Bootcamp – Windows auf dem MacBook Pro Retina

Ich habe vor einigen Tagen von einem Kumpel von einem unglaublich gutem Computerspiel erfahren, welches mich zurück in die Spielerwelt holen wird: Elite: Dangerous.

Ich wurde angefixt und bereite mich seitdem auf das Spiel vor, welches ein Space-Simulator erster Güte ist.

Da ich nunmal Mac-User bin gibt es ein kleines Problem: Das Spiel gibts (noch!!!) nicht für OS X. Deswegen habe ich zum ersten Mal Bootcamp genutzt, um eine Windows-7-Installation auf meinen Mac zu prügeln. Es funktioniert sehr einfach und nach nur 78965 Systemupdates, 453 Neustarts und 698 „FUCK YOU!“s läuft nun Windows 7 auf meinem MacBook Pro Retina von 2013. Das sieht komisch aus, fühlt sich komisch an und obendrein habe ich zu wenig Platz angelegt. 25GB reichen doch wohl für ein System und ein Spiel, mehr soll ja nicht drauf… Aber nein, Windows 7 belegt nach der INstallation einfach mal fast 25GB … Das waren einige der „FUCK YOU“s… Es wird mich also noch einiges an Arbeit und Nerven kosten, bis ich endlich mit Elite Dangerous starten kann, ich muss aber eh noch warten, bis ich Geld übrig habe für das Spiel einen Joystick, denn ohne HOTAS-Joystick (kaufe mir den günstigsten von Thrustmaster für 40€), macht das Spiel nur halb so viel Spaß.

Mit etwas Glück ist, wenn ich das Geld übrig habe, bereits die OS X-Version erschienen und ich kann Windows wieder vom Mac entfernen, aber falls nicht, kann ich nun wenigstens am MacBook zocken.

Jetzt muss ich zur Arbeit.

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Bootcamp – Windows auf dem MacBook Pro Retina

Ein paar Gedanken zu Natty Narwhal

Ich hatte ganz vergessen, dass April ja ein Ubuntu-Monat ist. Ubuntu-Monate sind Monate in denen eine neue Ubuntu Version veröffentlicht wird. Normaler Weise sind das April und Oktober. Es ist also eine neue Version, 11.04, veröffentlicht worden. Wie immer hat sie den aktuellen Kernel und einige Neuerungen unter der Haube. Drei Features sind die deutlichsten Neuheiten:

Launcher: Eine Art Dock. Befindet sich links, was für aktuelle Monitore sinnvoll ist, da Widescreen. Funktioniert schienbar genau wie die OS X Dock, ist  also nichts besonderes, aber nützlich und schick.

Dash: Ein Application-Starter mit Suchfunktion. Sieht ser nach dem von WIndows 7 bekannten Start-Menü aus. Hat auch eine integrierte Suchfunktion a la Spotlight.

Workspaces: Eine neue, einfache Verwaltung der Arbeitsflächen. Da ist nur ein bisschen aufgehübscht worden, neu ist das in Linux sicher nicht…

Alles in allem ist das neue Ubuntu ein schickes, modern wirkendes System, allerdings gehen die optischen Neuerungen und Aufhübschungen deutlich auf die Leistung. Ich habe einfach das 10.10 welches ich in einer virtuellen Maschine habe auf 11.04 upgegradet und es läuft nicht wirklich rund, obwohl dem System etwa 1,5GB RAM und 3D-Beschleunigung mit 64MB Grafikspeicher zur Verfügung stehen. Ubuntu 10.10 lief damit fast wie nativ installiert…

Ich bin jetzt jedenfalls tatsächlich am Überlegen, ob ich Ubuntu mal auf einer BootCamp-Partitiion installiere, wobei ich da tatsächlich schon mit dem Gedanken spiele Windows 7 auch noch zu nehmen… Moment, nein, lieber nicht… Also, vielleicht ein Ubuntu nativ auf dem MacBook? Es ist wirklich ein sehr schickes System… Auf der anderen Seite erscheint ja im Sommer auch OS 10.7 Lion und dann will ich eh wieder zurück zu OS X.

Es ist aber auch schwierig mit diesen Betriebssystemen…

Ich glaube ich hätte doch meinen Multimedia-Computer gerne wieder am Schreibtisch, um dort Ubuntu 11.04 zu nutzen, aber wie spiele ich dann Serien und Filme im Wohnzimmer ab?

Fragen über Fragen… Ich brauche endlich mal einen leisen kleinen Multimedia-PC fürs Wohnzimmer, dann habe ich dieses Problem nicht mehr… Oder ein altes MacBook oder so, dafür habe ich ja noch den MiniDVI-TV-Out-Adapter, ein alter MacMini oder ein altes MacBook sind also eigentlich die Ideal-Lösung… Doch ich schweife schon wieder ab…

Auf jeden Fall gibt es ein neues Ubuntu und es wird immer schicker, so langsam wird es ein echtes Benutzer-System, auch wenn diverse Funktionen deutliche Kopien von OSX sind.

Ein paar Gedanken zu Natty Narwhal