OpenMediaVault – Nachtrag zum RAID

Tja, so schnell kann’s gehen…

Neulich habe ich noch von der RAID-Funktion in OMV geschwärmt, heute bin ich davon weg…

Warum? Nun, RAID hat einen guten Einsatzzweck, wenn man genug gleich große Festplatten hat. Es bietet dann eben eine Sicherheit gegen Festplattenausfall und lässt sich als ein einziges Laufwerk ansprechen. Sehr praktisch. Aber wenn man mur vier SATA-Ports hat, von denen einer die Systemplatte beherbergt, kann man nur drei Platten betreiben, damit also RAID5. Das ist mir doch zu wenig Platz mit meinen 2x500GiB und 1x1000GiB, deswegen bin ich davon weg. RAID5 wird übrigens, je größer die Platten werden, immer unpraktischer und wird nicht mehr empfohlen, denn wenn bei der lange dauerndes wiederherstellung von Daten etwas schief geht, ist alles futschkato. Deswegen sollte man mit großen Platzen immer RAID6 nutzen, da braucht man aber mindestens vier Platten.

Außerdem habe ich mit einem fehlgeschlagenen Update auf OMV 3 (Beta) das Serversystem (halb-)geschrotet, daher mache ich mich nun dran, den Server neu aufzusetzen.

Dieses Mal werde ich die Festplatten dabei anders einsetzen:

  • 40GB IDE-  Ja genau, eine hier rumliegende IDE-Festplatte. Verläuft alles nach Plan, werden das zwei Platten. Beide am IDE-Anschluss, so, dass ich immer ein Backup-System habe.
  • 80GB IDE – Dies ist die Systembackup-Platte, scheint aber (bin mitten im Setup) nur als 8GB erkannt zu werden… Eine erste 80GB Platte wurde von OMV gar nicht mehr erkannt… Rumliegende alte Hardware ist scheinbar nicht mehr ganz so einfach zu nutzen. 
  • SATA1: 500GB
  • SATA2: 500GB
  • SATA3: 1000GB
  • SATA4: 1000GB (War vorher per USB-Gehäuse am Rechner).

Die verbauten IDE-Plattenstammen aus meinem letzten verbliebenen PowerMac, der im Keller vor sich hin gammelt.

Jetzt ist die Frage, ob och die internen Laufwerke als separate Laufwerke anspreche, was durch den PlexMediaServer, für dessen Daten sie dienen, kein Problem darstellt, oder ob ich sie irgendwie koppele. Im RAID würde ich mit RAID5 auf etwa 1,5TB und mit RAID6 auf 1TB. Separat hätte ich eben gute 3TB. Hmmm. Es gibt noch eine Möglichkeit: LVM.

In einem LogicalVolumeManagement-Verbund, kann man Logische Laufwerke beliebig auf physikalisce Festplatten verteilen. Ich könnte also, ähnlich wie im RAID0 alle Platten in voller Kapazität als ein Laufwerk nutzen. Vorteil gegenüber RAID0 ist, so weit ich weiß, dass mannim Falle eines HDD-Crash nur die entsprechenden Daten der kaputten Platte verliert. Das wär‘ doch was. Ich werde also gleich mal OMV3 installieren und dann mal LVM testen.

[…Zeit verstreicht…]

Inzwischen läuft die Installation. Das Backup wird später konfiguriert. Sobald das System von der IDE-Platte startbar ist, hänge ich die SATA-Platten dran und dann geht die Konfiguration über das WebUI weiter. Fingerkreuz.

Läuft das System, samt Speicher, kommt der nächste Beitrag.

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OpenMediaVault – Nachtrag zum RAID

Netzlaufwerkpower und SolidStateDrives

Wie neulich berichtet liegt ja meine gesamte Musik inzwischen auf meiner Netzwerkplatte, einer Buffalo LinkStation Life, mit DAAP(iTunes)-Server, Gigabit und 320GB.

Dies funktioniert sehr zufriedenstellend, iTunes mounted das Laufwerk, notfalls kann man es von Hand mounten und iTunes neustarten, die nervigen Ausrufezeichen verschwinden nach einem Neustart von iTunes. Alles ganz cool.

Eine Sache die mich jedoch immer gewurmt hat war, dass die LinkStation nun schon gute 2 Jahre alt ist und recht viel läuft. Auch wenn eine Serverplatte in dem Teil verbaut ist, traue ich ihr einfach nicht so richtig. Eine Backup-Lösung musste her, schließlich möchte ich meine Musik nicht noch mal durch einen Plattencrash verlieren.

Es stellte sich heraus, dass ein Backup von einem Netzlaufwerk nicht so simpel ist, wie ein Backup auf ein eben solches. Weder „Carbon Copy Cloner“, noch „SuperDuper!“ können das und Dinge von Hand erledigen stinkt. Eine Lösung war ein Programm, welches zur LinkStation geliefert wurde: „Memeo LifeAgent“. Ein schlankes m0enüleisteneinistendes Tool, welches Backups erstellt. Von was-auch-imemr zu was-auch-immer.

Wenn also alles läuft sollte das Tool regelmäßig Sicherungen meiner iTunes-Library anlegen. Gut gut gut.

Mit allem was ich nun ausgelagert habe, habe ich auf meinem MacBook nur noch etwa 60GB an Daten, was bedeutet, dass mir eine 90GB SSD wohl ausreichen würde… Denn falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, ich Plane in mein MacBook ein SolidState-Laufwerk einzubauen, weil mich die Geschwindigkeit und Lautstärke meiner Festplatte nervt. Ich bin da noch nicht ganz sicher, weil die Laufwerke eben verglichen mit Festplatten klein und teuer sind, aber die Leistung eines MacBooks wird eben vor allem von der Festplatte gebremst.

Na ja, wenn man jedenfalls anfängt darüber nachzudenken packt einen schon ein Interesse an SSD… Letztendlich sind abgesehen von Filmen und Musik auch kaum große Daten auf einer Festplatte, oder? Und wozu brauche ich die ständig im Notebook? Eine kleine USB-Platte, oder eben ein NAS, reicht doch auch aus um die großen Daten zu speichern… Zu Hause eine Große Platte und unterwegs eben nur der kleine, aber unglaublich schnelle Speicher… Das neue MacBook Air zeigt es: Die Benchmarks von dem Teil sagen dass es bei 1,4GHz mit einem 2,3GHz MacBook Pro mithalten kann… Na ja, ich bin hin- und hergerissen… Vielleicht wird’s auch doch nur eine Seagate Momentus XT, die hat immerhin 4GB Flash-speicher zur Beschleunigung… Die kostet dann eben auch nur 120€ für 500GB und nicht, wie bei SolidState, etwa 160€ für gerademal 80GB…

Ach ich weiß es einfach nicht…

Wie sind denn eure Meinungen zu SSD so? Lohnt sich das? Die Geschwindigkeit geht eben von knapp 50MB/s auf 250MB/s, so im Schnitt… Das MacBook Air bootet z.B. in gerade mal 20 Sekunden… Auf der anderen Seite passt eben echt kaum etwas an Daten drauf…

Netzlaufwerkpower und SolidStateDrives

iSpeak, therefore iAm…

Ich habe mal wieder iNiges zu berichten. Ich fange mal mit… hm womit denn? Internet. Genau. Ich fange mit Internet an. Also, seit etwa 1 oder 1,5 Wochen geht meine Internetverbindung nicht mehr so richtig. Ich habe dann letztes Wochenende mal eine Störungsmeldung an Kabeldeutschland geschickt. Das war wohl Samstag oder Sonntag… Am Montag rief mich Kabel Deutschland zurück, testete mein Modem und beauftragte einen Techniker. Am Dienstag rief mich die Techniker-Firma an und hat einen Termin vereinbart. Heute Morgen war dann ein Techniker da und alles wieder gut gemacht. Mit seinem Notebook lief dann auch alles gut. Als er weg war stellte sich heraus, dass an meinen Rechnern immer noch irgendwas nicht ging, ich kam auf etrwa 2 bis 5 MBit/s Downstream und 0 (!) MBit/s Upstream. Die Latenz war astronomisch hoch. Ich schloss daraus, dass wohl an meiner Netzwerkverkabelung irgendein Fehler sein musste. Ich habe also kurzerhand leinholz aus meinem Netzwerk gemacht und alles neu verkabelt. Dabei flogen ein Switch und 4 Netzwerkkabel raus. Der Fehler blieb aber leider.

Eben war Herr Treetop kurz hier um sich einen Spülmaschinen-Tab zu leihen. Leihen ist vielleicht der falsche Ausdruck, ich möchte den auch gar nicht wieder haben…

Jedenfalls fragte er: „Hast du vielleicht irgendwas komisch konfiguriert?“ und da fiel es mir wie Kartoffeln vom Baum… Ich habe vor einiger Zeit die QoS-Engine in meinem D-Link Router (Model: D-IR 615) aktiviert. Die soll automatisch Diensten wie Spielen etc. eine Bevorzugung geben um Internetspielen etc. zu beschleunigen…

Die scheint wohl aber nicht so richtig zu funktionieren…

Na ja, ich hab‘ halt gedooft… Jetzt geht wieder alles. Der Techniker war aber trotzdem nicht ohne Grund da, denn die Dämpfungswerte meines Modems waren wirklich Murks, meinte er…

Trotzdem, wer kann den ahnen dass ein Router eine „Klicke hier zum deaktivieren der Internetverbindung“-Funktion hat?

Anderes Thema…

Ich habe erneut mal meine iTunes-Library auf meine Netzwerkfestplatte ausgelagert. Funktioniert ganz gut. iTunes mounted automatisch das Volume wenn man eine Datei abspielt. Cool. so spare ich etwa 180GB an Daten auf meinem Mac, da ich in iTunes auch Filme, Serien, iPhone-Apps, etc. habe.

Jetzt habe ich überlegt mal wieder die Originalfestplatte ins MacBook zu schrauben. Diese ist zwar nur 160GB groß, aber ist sehr leise im Vergleich zu meiner Western Digital 320GB-Platte. Mal sehen wie die Geschwindigkeit im Vergleich ist…

iSpeak, therefore iAm…