Mac OS X Lion und Ubuntu NFS Shares

Ich dachte ja, dies sei ein banales Thema, aber wenn ich schon einen ganzen Nachmittag damit zubringe, ein paar Ordner meines Ubuntu-Servers per NFS am Mac zu nutzen, ist dies wohl doch einen Blog-Artikel wert. Worum geht es hier? Ganz einfach: Es geht darum, dass OS X Lion die bei den meisten Linuxdistributionen enthaltene Netatalk-Version nicht mehr unterstützt, was bedeutet, dass man nur zwei Möglichkeiten für den Ordner-Zugriff übers Netzwerk hat: SMB und NFS.

Da kein guter OS X-Nutzer freiwillig SMB, die Windows-Sharing-Methode, nutzen möchte, dachte ich, ich probiere mal NFS aus. NFS ist der Unix-Netzwerkstandard, also auch entsprechend Leistungsstark und zuverlässig. Nach allen Tutorials, die ich so gelesen habe, sollte NFS auch sehr einfach einzurichten sein. Zunächst muss NFS auf dem Server installiert werden. Unter Ubuntu erledigt das ein

„sudo apt-get install nfs-kernel-server“

oder eben die suche nach „nfs-kernel-server“ in Synaptic.

Danach wird’s eigentlich recht einfach. In der Datei „/etc/exports“ werden die freizugebenden Ordner eingetragen. Ein Blick in die Datei sollte eigentlich alles erklären, aber hier noch mal ein Beispieleintrag:

„/home/benutzername/Downloads *(rw,sync,subtree_check,insecure)“

Dabei bedeutet der „*“, dass jeder Rechner im Netzwerk auf die Freigabe zugreifen kann. Man kann auch einzelne Rechner mit deren IP-Adressen und eigenen Optionen angeben (192.168.1.102(optionen)), oder einzelne Netzwerke (192.168.1.0/255.255.255.0(optionen)). Wichtig ist nur, dass zwischen den Rechnern und den Optionen KEIN Leerzeichen sein darf. Für Macs ist die Option „insecure“ unumgänglich, da Macs nicht den Standard-Port für NFS verwenden (liegt am FreeBSD-Unterbau) und der Linux-Server dies wissen muss.

Sind alle Freigaben eingerichtet, kann die Datei gespeichert der Editor geschlossen werden. Nun muss noch der Befehl

„sudo exportfs -a“

ausgeführt werden, damit die Freigaben neu eingelesen werden. Das war’s schon auf der Server-Seite. Wenn alles gut läuft brauchen wir nicht mehr am Server arbeiten…

Am Mac kann man nun über CMD+k (Mit Server verbinden) im Finder die entsprechende Freigabe mounten. Dabei ist zu beachten, dass der gesamte Pfad angegeben werden muss, denn anders als bei AFP oder SMB wird bei NFS der gesamte Pfad freigegeben und nicht nur der eine Ordner. Für das obige Beispiel muss man also im Verbinden-Fenster das folgende eingeben:

„nfs://ip-des-servers/home/benutzername/Downloads“

Das besondere bei NFS ist nun, dass kein Benutzername oder Passwort eingegeben werden muss, da bei NFS eben schon serverseitig eingestellt wird, welche Rechner Zugriff haben. Für Heimnetze ist dies aber meist eher von Vorteil.

Was bei NFS allerdings ein kleines Manko ist, ist dass ein NFS-Server nicht in Lions (und wohl auch nicht in Leopards und Snow Leopards) Seitenleiste auftaucht, selbst wenn man AVAHI nutzt um den Service im Netzwerk anzukündigen. Das ist sehr schade und wir Mac-Nutzer mögen das nicht. Eine Möglichkeit wäre also also, mit Automator ein Mount-Script zu erstellen, welches die gewünschten Freigaben auf Klick mountet. So mache ich das erst mal, bis ich eine Bonjour/AVAHI-Lösung finde.

Eine weitere Möglichkeit ist jedoch, dass man NFS-Freigaben im Festplattendienstprogramm einbinden kann.

Allerdings werden die Shares dann so ins Dateisystem eingebunden, dass sie nicht mehr als verbundene Netzlaufwerke auf dem Schreibtisch angzeigt werden. Man könnte so allerdings die Freigaben einfach ins Home-Verzeichnis einbinden, was ja auch ganz cool sein kann…

Eine wichtige Sache ist allerdings noch, dass die User-ID unter OS X normaler Weise eine andere als unter Linux ist. Verwendet man beide System typischer Weise mit jur einem Benutzeraccount sollte man die User-ID unter Linux von 1000 (Ubuntu-Standard) auf 501 (OS X-Standard) umstellen, um keine Zugriffrechte-Probleme zu bekommen. Dies empfielt sich bewonders, wenn man eigentlich nr OS X-Clients im Netz hat. Die Umstellung ist im Prinzip sehr einfach, allerdings muss man dafür extra eine Admin-Account einricgten, da der umzustellende Benutzer nicht eingeloggt sein darf. Danach gibt man einfach
„sudo usermod -u 501 benutzername“ im Terminal ein. Alle Rechte der Dateien im Homeverzeichnis werden automatisch geändert.

Ich hoffe dieser Artikel war hilfreich, oder wenigstens interessant…

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Mac OS X Lion und Ubuntu NFS Shares

Mac OS X Lion – Kleines Review

Nachdem ich nun ein paar Tage mit dem neuesten Betriebssystem aus dem Hause Apple herumgespielt habe, folgt also der Bericht.

Das was mir als aller erstes auffiel ist, wie man es bereits weiß, wenn man ein wenig Nerd-Presse verfolgt, das System aus dem App-Store heruntergeladen und dann installiert wird. Eigentlich cool. Geht nice und easy von der Hand. ABER… Nun ja, es wird immer nur ein Update durchgeführt. Wenn man eine saubere frische Installation durchführen möchte, muss man sich, bevor man die Installation startet, per Hand einen Installations-Datenträger erstellen. Uns Nerds bereitet dies natürlich keine Probleme. Wir suchen einfach die OSInstallESD.dmg-Datei im Lion-Installer-Paket und klonen diese mit Hilfe des Festplattendienstprogramms auf eine DVD, einen USB-Stick, eine SD-Karte oder eine Festplatte. Mir gefällt wirklich die Idee einer Installations-SD-Karte, aber da ich keine 4GB-Karte zur Hand hatte, habe ich meine altbewährte  30GB USB-Festplatte genommen und dort die Snow-Leopard-Daten ersetzt.

Kurze Übersicht: [spoiler]

Die Installation geht schnell und einfach und nach etwa 40 Minuten wurde ich bereits vom hübschen neuen Login-Screnn begrüßt. Das erste was einem bei Lion auffällt ist, dass es klein Begrüßungsvideo gibt, wie in den letzten drei OS X-Versionen, dafür aber direkt einen Hinweis darauf dass das Scroll-Verhalten umgedreht ist. Wieso ist das so? Nun ja, Apple nennt es „natürliches Schollen“ und es kommt vom iOS. Früher bewegte man mit einem Scroll-Ball (oder -Rad, das hat Apple aber niemals hergestellt, wer eine Maus mit Rad benutzt ist selbst schuld 😉 ) die Scroll-Balken. Das war durchaus sinnvoll, denn ursprünglich musste man diese ja anklicken und die Maus nach unten ziehen. Dieses Verhalten wurde durch das Rad ersetzt. Wenn man dies weiterdenkt, sind die Scroll-Balken natürlich nicht mehr notwendig. Apple hat nun das Verhalten von iOS adaptiert, wo man eben mit dem Finger die angezeigte Seite bewegt.  Im Klartext heißt das, mit einer Bewegung nach Oben schiebt man den Bildschirminhalt nach oben (und eben nicht mehr den Scroll-Balken). Mit einem Multi-Touch Trackpad ist das sehr intuitiv und funktioniert tadellos, mit einer Maus ist das ganze etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich komme damit eigentlich ganz gut zurecht. Wer das ganze nicht mag, kann das Verhalten in den Maus-Einstellungen deaktivieren, dann allerdings auch gleich für Maus und Trackpad, leider nicht einzeln…

Das nächste was auffällt sind zwei neue Ions im Dock. Launchpad und Mission Control. Launchpad ist ein iOS-mäßiger Programmstarter und ersetzt quasi einen Programme-Stack. Schick und einfach, unterstützt Ordner und enthält halle im System installierten Programme. Mission Control ersetzt unser altehrwürdiges, geliebtes Exposé. Es zeigt alle Spaces, Fenster und Vollbild-Programme an und auch das Dashboard.

Kommen wir zum Dashboard… Standardmäßig befindet sich das Dashboard in Lion links neben dem Desktop. Mit einem einfachen Wisch mit drei Fingern (von Links nach Rechts, man verschiebt eben den Bildschirminhalt), wird das ganze aktiviert. Nice! Wer das nicht mag, kann in den Systemeinstellungen das alte Standard-Dashboard einstellen.

Damit bin ich genug auf neue Features eingegangen, diese werden eh überall im Internet abgedeckt, wer alle Features im Detail sehen möchte kann auf Apple.de nachlesen, oder eine der anderen vielen, vielen Internet-Seiten die bereits Reviews veröffentlicht haben.

[/spoiler]

Ich möchte nun auf mein subjektives Gefühl mit Lion eingehen. Wo fangen wir an? Positives zuerst… Dann klingt das negative nicht so… negativ… Egal… Also, los geht’s:

Pro:[spoiler]

Hübsch, hübsch: Lion ist schick. Optisch haben sich einige Details verändert… Insgesamt wirkt es echt ganz hübsch. Ein paar komische Dinge gibt’s zwar auch, aber die kommen bei den Nachteilen… Insgesamt mag ich das neue Look’n’Feel sehr gerne.

Lion ist schnell: Verdammt schnell. Programme werden, wie bereits von iOS bekannt, nicht komplett geschlossen, sondern geben nur ihre Ressourcen frei, bleiben also im RAM bis dieser anderweitig verwendet wird. Das heißt, dass Programme die schon mal geöffnet waren mit einem Klick da sind. BOOM!, würde Herr Jobs dazu sagen. Wirklich schön, das macht echt Spaß.

Außerdem werden Programme am letzten Punkt fortgesetzt, Safari öffnet beispielsweise einfach mit den zuletzt geöffneten Tabs. Das ist echt nett und praktisch.

Vollbild-Programme: Sehr geil. Alle Vollbildprogramme lassen sich mit einem Klick auf Vollbild schalten und werden dann nach Rechts, neben den Desktop verschoben. Alle Programme die den neuen Vollbild-Modus unterstützen haben einen Button in der oberen, rechten Ecke. Mit Wischen kann man hin und her wechseln. Sehr nice. Funktioniert und mach t auf Notebooks wirklich was her.

Touch me: Lion arbeitet viel mit Multitouch-Gesten, was auch einfach mal Zeit wurde, schließlich unterstützte schon Leopard Gesten und man musste immer BetterTouchTool bemühen, damit man da wenigstens einen geringen Nutzen von hatte. Die Standard-Syste-Gesten sind nun endlich ausgereift und funktionieren gut.

[/spoiler]

Kommen wir zum unerfreulichen Teil.

Kontra: [Spoiler]

Kein guter AFP-Support: Apple hat einen älteren Verschlüsselungsalgorithmus in AFP, Apples Filesharing-Protokoll weggelassen. Für viele egal, aber für jemanden wie mich, der eine AFP-Netzwerkplatte besitzt, fatal. Ich kann auf meine Netzwerkfestplatte nun nur noch über SAMBA zugreifen und damit kein TimeMachine auf dem Teil nutzen.

Entweder muss also eine Airport Extreme her, oder ich muss wieder auf meinem Linux-Server sichern. Wirklich nicht die feien Art, denn einen Grund dafür hatte Apple eigentlich nicht…

Kein PPC-Code mehr: Mit Lion wurde Rosetta entfernt, Apples Technologie zum Aufführen von PPC-Code auf INtel-Macs. Eigentlich kein Drama, wo Apple ja seit 5 Jahren auch keine PPC-Macs mehr herstellt, aber ich hatte tatsächlich Probleme. Cubase 5 z.B. verwendet in seiner VSTBridge scheinbar noch PPC-Code. Ich konnte Cubase erst starten, nachdem ich die Cubase-Einstellungs-Dateien von meiner Snow-Leopard Installation herüber kopiert hatte. Etwas komisch.

Apropos Einstellungen: Die Benutzer-Library ist in Lion versteckt. Nervig für Nerds, egal für User. Man kommt natürlich leicht in den Ordner mit einem einfachen „Gehe zu…“ (Shift+CMD+G) im Finder. Aber warum ist das so? Ja der normale Otto Nutzer kann mit der Library nix anfangen, aber trotzdem…

Vollbild-Apps und Dual-Displays: Die Meisten Vollbild-Apps haben keine vernünftige Unterstützung für Dual-Display betrieb. Die Programme werden einfach auf den Primärbildschirm geschaltet und der Sekundär-Bildschirm zeigt das graue Login-Screen-Muster. Einzig iMovie scheint nutzen von zwei Bildschirmen im Dual-Display-Setup zu ziehen, da es den Vieler auf den zweiten Bildschirm legen kann. Das ist etwas schade, es wäre schöner, wenn man zwei Full-Screen-Programme nutzen könnte, oder wenigstens die Programme einen sinnvollen nutzen von mehr als einem Monitor ziehen würden…

Aussehen: Lion sieht nett aus, keine Frage. Aber warum müssen die Ions alle grau in grau sein? Das finde ich nicht so hübsch… Außerdem gibt’s keine Einigkeit im Aussehen mehr, für die OS X früher mal so geliebt wurde. iTunes, iCal, Adressbuch, AppStore, Finder. Alle sehen anders aus. Das sorgt irgendwie für ein durcheinander im System. Schöner wäre ein wirklich einheitliches Look’n’Fell, so wie es früher unter OS X mal war.

[/spoiler]

Ein kleines Fazit: Damit komme ich zum Ende meines kleinen Reviews.  Ich bin momentan wirklich begeistert von Lion und abgesehen von manchen Kleinigkeiten bin ich wirklich gänzlich überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Wie geht es wohl weiter? Was kommt nach dem Löwen? Der König der Betriebssysteme hat das Licht der Welt erblickt, aber wie lange wird er regieren? Ein Jahr? Zwei Jahre? Oder, wie es bei der Allseitsbeliebten Firma Microsoft war: 8 Jahre? Was plant Apple wohl für die Zukunft? Kommt möglicher Weise nach 10.7 endlich OS 11? Fragen über Fragen, denen wir uns annehmen wenn die Zeit reif ist. Fürs erste erfreuen wir uns an einem schönen., schnellen System, dass den Anforderungen der heutigen Computer-Nutzer gerecht wird und zurecht die Bezeichnung Löwe trägt.

Mac OS X Lion – Kleines Review

MKV in QuickLook

Hier mal wieder etwas praktisches…

Alle lieben bekannter Maßen QuickLook. Das ist die Möglichkeit, unter OS X eine datei mit Druck auf Leertaste anzusehen, ohne ein Programm öffnen zu müssen. Leider gibt es immer wieder Dateiformate, bei denen dies nicht funktioniert, aber meistens gibt es Abhilfe…

Hier geht es darum einen MKV-Container über QuickLook abzuspielen. MKVs sind weit verbreitete Dateiformate für HD-Filme und vieles andere. Als erstes muss Perian installiert sein, denn dort ist der benötigte Codec etc. enthalten. Dann muss man eine geringfügige Änderung an QuickTime.app vornehmen. Dazu öffnet man ein Terminal und tippt folgendes ein:

cd /Applications/QuickTime Player.app/Contents/

…also ohne Anführungszeichen. Dann befindet man sich im benötigten Ordner. Im Folgenden gibt man diesen Befehl ein:

sudo emacs Info.plist(Nachtrag: Man muss nicht unbedingt diesen Befehl eingeben, aber man muss einen Editor mit Admin-Rechten starten und die Datei „Info.plist“ öffnen.)

Damit öffnet sich ein Editor (Hier wird der Editor Emacs verwendet…  Man kann natürlich auch jeden anderen Editor benutzen (ich glaube mit „sudo open Textedit.app“ öffnet man bspw. den grafischen OS X Editor mit Admin-Rechten… Aber Emacs ist meiner Meinung nach ein komfortabler und gut zu bedienender Terminal-Editor…). Der geöffnete Editor sollte bereits den Inhalt der Datei Info.plist anzeigen. In Dieser Datei scrollt man nun ganz ans Ende und vor die letzten beiden Einträgen also
</dict>
</plist>
fügt man den folgenden Code per Copy’n’Paste ein:

[spoiler]

<key>UTTypeConformsTo</key>
<array>
<string>public.movie</string>
</array>
<key>UTTypeDescription</key>
<string>DivX Video File</string>
<key>UTTypeIconName</key>
<string>generic</string>
<key>UTTypeIdentifier</key>
<string>com.apple.quicktime.divx</string>
<key>UTTypeReferenceURL</key>
<string>http://www.divx.com/</string&gt;
<key>UTTypeTagSpecification</key>
<dict>
<key>public.filename-extension</key>
<array>
<string>divx</string>
</array>
</dict>
</dict>
</array>

[/spoiler]

Dann speichert man die Datei ab (in Emacs mit ctrl-x, ctrl-s). Falls hier ein Fehler Auftritt, ist der Editor nicht mit Admin-rechten gestartet worden. Dann kann man den Editor beenden (in Emacs ctrl-x, ctrl-c).

Jetzt navidiert man in das Programme-Verzeichnis:

cd /Applications“ und tippt den letzten Befehl ein: „touch QuickTime Player.app

Hat man alles erledigt kann man eine MKV-Datei mit QuickLook, also einem Druck auf die Leertaste, ansehen.

MKV in QuickLook

Endlich! v2.0

Während ich gerade versucht habe meine Mathe-Hausübung zu machen, was mir nur vedingt gelungen ist, bin ich auf eine super Neuigkeit aufmerksam geworden. Apple hat endlich den MacMini aktualisiert! Nun bietet er 320GB HDD, 2,4GHz DualCore CPU, 2GB RAM, die GeForce 320M und diverse andere coole Features.
Der große Nachteil ist, dass er gut 250€ mehr kostet als sein Vorgänger… In Minimalkonfiguration kostet der Kleine nun sage und schreibe 809€…

Für 300€ mehr bekommt man den kleinen iMac und da hat man Standardmäßig 4GB RAM, eine 500GB 7200U/Min HDD und ein sehr gutes Display… Nicht zu vergessen die Magic Mouse und die Apple Tastatur… Also ich finde den kleinen irgendwie echt zu teuer so…
Na ja… Abwarten wie sich das entwickelt… Ich muss mir sowieso erst mal das iPhone 4 kaufen…

[Nachtrag]

Gestern wurde von Apple auch endlich das Update 10.6.4 veröffentlicht. Für mich waren das knapp 350MB.

Und noch eine letzte Information: Der Eintrag wurde ursprünglich doppelt (vierfach) veröffentlicht, weil es irgendwie Probleme mit dem WordPress.app auf dem iPhone gibt… Aber auch mit Mac Journal habe ich derzeit Probleme… Ich habe das Gefühl, dass irgendwas mit der WordPressinstallation auf dem Webserver nicht stimmt…

Endlich! v2.0

Steam für OS X

Endlich ist es so weit!

Das langersehnte Spiele-Portal „Steam“ ist endlich für Mac OS X erhältlich. Nun können Macuser Seite an Seite mit PC-Fuzzis alle Spiele spielen, die auf Steam erhältlich sind! Alle Spiele? Na ja, nicht so ganz. Bisher gibt es leider nur ein Spiel: Portal. Das allerdings auch umsonst, also lohnt es sich allemal Steam herunter zu laden und zu testen, denn bis 24 Mai kann man eben Portal kostenlos herunterladen.

Zunächst mal freue ich mich dass Steam endlich nativ läuft, aber andererseits kam es einen Monat verspätet heraus und jetzt gibt es nicht mal alle Source-Spiele (Counter-Strike: Source, Half-Life 2, etc…).

Ich hoffe sehr stark, dass Valve da bald nachlegt. Ich würde mich auch besonders über die alten Klassiker Counter-Strike und Half-Life (NICHT SOURCE) freuen, da ich diese bereist besitze und CS 1.6 eben auch ne Menge Spaß macht. Auf der anderen Seite wird, sobald es erhältlich ist, Steam4Mac für mich endlich einen Grund darstellen Counter-Strike: Source zu kaufen, auch wenn es immer noch 20€ kostet. Wenn ich es endlich nativ auf dem Mac zocken kann, einfach so, dann ist es mir das wert, schließlich ist es eines der besten Multiplayer-Spiele aller Zeiten.

Also, für alle die gerne mal mit mir zocken wollen: Mein Name bei Steam ist „northstah“ und ich werde, wenn ich heute von der Arbeit komme, wohl vorm Rechner hängen und Portal testen.

Happy gaming.

Steam für OS X

Software-Bundles

Es gibt wieder neue Software-Pakete. Nicht nur für den Macintosh, sondern auch für Linux und Mac OS. Bietet sich also an mal etwas dazu zu schreiben…

Das erste Software-Bundle

[spoiler]

…ist ein reines Mac-Paket. Kostet 20$, wird jeden Tag 1$ teurer… Das ganze findet sich unter http://www.macbuzzer.com/ .

Die Programme die darin enthalten sind, sind die folgenden:

  • OnTheJob
  • Snowtape
  • Thoughts
  • Yum
  • Kiwi
  • Parachute
  • Delibar Pro
  • iDocument
  • Money

Ich muss leider sagen, dass dort nicht ein Programm enthalten ist, welches ich für mich als nützlich erachte, bzw., welches den Kaufpreis für mich rechtfertigt, aber vielleicht ja für irgendwen der das hier liest…

Am interessantesten sah für mich iDocument aus, was eine Dokument-Verwaltung für OS X ist.

SnowTape ist zum aufzeichnen von Internetradioshows da, also auch ganz nützlich, aber ich selbst brauch’s nicht…

Thoughts ist ein ähnliches Programm wie MacJournal (vom letzten MacHeist-Bundle) und deswegen zwar cool, aber für mich unnötig.

Der Rest sind alles ganz nette Programme, aber für mich meist unbrauchbar… Schaut euch die Seite an, wenn ihr’s nützlich findet, ist’s ein gutes Geschäft.

[/spoiler]

Das zweite Bundle

[spoiler]…findet sich hier:  http://www.wolfire.com/humble

Hier geht’s um Spiele. Dieses Bundle ist für Mac OS X, Linux und Windows.

Enthalten sind:

  • World of Goo (EIN ABSOLUTES MUSS! Puzzle-Zeugs á la Lemmings mit Schwabbeligen Kugeldingern… SEHR GEIL!)
  • Aquaria (Ein … Ich weiß nicht so ganz… Sah nett aus)
  • Gish (Side-Scroller mit Physik-Engine, sieht sehr cool aus)
  • LuguruHD (3D-Prügel-Action-Spiel mit einem Hasen als Hauptcharakter)
  • Penumbra (Overture) (Ego-Shooter(?), mit Horror-Atmosphere)

Der absolute OBERHAMMER bei diesem Bundle ist der Preis! Bezahlt was ihr für richtig haltet. Einnahmen gehen an wohltätige Zwecke.

Schon wegen World of Goo (das einzige Spiel, welches ich davon kenne) lohnt sich dieses Bundle, aber auch Gish sieht aus, als ob es einiges Wert wär’ und Penumbra sieht auch ziemlich cool aus.

[/spoiler]

Ich bleibe weiterhin Fan von solchen Paketen, denn man bekommt meist für ziemlich wenig Geld ziemlich viel geboten. Besonders beim zweiten Bundle ist die Preis/Leistung enorm! Nicht zuletzt weil alle Spiele auch unter Linux laufen…

Software-Bundles

Backup und Sicherheit

Dies ist mal wieder ein kurzer Beitrag zu eMail-Verschlüsselung, oder genauer genommen ein Beitrag zu einer Sache die man dringend beachten sollte, wenn man seine eMails mit einem S/MIME Zertifikat signieren und/oder verschlüsseln möchte.

Man muss unbedingt das erhaltene Zertifikat sichern!

Ich habe ja neulich mein System neu installiert und dabei vergessen das Zertifikat explizit zu sichern. Das resultiert darin, dass ich es nun nicht mehr wiederherstellen kann, denn ein nicht als Datei vorliegendes Zertifikat kann man irgendwie nicht so leicht mit Time Machine rekonstruieren…

Sprich: Mein Zertifikat vom TC Trustcenter ist weg und man kann das nicht mehr wiederbekommen. Ich müsste mir also ein neues beantragen und deswegen lasse ich das ganze, mal wieder…

Da man mit S/MIME aber eh nur Mails verschlüsseln kann, wenn auch viele andere ein entsprechendes Zertifikat einsetzen, ist das nicht besonders schlimm, denn bisher konnte ich damit nur Mails Signieren. Das ist zwar nett, aber nicht so wichtig für mich und nun lasse ich das halt bleiben.

Natürlich ist ein Backup selbstverständlich, aber ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass ich halt das installierte Zertifikat aus dem Schlüsselbund wiederherstellen kann…

Dies zeigt wieder mal, dass man alle Daten, die einem wichtig sind separat sichern sollte, Time Machine nützt zwar etwas für die komplette Systemwiederherstellung (damit müsste ich das Zertifikat eigentlich auch wiederherstellen können, ist aber zu umständlich), aber solche Sachen sollte man eben doch noch mal per Hand sichern…

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal eine Sache erwähnen die Sicherheit angeht. Leo Laporte berichtete in seiner TechGuy-Radiosendung davon, dass aus seinem haus bei einer Party seiner Tochter zwei Laptops gestohlen wurden. Das MacBook Air seiner Tochter war wohl der einzige Rechner, welcher kein Passwort zum benutzen benötigt, da dort aber keine wichtigen Daten drauf waren, war der Diebstahl nicht so kritisch (abgesehen vom Notebook-Wert, aber private Daten können doch noch wertvoller sein). Später fiel ihm dann ein, dass auf dem Gerät ja eMail-Passwörter gespeichert sind, was ein enormes Risiko darstellt. Wenn jemand eMails abfragen kann, kann dieser jemand nämlich auch alle Passwörter (z.B. FaceBook, MySpace, etc…) resetten, denn da bekommt man ja einfach eine Bestätigungsmail, welche der Dieb natürlich dann lesen kann.

Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich doch wieder ein Passwort für den Login an meinem MacBook verwenden werde, damit falls es tatsächlich zu diesem Fall kommt nicht gleich alle Daten zugänglich sind. Natürlich muss man dabei davon ausgehen, dass ein entsprechender Dieb sich nicht besonders mit OS X auskennt, da man das Passwort ja auch ausschalten kann…

Da kommt wieder die Überlegung auf FileVault zu verwenden… Damit währen sämtliche Daten verschlüsselt. Das wiederum ist aber fürs Arbeiten durchaus etwas nervig, da alle Daten On-the-fly verschlüsselt werden was besonders die Festplatten Leistung drückt, was wiederum z.B. für Musikaufnahmen denkbar ungünstig ist.

Dieser Artikel ist schon wieder dreimal so lang wie ich ihn ursprünglich verfassen wollte… Hm. Na ja. Trotzdem noch mal ein paar Gedanken:

Es wird Zeit, dass ich zu Hause einen Haupt-Mac bekomme. Dann könnte ich meine Daten auf dem MacBook mit FileVault verschlüsseln und zu Hause einfach normal arbeiten…

Ich hoffe momentan auf ein MacMini-Update… Am liebsten hätte ich den mit einem Intel i5 und der GeForce GT 330M, wie sie in den neuen MacBook Pros ist… Für wahrscheinlich halte ich allerdings eher den schnelleren Core-2-Duo und die Geforce 320M… Würde mir auch reichen… Ich möchte eben gerne zu Hause einen schnelleren Rechner als mein MacBook haben, damit es sich auch lohnt an dem Gerät zu arbeiten…

Am  liebsten wär‘ mir natürlich ein iMac oder ein MacPro, wobei bereits der erste unwahrscheinlich und der zweite weit außerhalb meiner Preisklasse liegt…

Na ja, mal sehen was kommt, ich hoffe, dass ich in diesem Jahr das Geld für einen Desktop-Rechner übrig haben werde, allerdings steht auch erst mal Urlaub an und auch sonst gibt es ein paar wichtigere Dinge… Sind eben nur so Gedanken…

Backup und Sicherheit