MacBook 2007

Ich bekam neulich von einer Kollegin ihr altes MacBook. Es ist ein Modell aus dem Jahr 2007, also genau so eins, wie mein aller erstes MacBook. Es hat einen 2,16GHz Core-2-Duo-Prozessor, 1GB RAM und eine defekte Festplatte.
Ich habe also das Geld investiert um es auf 3GB RAM aufzurüsten, einen neues Akku, ein Netzteil und eine (alte) Festplatte gekauft und schwups.… Laufendes taugliches MacBook.
Ach ja… die weißen MacBooks… das waren wirklich coole Geräte und ich bin sehr glücklich wieder eines zu besitzen. Nicht nur aus nostalgischen gründen, natürlich war eben so ein Gerät mein erster Mac, aber ich kann das Book auch hervorragend benutzen.
Es ersetzt nun meinen Ubuntu-Server. Es ist offensichtlich, dass ein MacBook höchstens ein Viertel des Stromverbrauches aufweist, den mein alter AMD-Tower hat, aber auch Softwareseitig bin ich mit OSX als Server einfach sehr viel zufriedener, als ständig dieses Ubuntugebastele zu haben. Ich mag Linux, sehr sogar. Aber OS X mag ich lieber.
Das Book läuft nun fröhlich mit OS X Snow Leopard, also 10.6.8 und stellt einen Druckserver, Dateiserver, PlexMediaServer, etc. zur Verfügung.
Einzig der interne Speicherplatz ist im Vergleich zum alten 4TB-Monster recht gering mit gerade 320GB…
Ich habe einfach die größten Festplatten aus dem alten Gerät in externe Gehäuse geschraubt und habe nun eine 2TB- und eine 3TB-Platte per USB an dem Gerät. Der Zugriff ist zwar nicht so schnell wie intern in dem Tower mit SATA, aber es reicht aus um HD-Filme von dem Gerät zu streamen und damit reicht es eben für meine Zwecke so aus.
Alles in allem habe ich jetzt einen Robusten OS X-Server der durch den Akku sogar eine USV besitzt… okay, die Festplatten gehen trotzdem aus, sollte der Strom ausfallen…

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MacBook 2007

Neues aus dem Locoland

Nach der sooo langen Auszeit gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten aus dem Locoland. Zunächst mal, habe ich mein iPad ja letzten August erneut austauschen lassen, da sich wieder ein mal ein Pixelfehler eingeschlichen hatte. Der AppleCare Protection Plan (ACPP) machte sich bezahlt und ich bekam ein Austauschgerät. Dieses neue Gerät hatte, da mein ACPP nur noch bis 11.8. galt, eine 90-tägige Garantie. Es stellte sich mal wieder heraus, dass das Gerät defekt war… Nach zwei Monaten der Benutzung merkte ich es immer deutlicher… Der Touchscreen hatte eine Macke. Manchmal reagierte er gar nicht, manchmal überempfindlich, eine Icon-Reihe schien eine Art nicht funktionierende Barriere zu sein, schwer zu beschreiben… Na ja, also noch mal bei Apple anrufen und die Garantiezeit gerade noch eingehalten (2 Tage…)… Gerät eingeschickt und… Zurückbekommen! Der Fehler konnte nicht reproduziert werden. Ein erneuter Anruf und eine Weiterreichung an die Vorgesetzte verhalf mir dann aber doch dazu, dass ich das Gerät noch mal einschicken konnte. Ich warte nun auf mein fünftes iPad2 und hoffe, dass dieses endlich mal einwandfrei funktioniert.

Ach ja, außerdem habe ich tatsächlich zum zweiten Mal den ACPP für mein iPhone 5 in Anspruch genommen, allerdings nur für die EarPods, da hat sich der rechte Stöpsel dazu entschieden, nur noch leise zu sein, nicht aus, nur sehr leise… Austausch ohne Probleme, nice.

Letzten Dienstag sind neue Apple-Geräte erschienen. Der Thronfolger von Computer-Cool übernahm die Bühne und stellte massig neues vor. Allerdings nichts, was nicht vorher im Internet veröffentlicht worden wäre. Ein neues, leichteres, schnelleres iPad (iPad Air), ein Retina iPad-Mini, bessere Prozessoren in MacBooks… Aber das coolste war wohl der neue MacPro, ich würde ihn aber eher DarthMac nennen 😉

DarthMacSpaß beiseite… Das Teil sieht verdammt geil aus und leistungstechnisch… Wohoo! Allerdings ist das günstigste Modell mit 3000€ nicht ganz billig. Leider hat Apple bisher keine dazu passenden 4K-Thunderbolt-Displays angeboten, ich hoffe ja, dass die noch folgen, die wären der perfekte Begleiter für mein bestelltes MacBookPro Retina (yeah!)… Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet und habe die Gelegenheit sofort genutzt. Leider muss ich noch bis 6. oder 7. November warten, die Lieferzeit nervt, aber dann bekomme ich ein schickes neues 15 Zoll-Gerät. Ich hätte da ja auch gehofft, dass Apple das Design an den MacPro anpasst, schwarz wär‘ schon cool, aber hey, man kann nicht alles haben.

Nun gut, es gab nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software. Der größte Clue ist natürlich der Preis. Endlich finanziert Apple seine Software über die Hardware-Verkäufe, ein neues OS X für Lau ist derbe geil!

Ich habe das bestellte MacBook und das neu erschienene Betriebssystem zum Anlass genommen, meine kleine 13 Zoll-Kiste mal wieder fit zu machen. Als erstes habe ich ein komplettes Backup erstellt, denn danach wollte ich nicht nur das Gerät komplett neu einrichten, sondern auch die eingebaute Festplatte und das SolidState-Laufwerk zu einem FusionDrive verbinden. Dieses vorgehen löscht alle Daten von beiden Laufwerken, darum das Backup (ich habe ein zusätzliches Backup zum normalen TimeMachine-Backup erstellt.

Man findet inzwischen zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man das FusionDrive erstellt, es ist letztendlich nur ein Befehl im terminal und danach läuft alles wie sonst auch durch… Was ziemlich cool ist, ist, dass beim FusionDrive die Speicherkapazität der Laufwerke addiert wird. Ich dachte, man erhält nur die Kapazität der Festplatte. Mein MacBook ist jetzt wieder richtig schön aufgeräumt, hat ein 428GB FusionDrive und sobald mein neues eintrifft, kann ich einfach per Migrationsassistent meine gesamten Daten rüberspielen, dann muss ich schon mal nicht neu einrichten.

So, das war endlich mal wieder ein längerer Artikel, knapp 600 Wörter, wow. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit öfter dazu komme, etwas zu schreiben, es steht ja viel an… Ein Bericht über das neue MacBook Pro, wenn es dann da ist, und ein Artikel über das neue iWork und iLife könnten auch noch kommen, mal sehen. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

 

Neues aus dem Locoland

Neuer Ventilator

Ich poste diesen Beitrag aus meinem Dashboard, also dem Ort, wo Apples Widget herumliegen… Ich habe mir mal wieder ein Widget installiert, welches einfach mal eben einen Artikel in einem WordPress-Blog erstellen kann, weil man dann mal eben etwas posten kann, ohne auf Twitters 140 Zeichen achten zu müssen.
Was ich eigentlich sagen wollte ist das Folgende:

Ich weiß nicht genau, ob ich das hier shcon mal erwähnt habe, aber mein MacBook klang in letzter Zeit in etwa wie ein Rasenmäher. Zumindest manchmal. Der Lüfter ist kaputt. Scheinbar ein Lagerschaden. 15 Monate nach kauf, was also Garantie ausschließt. 100€ kostet der Lüfteraustauisch bei FundK, also habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatzlüfter gemacht, um diesen selber zu tauschen.
Gutes Vorweg: Der neue Lüfgter ist heute gekommen, ich habe ihn eingebaut und jetzt nervt wieder nur noch das Rauschen der Festplatte.
Schlechtes gleich hinterher: Ein Austauschlüfter für ein MacBook kostet ganze 54€, Ja richtig gelesen! 54€! Für einen zu klein geratenen Ventilator.

Aber ich nehm’s gelassen. Wenn man mal einen defekten Lüfter hatte, merkt man nach einem Austausch, dass Ruhe auch mal 54€ kosten kann.

Neuer Ventilator

Netzlaufwerkpower und SolidStateDrives

Wie neulich berichtet liegt ja meine gesamte Musik inzwischen auf meiner Netzwerkplatte, einer Buffalo LinkStation Life, mit DAAP(iTunes)-Server, Gigabit und 320GB.

Dies funktioniert sehr zufriedenstellend, iTunes mounted das Laufwerk, notfalls kann man es von Hand mounten und iTunes neustarten, die nervigen Ausrufezeichen verschwinden nach einem Neustart von iTunes. Alles ganz cool.

Eine Sache die mich jedoch immer gewurmt hat war, dass die LinkStation nun schon gute 2 Jahre alt ist und recht viel läuft. Auch wenn eine Serverplatte in dem Teil verbaut ist, traue ich ihr einfach nicht so richtig. Eine Backup-Lösung musste her, schließlich möchte ich meine Musik nicht noch mal durch einen Plattencrash verlieren.

Es stellte sich heraus, dass ein Backup von einem Netzlaufwerk nicht so simpel ist, wie ein Backup auf ein eben solches. Weder „Carbon Copy Cloner“, noch „SuperDuper!“ können das und Dinge von Hand erledigen stinkt. Eine Lösung war ein Programm, welches zur LinkStation geliefert wurde: „Memeo LifeAgent“. Ein schlankes m0enüleisteneinistendes Tool, welches Backups erstellt. Von was-auch-imemr zu was-auch-immer.

Wenn also alles läuft sollte das Tool regelmäßig Sicherungen meiner iTunes-Library anlegen. Gut gut gut.

Mit allem was ich nun ausgelagert habe, habe ich auf meinem MacBook nur noch etwa 60GB an Daten, was bedeutet, dass mir eine 90GB SSD wohl ausreichen würde… Denn falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, ich Plane in mein MacBook ein SolidState-Laufwerk einzubauen, weil mich die Geschwindigkeit und Lautstärke meiner Festplatte nervt. Ich bin da noch nicht ganz sicher, weil die Laufwerke eben verglichen mit Festplatten klein und teuer sind, aber die Leistung eines MacBooks wird eben vor allem von der Festplatte gebremst.

Na ja, wenn man jedenfalls anfängt darüber nachzudenken packt einen schon ein Interesse an SSD… Letztendlich sind abgesehen von Filmen und Musik auch kaum große Daten auf einer Festplatte, oder? Und wozu brauche ich die ständig im Notebook? Eine kleine USB-Platte, oder eben ein NAS, reicht doch auch aus um die großen Daten zu speichern… Zu Hause eine Große Platte und unterwegs eben nur der kleine, aber unglaublich schnelle Speicher… Das neue MacBook Air zeigt es: Die Benchmarks von dem Teil sagen dass es bei 1,4GHz mit einem 2,3GHz MacBook Pro mithalten kann… Na ja, ich bin hin- und hergerissen… Vielleicht wird’s auch doch nur eine Seagate Momentus XT, die hat immerhin 4GB Flash-speicher zur Beschleunigung… Die kostet dann eben auch nur 120€ für 500GB und nicht, wie bei SolidState, etwa 160€ für gerademal 80GB…

Ach ich weiß es einfach nicht…

Wie sind denn eure Meinungen zu SSD so? Lohnt sich das? Die Geschwindigkeit geht eben von knapp 50MB/s auf 250MB/s, so im Schnitt… Das MacBook Air bootet z.B. in gerade mal 20 Sekunden… Auf der anderen Seite passt eben echt kaum etwas an Daten drauf…

Netzlaufwerkpower und SolidStateDrives

Neue MacBook Pro-Festplatte: Western Digital WD3200BEKT

Ich habe letzte Woche bei Alternate eine neue Festplatte geordert, eine WD3200BEKT von Western Digital. Es handelt sich um eine 320GB Festplatte, also Speichertechnisch kein Zuwachs, aber sie dreht mit 7200 Umdrehungen pro Minute, was die Zugriffsgeschwindigkeit gegenüber der alten Samsung-Platte deutlich verbessern sollte. Die Lieferzeit ist leider etwas lang, da die Platte zur Zeit meinerBestellung gerade nicht verfügbar war und so musste ich mich bis nach Ostern gedulden, bis die Platte endlich ankam.

Die neue Platte habe ich direkt eingebaut und das System neu installiert. Die alten Daten habe ich dann mittels Migrationsassistenten auf die neue Platte gespielt.
Das war aber irgendwie blöd, da z.B. iPhoto schon vorher nicht mehr schnell startete und nach der Migration bestanden halt auch alle Probleme noch… ich wollte eh mal meine Library aufräumen…
Ich habe dann also meinen Benutzer wieder gelöscht, einen neue Benutzer angelegt und alle wichtigen Daten manuell rüberkopiert… Das ist zwar immer mit Aufwand verbunden, weil jetzt in jedem Programm erneut alles überprüft werden muss (Kalender da? Ja. Telefonbuch? Ja. iChat-Kontakt… usw…), aber so ist alles sehr sauber und es befinden sich keine Dateileichen in meiner Library.

Zur Festplatte: Man merkt schon, dass sie mit 7200U/Min läuft. Programme starten schneller und das System fühlt sich irgendwie gut an. Es ist wirklich eine schnelle Festplatte und da die Festplatte eben traditionell die Schwachstelle im Macbook Pro ist, fällt eine schnelle Platte eben auf…
Was jedoch leider immer noch besteht ist das rauschen… Da hinter mir momentan aber die Spülmaschine läuft, kann ich das jetzt im Moment nicht hören… Na ja, es ist eben ein Rauschen/Surren welches die meisten Festplatten nun mal von sich geben… Hatte ja schon mal geschrieben, dass ich das Gefühl hatte das MacBook war anfangs geräuschlos, aber wenn ich da drüber nachdenke kann das nicht sein, da ich direkt am ersten Tag die Festplatte getauscht habe…

Ob sich das jetzt gelohnt hat eine neue Festplatte zu kaufen kann ich zwar bejahen, aber nur auf Grund der Geschwindigkeit, nicht auf Grund der Lautstärke. Geräuschlos bekommt man das ganze wohl nur mit SSD. Damit wird’s auch deutlich schneller! …und teurer.

Was ich noch erwähnen muss ist, dass ich mir natürlich auch gleich ein neues Gehäuse für meine alte Festplatte gekauft habe.
Sieht aus wie eine Tafel Schokolade. Das ist witzig und war das billigste Gehäuse, was ich bei Alternate auftreiben konnte.
wpid-ChocolateHDD.Vw8db9amNbDq.jpg
Jetzt bin ich mir noch unschlüssig darüber, ob ich diese Festplatte für Backups benutze, oder doch lieber eine große Arbeitsplatte daraus mache. Mal sehen. Erst muss ich mal sicher stellen, dass keine wichtigen Daten auf meinem MacBook fehlen…

Neue MacBook Pro-Festplatte: Western Digital WD3200BEKT

MacBook Pro – Akku

Heute ist es zum ersten Mal so weit… Mein MacBook-Akku ist leer und ich muss bald los. Ich kann den Akku aber nicht einfach mit dem Akku des MacBooks meiner Freundin austauschen (mal abgesehen davon, dass der auch gerade leer ist), sondern muss das Gerät laden um es nutzen zu können und warum?
Weil Apple in den neuen Unibody-Geräten die Akkus fest verbaut und man die Garantie verliert, wenn man sie selber tauscht. Gerade in den Pro-Geräten finde ich das ziemlich mies, ich meine, bei mir ist das nicht so wichtig, denn ich muss zur Uni und kann das Book so nur nicht im Zug nutzen, aber wenn ich damit unterwegs arbeiten müsste und ich hätte keine Möglichkeit das Ding zu laden würde mich das ganz schön nerven.
Es wird zeit dass ein externer Akku auf den Markt kommt, der das Gerät für 2-3 Stunden versorgen kann, dann könnte man das Book im Zug laden…

Ich hätte wohl erst recherchieren sollen. HIER gibt’s genau so ein Teil. Für viel Geld…

Na ja, ist mir nur gerade aufgefallen, weil das die Situation ist, die mir gleich am ersten Tag des MacBooks durch den Kopf ging… Letztendlich ist’s nicht schlimm, weil ich das Book noch fast eine Stunde laden kann, bevor ich los muss und damit hält’s auch schon wieder ein bisschen…

MacBook Pro – Akku