichtet, ist die Installation von MacOS Mountain Lion sehr einfach. Man lädt das Installations-Image im Mac AppStore herunter und führt anschließend die Installation aus. Nach wenigen Klicks und kurzer Wartezeit befindet sich Mac OS X.8 bereits auf dem Mac. Vielmehr gibt es zur Installation nicht zu sagen.

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick hat sich im Gegensatz zu Mac OS X.7 nicht viel geändert. Das Aussehen entspricht weitgehend dem Vorgänger. Auf den zweiten Blick haben sich jedoch einige Details verändert. Die von OS X seit je her bekannte Dock wurde erneut ein bisschen angepasst, so sind beispielsweise die Indikatoren für laufende Programme ein bisschen kleiner und weiter nach unten verschoben worden. Ich persönlich mag das nicht so sehr, da es für mich weniger deutlich zu erkennen ist welche Programme geöffnet sind.

Da wir bereits bei der Dock sind, gehen wir nun auf die entsprechenden Icons ein. Nach der Installation tauchen in der Dock zwei neue Icons auf: Erinnerungen und Notizen. Die dahinter liegenden Programme entsprechen dem iPad-Pendant und lassen sich nun endlich auch auf dem Mac Desktop benutzen. Mich stört dabei vor allem das Aussehen des Notizblocks, wie bereits auf dem iPad hat dieses Programm eine Lederoptik, wie bereits der Kalender in MacOS, dieses Aussehen ist ziemlich zu verspielt und meiner Meinung nach unnötig.

Das nächste Feature ist die Mitteilungszentrale. Diese vereinigt alle neu eingehenden E-Mails, Ereignisse, Erinnerungen und so weiter, in einer übersichtlichen Zentrale, ähnlich wie auf dem iPad und dem iPhone. Zum aktivieren der Mitteilungszentrale kann man entweder oben rechts den Knopf in der Menüleiste betätigen, oder einfach mit zwei Fingern auf dem Multitouch-Trackback von rechts nach links wischen, dies ist zwar eine etwas unnatürliche Geste, da man zwei Finger übereinanderlegen muss, aber nach etwas Eingewöhnungszeit gewöhnt man sich schon daran.

Einschub: die Spracheingabe funktioniert durchaus angenehm, ich weiß zwar immer noch nicht wie sinnvoll sie ist, aber funktionieren tut sie…

Die deutlich erkennbaren neuen Features sind damit abgehandelt. Ein weiteres Feature ist allerdings noch eine Sicherheitseinstellungen, die es ermöglicht, einzustellen nur Programme aus dem Mac App Store installieren und starten zu lassen. Dies ist ein rein optionales Feature und bietet sich beispielsweise für Laien an, womit der Mac wieder ein Stück sicherer wird.

Auch funktioniert mit 10.8 endlich „Dokumente in der Cloud“, welches bereits mit Lion erwartet wurde, jeder jetzt erst vernünftig umgesetzt wurde. Damit kann man endlich alle Dokumente von unterstützten Programmen auf allen Geräten wie dem iPad dem iPhone und allen zur Verfügung stehenden Macs benutzen. Natürlich wird man damit ein kleines bisschen mehr in die Mac Ökosphäre gedrängt und dort festgehalten, für Menschen die sich dort allerdings bereits bewegen ist das kein großes Manko.

So langsam fällt mir kein weiteres Feature mehr ein, über das ich schreiben (reden…) kann, da das für mich wichtigste und größte Feature nicht auf Macs funktioniert, die älter als ein Jahr sind. Dieses Feature ist „AirPlay Mirroring“, die Möglichkeit den Bildschirm eines Macintosh-Rechners auf dem Apple TV (und damit dem, großen Fernseher) darzustellen. So weit ich weiß funktioniert AirPlay Mirroring nach einer Inteltechnologie, welche erst mit der Sandy Bridge-Architektur unterstützt wird. Ich frage mich dennoch wieso es dann Programme geben kann wie er AirParrot, welche dieses Feature bereits auf ältere Macs bringen und Berichten zufolge gut funktionieren.

Ich habe nun relativ ausführlich ein paar deutliche Änderungen beschrieben, und bin nicht wirklich darauf eingegangen, wie ich mich mit dem Betriebssystem fühle. Um es kurz zu machen: Ich fühle mich gut. Jeder sollte meiner Meinung nach auf Mountain Lion umsteigen, wenn technisch die Möglichkeit dazu vorliegt. Das System fühlt sich schneller als sein Vorgänger an und unterstützt viele tolle neue Features für die Zusammenarbeit mit iOS… Kurzum, ein gelungenes System…

OS X Mountain Lion

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

Am Montag, den 11.6.2012, also vor zwei vier Tagen, war es wieder so weit… Oder sagen wir lieber: War es zum ersten Mal so weit…
Die WWDC wurde mit einer von Apples berühmten Keynotes eröffnet. Zum ersten mal in der Konzerngeschichte der Neuzeit (ab 1997), wurde die Keynote nicht von Steve Jobs, sondern von Tim Cook durchgeführt.
Es war also, ohne alle gestellten Erwartungen an die vorgestellte Soft- und Hardware, ein denkwürdiges Ereignis, bei welchem sich zeigen sollte, ob Cook in der Lage ist, Jobs den Rang abzulaufen, ihn also als Galleonsfigur der Firma „Computer Cool“ zu setzen.
Nachdem ich also Gestern mit Chips und Cola zwei Stunden lang die Präsentation angesehen habe muss ich sagen: Apple hat es wieder geschafft!
Ich will ein neues MacBook haben!
Und ein neues iPad!
Und ein neues iPhone!
Und weil wir schon dabei sind, die neue AirPort Express, weil sie hübsch ist.
Nüchtern betrachtet ist dieses Jahr lediglich das nächste iPhone drinnen, was ich so im Herbst erwarte…

Neue MacBooks
Die MacBooks sind sexy, waren sie schon immer, aber jetzt sind sie extrem flach und bauen mehr auf Thunderbolt. Zukunft ist cool. Allerdings stört mich der fehlende Firewire-Anschluss… Außerdem ist Apple inzwischen ja dazu übergegangen, keine Adapter mehr mit zu liefern… Ich würde ja bei einem 2000€ Laptop wenigstens alle Adapter erwarten.
Was soll man ansonsten sagen? Eine Auflösung von 2880×1800… „gedruckte Schrift“ am Display. Ich steh drauf…

Mointain Lion
Es sind mehr Details zu Mountain Lion erschienen. Weitgehend sind das Features die ich unter Lion bereits erwartet habe, vor allem die iCloudintegration… Na ja, iOsification von OS X…
Bin gespannt wann Apple dazu übergeht nur noch ein Betriebssystem herzustellen (OS 11?)… Na ja, ich bin gespannt…
Im Vorfeld zu OS 10.8 habe ich mein MacBook gerade neu eingerichtet… Dazu kommt ein separater Bericht..

iOS 6
Geil.
Coole Features und alles toller und besser und so. Aber wieso zum verf****en Hu******n gibt‘ Siri weder fürs iPhone 4, noch fürs iPad 2?
wieso gibt es die Turn-by-Turn Navigation nicht fürs iPhone 4, aber fürs iPad2?
und was soll das bitte mit FaceTime over 3G nur für iPhone 4S und New iPad???
Das sieht wirklich nach willkürlicher Trennung, oder vielmehr nach Finanzentscheidung aus… Kauft neue Geräte, eure alten haben diese coolen Features nicht…
Es kann wirklich ich an der Leistung der Geräte liegen…
Na ja…

Ich halte mich mit Kommentaren zurück und erwarte gierig den Release von Mountain Lion im Juli und iOS 6 im Herbst.

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

32 Bit vs. 64 Bit

Da die 4D scheinbar sehr beschäftigt sind momentan, gibt es hier wenig Artikel… Ich nehme mir also mal die Zeit um einen Artikel über Technik zu schreiben, das ist mal was Neues!

Wie im Titel bereits ersichtlich, soll dieser Artikel sich mit 64 Bit befassen. Natürlich nur für OS X, Windows Nutzer können also des Interesse wegens weiterlesen, aber aus diesem Artikel nur wenig Nutzen ziehen.

Gehen wir’s an…

Warum also solch ein Artikel? Ich bin in irgendeinem Blog darauf gestoßen, dass ja Snow Leopard (OS 10.6) zwar 64 Bit unterstützt und ein Haufen Mac-Software auch 64 Bit ist, der OS X Kernel aber nur in 32 Bit betrieben wird. Einzig Apples Server-Reihe, der XServe, bootet Werksmäßig in 64 Bit.

Was bedeutet das? Nun… Dass der Kernel von OS X in 32 Bit arbeite bedeutet eigentlich nichts. Ob euer Kernel in 64 oder 32 Bit arbeitet könnt ihr im System-Profiler (-Menü öffnen und ALT drücken, dann taucht der System-Profiler auf) unter dem Punkt „Software“ überprüfen. Dort steht irgendwo was von 64 Bit ja oder nein. Standardmäßig müsste dort „64 Bit<>nein“ stehen…

Wer gerne auf 64 Bit umstellen möchte kann das tun, indem die Tasten „6“ und „4“ (ja die Zahlen…) beim Booten direkt nach dem Startsound gedrückt (und festgehalten) werden. Danach sollte Snow Leopard in 64 Bit laufen (Überpüfung im Systemprofiler).

Nun ein kurzer technischer Hinweis: Der Grund weswegen der 64 Bit Modus nicht standardmäßig eingeschaltet ist, ist, dass Kernelerweiterungen (sog. „Kexte“ – Kernel Extensions), also quasi die Treiber der Mac-Welt nur Kernelabhängig existieren. Ein 64 Bit Kernel benötigt 64 Bit Kexte und ein 32 Bit Kernel benötigt 32 Bit Kexte. Das ist wie bei Windows mit den fehlenden 64 Bit treibern…

Damit also möglich wenig Konflikte mit Drittanbieter-Treibern und Software (Manche Software installiert eigene Kexte) entstehen ist der 64 Bit-Modus nur optional startbar.

Es ist möglich den 64 Bit-Modus dauerhaft zu aktivieren und so ein vollwertiges 64 Bit System zu erhalten! Es sei allerdings gesagt, dass das jeder für sich entscheiden muss, ob es sinnvoll ist oder nicht… Ich habe in 64 Bit und in 32 Bit jeweils CineBench und XBench laufen lassen und die Resultate zeigen an, dass 64 Bit ein kleines Bisschen performanter sind. Ein winziges bisschen!

Benchmarks: CineBench und XBench: [spoiler ]

32 Bit:

CineBench:
CPU: 1.24
OpenGL: 5.86

XBench:
CPU: 160.94
Thread-Test: 249.85
Memory: 188.44
Quartz Graphics: 177.97
OpenGL: 165.12
UI: 246.93
Diski: 58.50

64 Bit:

CineBench: 
CPU: 1.30 
OpenGL: 5.88

XBench:
CPU: 160.15
Thread-Test: 288.48
Memory: 194.73
Quartz Graphics: 179.64
OpenGL: 167.93
UI: 287.71
Disk: 69.31

[/spoiler]

Wie man diesen beiden Benchmarks allerdings entnehmen kann ist der Leistungszuwachs wirklich marginal. Ich habe mich allerdings dennoch für 64 Bit entschieden, denn ich bin ein Nerd. Den Leistungsunterschied kann über die oben erwähnte „6“ und „4“-Methode testen.

Für alle die sich dazu entschließen ihr System in ein reines 64 Bit-System umzustellen hier die nötige Anleitung :[spoiler]

Ein Terminal öffnen (In Dinestprogramm): Im Terminal

sudo defaults write /Library/Preferences/SystemConfiguration/com.apple.Boot ‚Kernel Flags‘ ‚arch=x86_64‘

eingeben und Enter drücken. Auf Anfrage das Administrator-Passwort eingeben. Danach noch:

sudo nvram boot-args=“arch=x86_64″

Eingeben und Enter drücken. Das war’s schon. Nach einem Neustart sollte das System im 64 Bit-Modus starten.[/spoiler]

Als letzter Hinweis sei noch mal erwähnt, dass Programme immer starten können, egal ob sie 32 Bit der 64 Bit sind und egal welcher Modus gestartet ist.

Deaktivieren sollte man den 64 Bit Modus können indem man die „_64“ bei beiden Argumenten entfernt. Das habe ich aber noch nicht getestet. Außerdem kann man über „3“ und „2“ wieder im 32 Bit Modus starten wie bei „6“ und „4“ in 64 Bit.

32 Bit vs. 64 Bit

Mac neu einrichten

Ich habe lange schon darüber nachgedacht mein MacBook neu einzurichten… Es sieht so aus, als ob ich das gleich mal in Angriff nehmen werde. Es ist ein sehr langwieriger Prozess, den ich hier mal zu dokumentieren gedenke. Zunächst möchte ich kurz darlegen, wie ich zu der Überlegung kam den Mac neu einzurichten. Also, zunächst mal, ist es lange her, dass ich das MacBook frisch eingerichtet habe, wenn ich mich recht erinnere sind es mehr als 6 Monate… Nun ist es natürlich so, dass ein Mac nicht unbedingt neu eingerichtet werden muss um ihn wieder flott zu bekommen, wie das z.B. unter Windows der Fall ist. Bei mir ist es allerdings so, dass ich VIEL herumbastele. Ich installiere Dinge die tief ins System eingreifen, arbeite viel auf einem Terminal und bearbeite Konfigurationsdateien, die nicht für eine Bearbeitung vorgesehen sind. Dies alles führt zu Datei-Leichen in der Library und diversen anderen Orten, die zwar eigentlich nichts tun, mich aber nerven.

Zusätzlich gibt es momentan an meinem MacBook ein Problem. Ich kann keine TimeMachine Backups mehr durchführen… Das ist irgendwie ätzend und da ich bereits mehrmals die für TimeMachine verwendete Festplatte überprüft habe und diese auch schon ausgewechselt habe, ist die letzte Lösung für mich ein „NEUSTART“ vom System, von TimeMachine und überhaupt allem.

Nun gut, fangen wir an… Zunächst mal eine Checkliste der durchzuführenden Schritte:

  1. Backup: Ein Klon der momentan verwendeten Festplatte erstellen. Dies ist UNVERZICHTBAR, da ein kleiner Fehler bei der Installation ALLE Daten vernichten kann und das ist ungut. Ein geeignetes Programm dafür ist Carbon Copy Cloner. CCC erstellt einen bootbaren Klon der Systemplatte, so dass man bei einem BackUp auf eine USB-Festplatte das alte System von dieser booten kann. Dies ist auch nützlich um seine Daten wieder zu übernehmen, wenn man nicht bei Null anfangen will ein System einzurichten.
  2. Benötigte Software suchen: Es ist sehr nützlich, wenn man seinen bisherigen Programme-Ordner durchgeht und jedes benötigte Programm und Update VOR der neuen installation herunterläd. So kann man nach der Installation einfach alles installieren und spart eine Menge Zeit. Besonders Systemupdates bieten sich an, denn das Update auf 10.6.4 ist etwa 800MB groß und es nervt einfach wenn man nach der Installartion des Systems gleich erst mal zig Gigabyte an Updates laden muss… Wenn man einen zweiten Rechner hat, bietet es sich an auf diesem die Update sund Programm eherunter zu laden, während auf dem neu einzurichtenden Rechner ein Backup erstellt wird.
  3. Die Installation: Mac neu starten, ALT-Taste gedrückt halten. Installations-DVD einlegen, oder, in meinem Fall, Installations-USB-Laufwerk anschließen. Wenn man einen etwa 8GB großen USB-Stick hat erspart es enorm Zeit, wenn man darauf einen Klon der OS X-Install-DVD hat… Jedenfalls startet man vom Installationsmedium. Nach der Auswahl der Sprache sollte man über „Dienstprogramme“ das Festplattendienstprogramm starten und die interne Festplatte formatieren, im Format HFS+, doer auch „Mac OS Journaled“. Die Groß- und Klein-Unterscheidung sollte man NICHT wählen, da diese nur Probleme verursacht. Damit sind die Dateien Eins.xxx und eins.xxx unterscheidbar. Klingt zwar cool, sorgt aber bei diversen Programmen für Probleme.
  4. Nach der Installation muss man sich entscheiden, ob man einfach von seinem Backup den Benutzer-Ordner wiederherstellen will. Das kann man einfach mit dem Migrationsassistenten machen… Ansonsten kann man auch erst mal einen Benutzer einrichten und später alle Daten manuell aus dem Backup zurückspielen.
  5. Ist dies alles erledigt muss man nur noch die benötigte Software installieren…

Eigentlich sind diese 5 Schritte die Anleitung zum neu Einrichten. Geschrieben habe ich den Kram allerdings während ich das Backup durchgeführt habe, wenn mir also während der Installation noch etwas auffällt, ergänze ich diesen Beitrag noch…

Ansonsten ist dies wohl der geeignete Artikel um die von mir installiert, bzw. zu installierende Software vorzustellen. Ich werde dies wohl alphabetisch machen, weil ich jetzt einfach die Liste im Finder durchgehe…

  • Ardour: Die OpenSource Digital Audio Workstation. Ist ja logisch dass ich Ardour installiere, in diesem Blog sind genug Beiträge zu Ardour…
  • Audacity: Siehe Ardour… Im ernst… OpenSource Audio-Programme, die auch noch so gut sind müssen einfach installiert sein…
  • BeatPak: Ein Tool zum erstellen und synchronisieren von Drumsets und Songs mit BeatMaker auf meinem iPhone.
  • BetterTouchTool: Mehr Nutzen für MultiTouch-Devices…
  • Blender: OpenSource 3D-Design, brauche ich für meine Masterarbeit…
  • Burn: OpenSource Brennprogramm. Sehr cool, sehr einfach, ein Muss…
  • CandleAir: Treiberersatz für Apple-Remote.
  • CarbonCopyCloner: Klon- und Backup-Programm. Siehe Artikel oben…
  • Cloud.App: Habe ich neulich in einem Artikel erwähnt. Sehr einfaches bereitstellen von Dateien. Sehr nützlich für diese „Hast du gerade mal diese Datei?“-Fragen.
  • Cubase Studio 5: Noch Fragen¿
  • Cyberduck: FTP-/SSH-/Alles was es so gibt… Ein sehr gutes unverzichtabres Programm…
  • DropBox: Einfache Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern.
  • FrameByFrame: Freies StopMotion-Programm.
  • Growl: Pop-Up-Nachrichten für OS X.
  • HandBrake: Videos konvertieren leicht gemacht.
  • iLife’09: Muss halt auf ’nen Mac.
  • iTalk-Sync: Sync Tool für iTalk auf meinem iPhone, ein eifacher Voice-Recorder, der nicht meine iTunes-Mediathek zumüllt…
  • JackOSX: Benötigt für Ardour.
  • JDownloader: Downloader für Rapidshare und konsorten.
  • LAME: LAME Aint an MP3 Encoder: Muss sein für jeden der Audiozeug macht.
  • MacJournal: Ein gutes Programm für Dokumente die ansonsten den Dokumente-Ordner zumüllen: SongTexte, Seriennumemrn, Notizen…
  • MacTex-2010: LaTeX-Distribution für OS X.
  • MacTracker: Datenbank mit allen erschienen Apple-Copmutern. Sehr lustig und man kann Buch führen über eigene Computer…
  • MPlayer OS X Extended: Sehr guter Filmabspieler.
  • NoobProof: Konfigurationstool für die in OSX integrierte aber seit 10.5 nicht mehr verwendete Paket-Firewall IPFW. Sehr nützlich wenn einen die neue, komische Firewall von OS X nervt.
  • OpenOffice: OpenSource Office-Paket. Unverzichtbar. Unglaublich gut inzwischen…
  • ParagonNTFSMac: NTFS-Treiber für OS X, damit kann man auf NTFS-Laufwerke schreiben… Sehr nützlich wenn man Windows-Heinis kennt…
  • Perian: A/V-Codec-Erweiterung für Quicktime.
  • Plex: Der beste Medienverwalter- und Player den es gibt. Unverzichtbar, wenn man TV-Serien und Filme in einer Datenbank sammeln möchte…
  • Rapidweaver: Webdesign-Programm.
  • RipIt: DVD-Ripper. SEHR GUT!
  • Seashore: OpenSource Bildbearbeitung. Wem Photoshop zu teuer und GIMP zu nervig ist… Grundlegende Bildbearbeitung für umme…
  • SmartSleep: Kleines Tool welches den Schalfmodus von Macs einstellen kann. Sehr nützlich für Unibody MacBooks, bei denen der Akku eh nicht mehr entfernt werden kann.
  • Steam: Counter-Strike auf dem Mac. Yeah Baby!
  • Teleport: Habe ich gerade einen Artikel zu geschrieben: Eine Maus und Tastatur an mehreren Rechnern nutzen.
  • The Unarchiver: Sehr guter Entpacker für OS X.
  • Tweetie: Twitter-Programm.
  • VLC: Sehr guter und beliebter Medienabspieler.
  • XMarks: Synchronisieren von Lesezeichen zwischen verschiedenen Rechnern und Browsern.

Das sind so ungefähr alle Programme die ich verwende, hoffe ich… Mein MacBook ist mit dem Klonen der Festplatte immer noch nicht fertig… Na ja, ich mache mit jetzt ’nen Cappucino und dann suche ich mir vielleicht meine Widgets wieder… Es ist wirklich eine Menge zu tun, wenn man seinen Rechner neu einrichten möchte…



Mac neu einrichten

Amazingly great new stuff

Gestern, hat Apple „New Stuff“ vorgestellt… Yeah!

Es gibt jetzt:

  • Neue Cinema Displays (27″, vom iMac bekant. Wurde auch zeit dafür…)
  • Neue Mac Pros (Ab August)
  • Neue iMacs

Und das Mega-Highlight: Das Magic Trackpad…

Die Cinema Displays sind wohl immer noch hoffnungslos zu teuer und die Mac Pros können jetzt mit 12 Prozessorkernen ausgestattet werden und haben bessere Grafikkarten…

Bei den iMacs ist mir als erstes aufgefallen, dass sie leicht teurer geworden sind. Den kleinsten bekommt man jetzt mit Studentenrabatt für etwa 1130€. Dafür hat der endlich eine gute Grafikkarte (im Vergleich zu meinem 13″ 2009er MacBook Pro) und wird standardmäßig mit einem 3,06GHz Core i3 geliefert…

Ein hübsches Gerätchen…

Kommen wir zum Highlight: Das Magic Trackpad. Apple hat tatsächlich das Trackpad der MacBook Pros als Standalone Variante veröffentlicht. Mit Bluetooth natürlich, denn mit Bluetooth ist alles besser.  Das Teil soll etwa 70€ kosten… Ehm… Ja. Richtig gelesen. 70€. Für ein Trackpad. Aber immerhin kann das MultiTouch und mit Better Touch Tool kann man damit schon so einiges anstellen.

Na ja…

Zeitgleich hat Apple ein Software-Update für die Trackpads veröffentlicht. Ich weiß nicht was das genau bewirkt, außer das man jetzt mit dem Trackpad der MacBooks scrollen kann wie beim iPhone/iPad/iPod. Also so gummi-mäßig, mit nachwabbeln. Das ist eigentlich ganz lustig. Ich muss jetzt zur Uni. Ja, leider in der Vorlesungsfreien Zeit. Fragt nicht. Bäh.

Amazingly great new stuff

Safari Reader

Vor einigen Tagen ist ja bekanntlich das OS X Update 10.6.4 erschienen. Kurz vorher wurde Safari 5 veröffentlicht. Ein Superfeature des neuen Browsers möchte ich hier kurz erwähnen: READER. Reader ist eine Option die bei manchen Webseiten in der Adresszeile auftaucht, oder über Shift + Apfel +R geöffnet werden kann. Aktiviert man den Reader, wird die angezeigte Webseite als „Papierseite“ angezeigt, ohne Werbung und ähnliche Dinge, der reine Text, Schwarz auf Weiß.

Das ist extrem angenehm bei manchen Seiten und erleichtert das Lesen eines Textes im Internet ungemein. Leider erschließt sich mir nicht so ganz, welche Seiten vom Reader angezeigt werden können, aber es ist wirklich cool, gerade weil man den angezeigten Artikel so einfach drucken oder als PDF per Mail versenden kann.

Hier noch mal ein Beispiel:

Hier sieht man die selbe Webseite, rechts normal und links mit Sfari Reader. Ist schon ein Unterschied, wa?

Safari Reader