Neues MacBook – Oder: Was hält mich bei Apple?

Es ist mal wieder die Zeit des Jahres in der Apple neue Geräte vorstellt. iPhone 7, iPad Pro, neues MacBook und MacBook Pro… Apple hat im Jahr 2016 wieder Mal eine beeindruckende Produktpalette geliefert. Ich muss allerdings sagen, dass auch wenn für mich der zweijährige Upgrade-Zyklus des iPhone erreicht ist, für mich tatsächlich zum ersten Mal seit 8 Jahren kein iPhone-Upgrade stattfinden wird.

Warum?

Nun… Apple hat zwar ein wirklich beeindruckendes Telefon geliefert, besonders die Kamera und das Diamantschwarz sind einfach geil, aber mein iPhone 6 Plus ist einfach immer noch absolut ausreichend. Ein paar wenige Apps laden langsam, aber im Alltag macht mein iPhone genau das, was ich von ihm erwarte und zwar in ausreichender Geschwindigkeit und Qualität. Ich wart lieber, ob nächstes Jahr ein 10-Jahres-Jubiläums-Killerfeature-iPhone kommt.

Im Zuge dieser Entscheidung habe ich also 165€ für die Reparatur des Displays bezahlt, da mein iPhone im Sommer durch einen Sturz einen Displaysprung erlitten hatte.

Das ist jetzt nicht soo schlimm oder? Schließlich war es mein Verschulden. Aber, genau genommen habe ich ja auch den letzten Sturz zahlen müssen, damals 360€ für einen Austausch. Und jetzt? Touch Desease. Einen Monat nach der Reparatur fällt unregelmäßig der Touchscreen aus. Am Montag habe ich einen Termin bei der Genius Bar… Bin gespannt.

Im Zuge dessen habe ich nachgedacht, was ich mache, falls Apple sich nicht kulant zeigt… Im Falle einer Eigenkosten-Reparatur, also weitere 360€, werde ich wohl das Apple-Ökosystem verlassen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe OS X und ich liebe iOS, aus verschiedensten Gründen, aber ich bin nicht bereit, weiterhin diese enormen Summen zu zahlen, wenn nicht wenigstens lange haltende Geräte dabei rauskommen. Mein altes MacBook Pro, von 2009, läuft immer noch gut. Die 1300€ waren es wert, auch wenn man nun kein aktuelles OS X mehr installieren kann. Dann mein neues MacBook Pro von 2013. Etwa 2000€. Nach nun 3 Jahren hat es Pixelfehler. Ein Gerät, welches sich vor allem durch das beeindruckendste Display der Welt auszeichnete, hat Pixel-Fehler. Außerhalb der Garantie, versteht sich. Eine Reparatur würde 600-700€ kosten. Fuck you!

Also fange ich eben an, mir Alternative zu überlegen. Die Pixelfehler sind nicht schlimm, nur leicht nervige schwarze Punkte, die aussehen wie dreck, vielleicht ist es sogar nur Dreck unter der Scheibe, wer weiß? Aber ganz ehrlich, sollte ich wieder 360€ zahlen müssen, nachdem Apple das Gerät gerade repariert hat, such eich mir andere Geräte und wechsle zurück zu Linux. Als erstes würde ich anstelle von OS X einfach Linux auf meinem MacBook installieren. Entweder Debian und Ubuntu. Dann würde ich, sobald ich es nicht mehr aushalte mit dem iPhone, ein Android-Handy kaufen. Je mehr ich darüber nachdenke, desto verlockender ist der Gedanke… Ich müsste nur irgendeine Alternative zur Fotos finden, besonders iCloud-Fotos. Vielleicht würde Plex reichen, das müsste ich testen. Der Wechsel wäre vermutlich anstrengend und nervig, aber wenn ein Mal alle Fotos auf dem PlexServer sind, können neue automatisch darauf geladen werden. Musik habe ich eh schon auf dem Server… Und was gibt es sonst noch? Weitere Gründe fallen mir kaum noch ein. Musik kann ich inzwischen absolut ausreichend mit Linux produzieren, auch wenn es da etwas nerviger in der Handhabung ist als GarageBand oder Logic, aber Logic habe ich eh noch nicht gekauft und mein Cubase ist auch schon 6 Jahre alt, also steht eh auf dem Programm mal Ardour 5 zu testen…

Für das iPad kenne ich keine wirkliche Alternative, aber damit bin ich auch zufrieden… Es stellt sich demnach wirklich die Frage, ist dieser Umstieg für mich möglich?

Eigentlich wollte ich vor allem mal meinem Ärger Luft machen. Jetzt muss ich mal abwarten, was mit dem iPhone ist. In der Zwischenzeit recherchiere ich mal, wie man am besten ein Linux aufs 2013er MacBook Pro Retina bekommt.

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Neues MacBook – Oder: Was hält mich bei Apple?

Cubase 6

Wieder einmal hat Steinberg seine Digital Audioworkstation (DAW) in einer neuen Version auf den Markt gebracht: Cubase 6.

Wieder ein paar Neuerungen und wieder mal ein kostenpflichtiges Update. 200€ soll es kosten meine Cubase Studio 5 Version auf Cubase 6 zu updaten. Natürlich gibt es auch irgendwie keine direkt vergleichbare Vesion. Es gibt nur noch 2 Cubase Varianten. „Cubase“ und „Cubase Artist“. Auf die Artist-Version kann ich mein „Cubase Studio“ nicht updaten, nur auf die Voll-Version. Ich könnte höchstens mein altes „SE3“ auf Artist updaten. Für schlappe 250€…

Mir geht Steinbergs Versionenpolitik echt auf die Eier. Es kommen insgesamt etwa drei Updates für ein laufendes Cubase heraus und dann eine neue Version. Voll ätzend. Ich werde definitiv kein weiteres Cubase mehr kaufen, insgesamt habe ich immerhin schon etwa 450€ für diverse Cubase-Versionen ausgegeben (okay auf etwa 4 oder 5 Jahre gerechnet geht das auch wieder…).

Wenn Apple in diesem Jahr eine neue Logic-Version veröffentlicht werde ich wohl einfach auf Logic X umsteigen, ansonsten sollte in diesem Jahr auch irgendwann endlich mal Ardour 3 erscheinen und dann ebenfalls eine Instrument- und MIDI-Unterstützung bieten, womit es endlich in allen Bereichen mit den großen Platzhirschen konkurrieren könnte. Der Vorteil an Ardour ist natürlich auch noch, dass ich damit auch auf meinem PC arbeiten kann und somit am Schreibtisch einen dafür ausgelegten Audiorechner benutzen kann, dann brauche ich nur wieder ein vernünftiges Audiointerface für den PC, weil ich ja mein Delta44 verkauft habe (verfluchte geistige Umnachtung…).

Na ja, das wollte ich einfach mal loswerden. Mich nervt es einfach alle zwei Jahre eine neue Cubase-Version kaufen zu müssen um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Es sollte da eine günstigere Update-Variante geben.

Cubase 6

Mac neu einrichten

Ich habe lange schon darüber nachgedacht mein MacBook neu einzurichten… Es sieht so aus, als ob ich das gleich mal in Angriff nehmen werde. Es ist ein sehr langwieriger Prozess, den ich hier mal zu dokumentieren gedenke. Zunächst möchte ich kurz darlegen, wie ich zu der Überlegung kam den Mac neu einzurichten. Also, zunächst mal, ist es lange her, dass ich das MacBook frisch eingerichtet habe, wenn ich mich recht erinnere sind es mehr als 6 Monate… Nun ist es natürlich so, dass ein Mac nicht unbedingt neu eingerichtet werden muss um ihn wieder flott zu bekommen, wie das z.B. unter Windows der Fall ist. Bei mir ist es allerdings so, dass ich VIEL herumbastele. Ich installiere Dinge die tief ins System eingreifen, arbeite viel auf einem Terminal und bearbeite Konfigurationsdateien, die nicht für eine Bearbeitung vorgesehen sind. Dies alles führt zu Datei-Leichen in der Library und diversen anderen Orten, die zwar eigentlich nichts tun, mich aber nerven.

Zusätzlich gibt es momentan an meinem MacBook ein Problem. Ich kann keine TimeMachine Backups mehr durchführen… Das ist irgendwie ätzend und da ich bereits mehrmals die für TimeMachine verwendete Festplatte überprüft habe und diese auch schon ausgewechselt habe, ist die letzte Lösung für mich ein „NEUSTART“ vom System, von TimeMachine und überhaupt allem.

Nun gut, fangen wir an… Zunächst mal eine Checkliste der durchzuführenden Schritte:

  1. Backup: Ein Klon der momentan verwendeten Festplatte erstellen. Dies ist UNVERZICHTBAR, da ein kleiner Fehler bei der Installation ALLE Daten vernichten kann und das ist ungut. Ein geeignetes Programm dafür ist Carbon Copy Cloner. CCC erstellt einen bootbaren Klon der Systemplatte, so dass man bei einem BackUp auf eine USB-Festplatte das alte System von dieser booten kann. Dies ist auch nützlich um seine Daten wieder zu übernehmen, wenn man nicht bei Null anfangen will ein System einzurichten.
  2. Benötigte Software suchen: Es ist sehr nützlich, wenn man seinen bisherigen Programme-Ordner durchgeht und jedes benötigte Programm und Update VOR der neuen installation herunterläd. So kann man nach der Installation einfach alles installieren und spart eine Menge Zeit. Besonders Systemupdates bieten sich an, denn das Update auf 10.6.4 ist etwa 800MB groß und es nervt einfach wenn man nach der Installartion des Systems gleich erst mal zig Gigabyte an Updates laden muss… Wenn man einen zweiten Rechner hat, bietet es sich an auf diesem die Update sund Programm eherunter zu laden, während auf dem neu einzurichtenden Rechner ein Backup erstellt wird.
  3. Die Installation: Mac neu starten, ALT-Taste gedrückt halten. Installations-DVD einlegen, oder, in meinem Fall, Installations-USB-Laufwerk anschließen. Wenn man einen etwa 8GB großen USB-Stick hat erspart es enorm Zeit, wenn man darauf einen Klon der OS X-Install-DVD hat… Jedenfalls startet man vom Installationsmedium. Nach der Auswahl der Sprache sollte man über „Dienstprogramme“ das Festplattendienstprogramm starten und die interne Festplatte formatieren, im Format HFS+, doer auch „Mac OS Journaled“. Die Groß- und Klein-Unterscheidung sollte man NICHT wählen, da diese nur Probleme verursacht. Damit sind die Dateien Eins.xxx und eins.xxx unterscheidbar. Klingt zwar cool, sorgt aber bei diversen Programmen für Probleme.
  4. Nach der Installation muss man sich entscheiden, ob man einfach von seinem Backup den Benutzer-Ordner wiederherstellen will. Das kann man einfach mit dem Migrationsassistenten machen… Ansonsten kann man auch erst mal einen Benutzer einrichten und später alle Daten manuell aus dem Backup zurückspielen.
  5. Ist dies alles erledigt muss man nur noch die benötigte Software installieren…

Eigentlich sind diese 5 Schritte die Anleitung zum neu Einrichten. Geschrieben habe ich den Kram allerdings während ich das Backup durchgeführt habe, wenn mir also während der Installation noch etwas auffällt, ergänze ich diesen Beitrag noch…

Ansonsten ist dies wohl der geeignete Artikel um die von mir installiert, bzw. zu installierende Software vorzustellen. Ich werde dies wohl alphabetisch machen, weil ich jetzt einfach die Liste im Finder durchgehe…

  • Ardour: Die OpenSource Digital Audio Workstation. Ist ja logisch dass ich Ardour installiere, in diesem Blog sind genug Beiträge zu Ardour…
  • Audacity: Siehe Ardour… Im ernst… OpenSource Audio-Programme, die auch noch so gut sind müssen einfach installiert sein…
  • BeatPak: Ein Tool zum erstellen und synchronisieren von Drumsets und Songs mit BeatMaker auf meinem iPhone.
  • BetterTouchTool: Mehr Nutzen für MultiTouch-Devices…
  • Blender: OpenSource 3D-Design, brauche ich für meine Masterarbeit…
  • Burn: OpenSource Brennprogramm. Sehr cool, sehr einfach, ein Muss…
  • CandleAir: Treiberersatz für Apple-Remote.
  • CarbonCopyCloner: Klon- und Backup-Programm. Siehe Artikel oben…
  • Cloud.App: Habe ich neulich in einem Artikel erwähnt. Sehr einfaches bereitstellen von Dateien. Sehr nützlich für diese „Hast du gerade mal diese Datei?“-Fragen.
  • Cubase Studio 5: Noch Fragen¿
  • Cyberduck: FTP-/SSH-/Alles was es so gibt… Ein sehr gutes unverzichtabres Programm…
  • DropBox: Einfache Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern.
  • FrameByFrame: Freies StopMotion-Programm.
  • Growl: Pop-Up-Nachrichten für OS X.
  • HandBrake: Videos konvertieren leicht gemacht.
  • iLife’09: Muss halt auf ’nen Mac.
  • iTalk-Sync: Sync Tool für iTalk auf meinem iPhone, ein eifacher Voice-Recorder, der nicht meine iTunes-Mediathek zumüllt…
  • JackOSX: Benötigt für Ardour.
  • JDownloader: Downloader für Rapidshare und konsorten.
  • LAME: LAME Aint an MP3 Encoder: Muss sein für jeden der Audiozeug macht.
  • MacJournal: Ein gutes Programm für Dokumente die ansonsten den Dokumente-Ordner zumüllen: SongTexte, Seriennumemrn, Notizen…
  • MacTex-2010: LaTeX-Distribution für OS X.
  • MacTracker: Datenbank mit allen erschienen Apple-Copmutern. Sehr lustig und man kann Buch führen über eigene Computer…
  • MPlayer OS X Extended: Sehr guter Filmabspieler.
  • NoobProof: Konfigurationstool für die in OSX integrierte aber seit 10.5 nicht mehr verwendete Paket-Firewall IPFW. Sehr nützlich wenn einen die neue, komische Firewall von OS X nervt.
  • OpenOffice: OpenSource Office-Paket. Unverzichtbar. Unglaublich gut inzwischen…
  • ParagonNTFSMac: NTFS-Treiber für OS X, damit kann man auf NTFS-Laufwerke schreiben… Sehr nützlich wenn man Windows-Heinis kennt…
  • Perian: A/V-Codec-Erweiterung für Quicktime.
  • Plex: Der beste Medienverwalter- und Player den es gibt. Unverzichtbar, wenn man TV-Serien und Filme in einer Datenbank sammeln möchte…
  • Rapidweaver: Webdesign-Programm.
  • RipIt: DVD-Ripper. SEHR GUT!
  • Seashore: OpenSource Bildbearbeitung. Wem Photoshop zu teuer und GIMP zu nervig ist… Grundlegende Bildbearbeitung für umme…
  • SmartSleep: Kleines Tool welches den Schalfmodus von Macs einstellen kann. Sehr nützlich für Unibody MacBooks, bei denen der Akku eh nicht mehr entfernt werden kann.
  • Steam: Counter-Strike auf dem Mac. Yeah Baby!
  • Teleport: Habe ich gerade einen Artikel zu geschrieben: Eine Maus und Tastatur an mehreren Rechnern nutzen.
  • The Unarchiver: Sehr guter Entpacker für OS X.
  • Tweetie: Twitter-Programm.
  • VLC: Sehr guter und beliebter Medienabspieler.
  • XMarks: Synchronisieren von Lesezeichen zwischen verschiedenen Rechnern und Browsern.

Das sind so ungefähr alle Programme die ich verwende, hoffe ich… Mein MacBook ist mit dem Klonen der Festplatte immer noch nicht fertig… Na ja, ich mache mit jetzt ’nen Cappucino und dann suche ich mir vielleicht meine Widgets wieder… Es ist wirklich eine Menge zu tun, wenn man seinen Rechner neu einrichten möchte…



Mac neu einrichten

SuSE 10.1 – Digital Audio Workstation

Wo soll ich anfangen…

Ich habe vor einigen Monaten durch Zufall erfahren, dass es das sogenannte „JAD-Projekt“ gibt (JAD – Jacklab Audio Distribution), mit dem Ziel Linux (basierend auf SuSE Linux) zu einer Vollwertigen Audio-Produktionsplattform „aufzubohren“.

Ich habe dann mehrmals Linux installiert und hin und wieder damit herumgespielt, bis ich nun so weit bin, komplett auf Linux umzusteigen… Na gut ich gebe zu ich werde eine Windows Installation zum Zocken und für dies und das auf der Platte behalten… Aber ich mache die mesiten Sachen am Rechner inzwischen mit Linux (Schreiben, Browsen, und so…)
Ich werde hier meine Fortschritte mit dem Umstieg auf Linux posten… Falls ihr also interesse daran habt meine Fortschritte zu verfolgen oder mir mit rat zur seite stehen wollt, kommt ab und zu mal vorbei…

SuSE 10.1 – Digital Audio Workstation