AppleWatch zum Entsperren eines Macs nutzen

Ich möchte hier einfach mal meine Erfahrungen damit beschreiben, meine AppleWatch zum entsperren meines MacBooks einzurichten, mit dem Gedanken, dass es sicher einigen helfen könnte.
Nach kurzer Suche habe ich direkt die Einstellung am Mac gefunden (Sierra in aktueller Version) > Apfel>Systemeinstellungen>Sicherheit>Mac mit AppleWatch entsperren.

Super, dachte ich…
Es kam eine Meldung, dass ich Zwei-Faktor-Authentifizierung anschalten muss. Hm. „Habe ich doch…“ Dachte ich mir… Ich wurde zu den iCloud-Einstellungen geleitet. Da wurde ein Fehler ausgegeben, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht funktioniert. Was mach man als gewiefter Mac-Nutzer? Ich schalt’s halt aus und wieder an. Dö-dö-dö… Nach dem Deaktivieren muss man drei Tage warten, bevor man die Zwei-Faktor-Authentifizierung wieder anschalten kann.
[DREI TAGE VERGEHEN]
Eine E-Mail trudelt ein: „Du kannst die Zwei-Faktor-Authentifizierung jetzt aktivieren.“ Jäi! Also hin zur Apple-ID-Seite und aktivieren. Geht, wunderbar nun… Moment… Ich muss immer extra auf SMS-Senden klicken? Häh?
Keines meiner Geräte wollte mehr einen Login-Code anzeigen, ich musste mir eine SMS schicken lassen. Das Entsperren des Macs mit der Watch ging natürlich erst Recht nicht…
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er Knaller war, das in meinen iCloud-Account-Geräte-Einstellungen nun auftauchte, dass keines meiner Geräte in der Lage sei, die Zwei-Faktor-Authentifizierung durchzuführen.
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Hier verzweifelte ich nun… Jetzt ging weder das Freischalten das MacBooks mit meiner Watch, noch die Authentifizierung zum Anmelden bei iCloud… Also habe ich mal kurzer Hand einen Support-Anruf bei Apple gemacht, kann ja so uirgendwie nicht sein…

Dem Support-Mitarbeiter kam das auch etwas seltsam vor, aber wir kamen irgendwann doch auf eine Lösung: Ich hatte vorher die Zwei-Stufen-Authentifizierung, nicht Zwei-Faktor (wurde mal in der Apfeltalk-Show von Michi und Jesper erwähnt, dass es da verschiedene Verfahren gibt…). Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung muss jedes Geräte noch mal aktiviert werden. Man muss also bei jedem Geräte noch mal in die iCloud-Einstellungen und das Gerät noch mal anmelden. Es sollte dann bei dieser Anmeldung ein Sicherheitscode angefragt werden, der erste per SMS und dann eben auf jedem Gerät einer, wenn die Geräte dann angemeldet sind.
Der letzte Schritt war nun also die AppleWatch… Diese muss man leider Entkoppeln und neu Koppeln, danach kann man endlich seinen Mac mit der Uhr am Handgelenk automatisch entsperren lassen.

Ich hoffe, ich konnte irgendjemandem helfen.

Ansonsten sei gesagt, dass dies definitiv der komfortabelste Weg ist, den Mac zu entsperren. Aufklappen, kurz warten, das Handgelenk macht „Bing“ und schon kann man arbeiten. Sau geil! Danke dafür, Apple.

AppleWatch zum Entsperren eines Macs nutzen

Produkt: Apple Pencil

Der August neigt sich dem Ende zu und ich habe wieder etwa anderthalb Monate keinen Blogeintrag verfasst…

Nun gut, mir fällt nichts besseres ein, als über den Apple Pencil zu schreiben. Da bin ich sicher nicht der erste, aber bestimmt einer von wenigen, die sich das 100€ teure Teil gekauft haben um zeichnen zu lernen und nicht schon zeichnen können.


Natürlich ist Zeichnen nicht der einzige Einsatzzweck von dem Pencil, der übrigens einen bescheuerten Namen hat, da ja die Konkurrenz von 53 auch Pencil heißt, Apple Pen, oder Apple Feather, oder Apple Brush, oder Apple Thing for Sketches, wäre immerhin einmalig gewesen.

Wieder möchte ich mich zuerst auf das Gerät und danach auf Einsatzzwecke konzentrieren.

Der Pencil

Der Pencil ist sehr angenehm in der Hand zu halten. Die Dicke und Länge, sowie das Gewicht unterstützen das Gefühl der Hochwertigkeit, dies lindert den Hundert-Euro-Verlust etwas, das Gerät fühlt sich auch nach Hundert Euro an. Die magnetisch gehaltene Verschlusskappe am hinteren Ende verdeckt den Lightningstecker, mit welchem das Gerät in wenigen Minuten direkt am iPadPro aufgeladen werden kann. 

Dem Pencil liegt aber auch noch ein Adapter zum Laden via Lightningkabel bei. Außerdem gibt’s eine Ersatzspitze. Die Spitzen sollten bei 8 Stunden nutzung etwa ein halbes Jahr halten, da bin ich gespannt.


Der Pencil hat außerdem zwei Eigenschaften, die wohl nur Apple erdenken konnte. Das Gerät ist unwuchtig gewichtet,was darun resultiert, dass, wenn der pencil mal über den Tisch rollt, dieser bei nicht zu hoher geschwindigkeit von alleine zum Stopp kommt. Liegt er also rum und man stößt versehendlich gegen, bleibt er einfach nach ein wenig rollen stehen. Okay, das können Bleistifte mit ihrer Sechskantform auch, aber der Pencil bleibt imme rmit dem Apple-Logo nach oben gerichtet liegen.Außerdem kann man den Pencil magnetisch am SmartCover befestigen. Das hält zwar keinem Transport im Rucksack stand, aber um mal eben iPad und Pencil zur Seite zu legen, ohne das der Pencil verschwindet, ist das sehr praktisch.


Man kann übrigens, während man den Pencil läd, die Verschlusskappe an den SmartCover magneten befestigen, sehr praktisch.

Kommen wir zum Nutzen.

Zeichnen und malen

Ohne Frage ist der Pencil der beste „Stylus“ den ich je besessen habe. Das bedeutet, bei einem 3€ Stylus fürs iPad und einem Wacom-Nachbau für den Seriellen-Port meines 233MHz Celeron-PCs (ca. 1999), ist es definitiv der beste. Das heißt nicht viel, aber im Internet sind diverse Berichte, die den Apple Pencil als besser als die Wacom-Standard-Geräte loben. Der Pencil unterstützt Neigungs- und Druckempfindlichkeit, wodurch er sich handhaben lässt wie ein echter Bleistift. Viel Druck, wenig Druck, schraffieren, alles geht, was zusammen mit einem App wie Pro Create oder Sketches2 einfach unglaubliches leisten kann.

Seit ich den Pencil besitze (Anfang August) zeichne und male ich ständig, einer der Vorteile digitalen Zeichnens ist eben, dass ich immer meine Werkzeuge dabei habe. Ich werde besser, das merke ich auch, wobei man schon sagen muss, dass meine Zeichenkünste etwa denen eines 5-Jährigen entsprechen.

Schreiben / Handschrift am iPad

Der Pencil kommt natürlich auch meiner Digitalen Lehrertasche zu Gute. Soll heißen, ich benötige so noch weniger Papier. Handschriftliche Notizen lassen sich mit dem Pencil perfekt niederschreiben.

Lehrerleben

Ich unterrichte in Hannover. Die Stadt gibt leider kein Geld (…jedenfalls nicht genug, immer wieder werden zugesagte Gelder gestrichen, etc…) für Bildung aus, wodurch wir etwa 30 Jahre hinterherhinken. Soll heißen: Keine Internetverbindung in Klassenräumen, keine Computer in Klassenräumen, nur 100MBit Netzwerkverkabelung in den Computerräumen, ständig ausfallende Switches…

Ich verwende also, um halbwegs modernen Unterricht mit Medienerziehung leisten nzu können, eigene Gerätee. Habe ich schon erwähnt, dass wir für etwa 35 Klassen nur 8 Beamer haben?

Durch den Pencil kann ich mit einem Beamer (und meinem MacBook mit der Software AirDingsbums, zum Spiegeln des iPads auf den Beamer ohne Kabel) so verwenden, woe ein modernes interaktives Whiteboard. Dafür nutze ich zum Beispiel Explain Everything.

Aber auch einfach eine PDF-Datei, z.B. ein Arbeitsblatt kann man mit dem Pencil ausfüllen, z.B in PDF Expert.

Fazit

Insgesamt erleichterte der Apple Pencil meinen Alltag in der Schule und außerdem macht es mir sehr viel Spaß, mit dem Gerät zeichnen zu lernen. Wer bereit ist, für ein präzisionswerkzeug dieser Art 100€ zu bezahlen, wird mitbdem Pencil auch zufrieden sein, man sollte aber wissen, warum und wofür man das Gerät benötigt.

Produkt: Apple Pencil

New Stuff – Part X

Irgendwie würde ich dieses Blog ja gerne weiterführen, aber über welche Themen kann man hier schreiben?

Meine Familie soll kein Thema im Internet sein und viel mehr gibt’s in meinem Leben zur Zeit nicht…

Meine Hobbies sind eben momentan nicht an höchster Stelle. 

…fangen wir einfach bei Gedanken zur letzten Apple Keynote an.

  1. AppleWatch: Immer noch so eine Sache… Das neue System macht das Gerät sicher cool und die kann eben auch viel mehr als meine Pebble, aber ist eben auch 10mal teurer…
  2. iPad Pro: Ich wünschte ich hätte echte Gründe 100€ dafür auszugeben… Sehr geiles Gerät und der Pencil ist ein Hammer. Leider eben auch Pro-Preise und selbst wenn ich gerade 1000€ übrig hätte, gäbe es wichtigeres.
  3. AppleTV4: Sehr geil. Kaufe ich. Aber erst nächstes Jahr. Bin ein bisschen beleidigt, weil mein ATV3 wohl keinen AppStore nachgeliefert bekommt. Aber die Siri-Gunktionen und der AppStore sind echt genial.
  4. Wen interessieren die neuen iPhones? Wow eine bessere Kamera und „3D Touch“… Na ja… Die Live-Fotos sind cool.

So, das ist die Kurz:Ich-schreibe-auf-dem-Telefon-Fassung. 

Ach aj: iOS9. Nutze schon lange die Beta und jetzt 9.1. Bin zufrieden. Gutes System. Auch auf dem iPad2 noch ausreichend.

Habe übrigens ein iPhone5 hier welches leider so aussieht und sich nicht mehr starten lässt:

 

Außerdem ein wassergeschädigtes iPhone5s.

Geräte sammeln sich an…

New Stuff – Part X

Neues aus dem Locoland

Nach der sooo langen Auszeit gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten aus dem Locoland. Zunächst mal, habe ich mein iPad ja letzten August erneut austauschen lassen, da sich wieder ein mal ein Pixelfehler eingeschlichen hatte. Der AppleCare Protection Plan (ACPP) machte sich bezahlt und ich bekam ein Austauschgerät. Dieses neue Gerät hatte, da mein ACPP nur noch bis 11.8. galt, eine 90-tägige Garantie. Es stellte sich mal wieder heraus, dass das Gerät defekt war… Nach zwei Monaten der Benutzung merkte ich es immer deutlicher… Der Touchscreen hatte eine Macke. Manchmal reagierte er gar nicht, manchmal überempfindlich, eine Icon-Reihe schien eine Art nicht funktionierende Barriere zu sein, schwer zu beschreiben… Na ja, also noch mal bei Apple anrufen und die Garantiezeit gerade noch eingehalten (2 Tage…)… Gerät eingeschickt und… Zurückbekommen! Der Fehler konnte nicht reproduziert werden. Ein erneuter Anruf und eine Weiterreichung an die Vorgesetzte verhalf mir dann aber doch dazu, dass ich das Gerät noch mal einschicken konnte. Ich warte nun auf mein fünftes iPad2 und hoffe, dass dieses endlich mal einwandfrei funktioniert.

Ach ja, außerdem habe ich tatsächlich zum zweiten Mal den ACPP für mein iPhone 5 in Anspruch genommen, allerdings nur für die EarPods, da hat sich der rechte Stöpsel dazu entschieden, nur noch leise zu sein, nicht aus, nur sehr leise… Austausch ohne Probleme, nice.

Letzten Dienstag sind neue Apple-Geräte erschienen. Der Thronfolger von Computer-Cool übernahm die Bühne und stellte massig neues vor. Allerdings nichts, was nicht vorher im Internet veröffentlicht worden wäre. Ein neues, leichteres, schnelleres iPad (iPad Air), ein Retina iPad-Mini, bessere Prozessoren in MacBooks… Aber das coolste war wohl der neue MacPro, ich würde ihn aber eher DarthMac nennen 😉

DarthMacSpaß beiseite… Das Teil sieht verdammt geil aus und leistungstechnisch… Wohoo! Allerdings ist das günstigste Modell mit 3000€ nicht ganz billig. Leider hat Apple bisher keine dazu passenden 4K-Thunderbolt-Displays angeboten, ich hoffe ja, dass die noch folgen, die wären der perfekte Begleiter für mein bestelltes MacBookPro Retina (yeah!)… Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet und habe die Gelegenheit sofort genutzt. Leider muss ich noch bis 6. oder 7. November warten, die Lieferzeit nervt, aber dann bekomme ich ein schickes neues 15 Zoll-Gerät. Ich hätte da ja auch gehofft, dass Apple das Design an den MacPro anpasst, schwarz wär‘ schon cool, aber hey, man kann nicht alles haben.

Nun gut, es gab nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software. Der größte Clue ist natürlich der Preis. Endlich finanziert Apple seine Software über die Hardware-Verkäufe, ein neues OS X für Lau ist derbe geil!

Ich habe das bestellte MacBook und das neu erschienene Betriebssystem zum Anlass genommen, meine kleine 13 Zoll-Kiste mal wieder fit zu machen. Als erstes habe ich ein komplettes Backup erstellt, denn danach wollte ich nicht nur das Gerät komplett neu einrichten, sondern auch die eingebaute Festplatte und das SolidState-Laufwerk zu einem FusionDrive verbinden. Dieses vorgehen löscht alle Daten von beiden Laufwerken, darum das Backup (ich habe ein zusätzliches Backup zum normalen TimeMachine-Backup erstellt.

Man findet inzwischen zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man das FusionDrive erstellt, es ist letztendlich nur ein Befehl im terminal und danach läuft alles wie sonst auch durch… Was ziemlich cool ist, ist, dass beim FusionDrive die Speicherkapazität der Laufwerke addiert wird. Ich dachte, man erhält nur die Kapazität der Festplatte. Mein MacBook ist jetzt wieder richtig schön aufgeräumt, hat ein 428GB FusionDrive und sobald mein neues eintrifft, kann ich einfach per Migrationsassistent meine gesamten Daten rüberspielen, dann muss ich schon mal nicht neu einrichten.

So, das war endlich mal wieder ein längerer Artikel, knapp 600 Wörter, wow. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit öfter dazu komme, etwas zu schreiben, es steht ja viel an… Ein Bericht über das neue MacBook Pro, wenn es dann da ist, und ein Artikel über das neue iWork und iLife könnten auch noch kommen, mal sehen. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

 

Neues aus dem Locoland

Lang lang lang hat's gedauert

Nach gut zwei Monaten ist endlich mein neues Telefon ei getroffen: Ein Apple iPhone5.
Seit Freitag ist’s im Einsatz und musste bereits drei mal aufgeladen werden…
Was soll man sagen? Der Bildschirm ist groß, die Kamera gut, der Prozessor schnell und Siri redet fleißig mit mir…

Also… Zur Hardware… Wie bekannt ist ja das iPhone5 sehr viel leichter als sein Vorgänger. Wirkt aber trotzdem sehr wertig. Ich bin mit den Fotos sehr zufrieden, gerade die Panorama-Funktion ist cool…
Letztendlich muss ich aber sagen, dass ich nicht wirklich viel bemerke an neuen Features… Das Gerät ist schneller, jäi! Mehr aber nicht…
Siri macht Spaß, der nutzen muss sich noch zeigen.
Ich bin begeistert, besonders aber die 32 statt 16GB Speicher, na ja, die hätte ich auch beim iPhone4 haben können.
Lange Rede, kurzer Sinn: Den Meisten sollte ein iPhone 4S reichen, ich mag das 5 trotzdem…

Lang lang lang hat's gedauert

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

Am Montag, den 11.6.2012, also vor zwei vier Tagen, war es wieder so weit… Oder sagen wir lieber: War es zum ersten Mal so weit…
Die WWDC wurde mit einer von Apples berühmten Keynotes eröffnet. Zum ersten mal in der Konzerngeschichte der Neuzeit (ab 1997), wurde die Keynote nicht von Steve Jobs, sondern von Tim Cook durchgeführt.
Es war also, ohne alle gestellten Erwartungen an die vorgestellte Soft- und Hardware, ein denkwürdiges Ereignis, bei welchem sich zeigen sollte, ob Cook in der Lage ist, Jobs den Rang abzulaufen, ihn also als Galleonsfigur der Firma „Computer Cool“ zu setzen.
Nachdem ich also Gestern mit Chips und Cola zwei Stunden lang die Präsentation angesehen habe muss ich sagen: Apple hat es wieder geschafft!
Ich will ein neues MacBook haben!
Und ein neues iPad!
Und ein neues iPhone!
Und weil wir schon dabei sind, die neue AirPort Express, weil sie hübsch ist.
Nüchtern betrachtet ist dieses Jahr lediglich das nächste iPhone drinnen, was ich so im Herbst erwarte…

Neue MacBooks
Die MacBooks sind sexy, waren sie schon immer, aber jetzt sind sie extrem flach und bauen mehr auf Thunderbolt. Zukunft ist cool. Allerdings stört mich der fehlende Firewire-Anschluss… Außerdem ist Apple inzwischen ja dazu übergegangen, keine Adapter mehr mit zu liefern… Ich würde ja bei einem 2000€ Laptop wenigstens alle Adapter erwarten.
Was soll man ansonsten sagen? Eine Auflösung von 2880×1800… „gedruckte Schrift“ am Display. Ich steh drauf…

Mointain Lion
Es sind mehr Details zu Mountain Lion erschienen. Weitgehend sind das Features die ich unter Lion bereits erwartet habe, vor allem die iCloudintegration… Na ja, iOsification von OS X…
Bin gespannt wann Apple dazu übergeht nur noch ein Betriebssystem herzustellen (OS 11?)… Na ja, ich bin gespannt…
Im Vorfeld zu OS 10.8 habe ich mein MacBook gerade neu eingerichtet… Dazu kommt ein separater Bericht..

iOS 6
Geil.
Coole Features und alles toller und besser und so. Aber wieso zum verf****en Hu******n gibt‘ Siri weder fürs iPhone 4, noch fürs iPad 2?
wieso gibt es die Turn-by-Turn Navigation nicht fürs iPhone 4, aber fürs iPad2?
und was soll das bitte mit FaceTime over 3G nur für iPhone 4S und New iPad???
Das sieht wirklich nach willkürlicher Trennung, oder vielmehr nach Finanzentscheidung aus… Kauft neue Geräte, eure alten haben diese coolen Features nicht…
Es kann wirklich ich an der Leistung der Geräte liegen…
Na ja…

Ich halte mich mit Kommentaren zurück und erwarte gierig den Release von Mountain Lion im Juli und iOS 6 im Herbst.

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

iTunes Match – Endlich auch in 'Schland

Seit ein paar Tagen gibt es endlich iTunes Match in Deutschland und diversen anderen europäischen Ländern. Das ist gut. Zu allererst möchte ich hier also mal für all diejenigen, die nicht wissen was das eigentlich ist, beschreiben, was man mit iTunes Match machen kann.

Was ist iTunes Match [spoiler]

Mit iTunes Match wird die eigenen iTunes Library gescannt und mit dem iTunes Store abgeglichen. Dann werden alle Songs die man aus der eigenen Library im iTunes Store gefunden werden als gemacht, bzw. als gekauft markiert, was bedeutet, dass man diese aus dem iTunes Store erneut herunterladen kann, auch wenn man sie woanders „erstanden“ hat oder sie selbst von einer CD geripped hat. Der praktische nutzen ist, dass man damit alte MP3s die man z.B. vor 10 Jahren in 128 kb/s von CDs geripped hat durch qualitativ gute AACs mit 256 kb/s austauschen kann.

Dies funktioniert natürlich nur mit Dateien, die auch im iTunes Store gefunden wurden. Was passiert aber mit den restlichen Songs? Seltene Alben oder von Vinyl digitalisierten Raritäten, oder mit selbst produzierten Songs? Die Lösung ist einfach: Sie werden in Apples iCloud hochgeladen. Dadurch wird die Qualität zwar nicht besser, aber so stehen alle Songs zum Download bereit. Da man mit allen Geräten die man mit der eigenen Apple-ID verknüpft darauf zugreifen kann, lässt sich so z.B. sehr einfach eine zweite Library auf einem anderen Mac anlegen, die bei diversen Songs eine weitaus bessere Qualität aufweist.

Dies alles geht natürlich nur mit Musik. Hörspiele, Filme, Serien, Podcasts und was man noch so in iTunes hat, werden natürlich nicht hochgeladen.

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Was sagt die GEMA dazu? [spoiler]

Das ganze kostet 25€ pro Jahr und ist damit, meiner Meinung nach, erstens günstig und zweitens sehr nützlich. Wer sich nun fragt, wie die GEMA (die wir ja alle so für ihre Youtube-Fürsorge lieben…) so etwas zulassen kann, dem kann ich sagen, dass die Verträge zwischen Apple und der GEMA zunächst ein Jahr laufen und nach einem Jahr sollen neue Verträge ausgehandelt werden, wenn die Nutzung etwas klarer dokumentiert ist. Bisher zahlt Apple wohl eine Pauschale pro Nutzer.

Ich denke man sollte sich hier vor Augen führen, dass die GEMA damit also zum ersten Mal seit der Entstehung des Internets einen Weg beschreiten kann, auf dem sie Geld mit raubkopierte Musik verdient…

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Praxis: Meine bisherige Erfahrung mit iTunes Match [spoiler]

So. Nun haben wir also den theoretischen Teil behandelt. Kommen wir zum praktischen Teil…

Ich habe iTunes Match am Samstag abonniert. Ist der Bezahlvorgang ein Mal abgeschlossen fängt iTunes Match an die Musik zu scannen und alle im iTunes Store vorhandenen Stücke als „gefunden“ zu markieren. So der Plan. Nach dem Scannen fängt Match an Cover herunterzulassen und die nicht vorhandenen Songs hochzuladen. Bei mir wurden von etwa 8500 Songs etwa 2500 Songs nicht gefunden. Das fand ich schon komisch, denn Zoo viel seltenes komisches Zeug habe ich nicht und der iTunes Store hat ja eine ziemliche Menge an Musik im Angebot… Bei genauerer Überprüfung habe ich dann festgestellt, dass diverse Songs von eigentlich „gefundenen“ Alben nicht gefunden wurden. So wird z.B. der erste und neunte Song von Massive Attacks „100th Window“ hochgeladen. Die Songs 2-8 wurden gefunden.

Abgesehen davon dauert der Vorgang recht lange. Es ist nun Montagmorgen und es müsse immer noch 1300 Songs hochgeladen werden. Allerdings gab es hier zwischenzeitlich Netzwerkprobleme, wodurch ich nicht genau weiß wie lange da jetzt was gedauert hat. Auch habe ich den Vorgang zwischendurch manuell unterbrochen, den Mac ausgeschaltet in einen anderen Raum getragen und den Vorgang wieder gestartet. Man kann also getrost den Vorgang pausieren und wieder aufnehmen. Die Library wird wieder gescannt, das ab dem zweiten Mal aber etwas schneller und dann werden die Uploads einfach fortgesetzt. Ich bin zuversichtlich… Wenn der Vorgang endlich mal abgeschlossen ist, sollte Match sich automatisch aktualisieren, wenn man Songs in iTunes importiert und ich hoffe auch, dass Apple die nicht gefundenen Songs nachbessert, so dass immer mehr Songs durch 256kb/s AACs ersetzt werden können.

Auf jeden Fall funktionierte es bereits hervorragend mit meinen iOS-Geräten auf alle meine Songs zuzugreifen. Die noch nicht geladenen werden einfach ausgegraut. Hier muss ich auch noch anmerken, dass man erstens iOS 5 benötigt und zweitens die Musiksynchronisierung auf den entsprechenden Geräten deaktiviert wird. Man muss also, wenn man Match auf den Geräten aktiviert, die Musik auf den Geräten verwalten. Etwas schade, aber die Musik lässt sich leider nicht streamen, was bedeutet, dass die Geräte irgendwann voll sind und man muss sich darum kümmern Musik zu löschen. Genau dieser Vorgang ist aber irgendwie nicht gerade komfortabel gelöst. Man muss, jedenfalls kenne ich keinen anderen Weg, jeden Song manuell löschen. Der einzige andere Weg ist, iTunes Match zu deaktivieren, das Gerät mit iTunes zu synchronisieren (ohne Musik) und dann Match wieder einzuschalten.

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iTunes Match – Endlich auch in 'Schland