MacBook Pro Retina

Ich bin seit nunmehr 9 Monaten im Besitz eines MacBook Pro Retina. Ich habe mir das Modell mit 15″ Display, 2GHz i7 (bis 3,6GHz), 8GB RAM und 256GB SSD zugelegt.
Ich bin begeistert.
Die Leistung ist bombastisch, das Design grandios und die Auflösung unfassbar…
Insgesamt kann ich also sagen, dass sich das Upgrade von meinem 2009er MacBook gelohnt hat.
Ich entschied mich zum Kauf eines 15-Zoll-Gerätes, einfach weil ich die letzten zwei mal immer das kleinste Gerät nahm, auch des Geldbeutels wegen… dieses Mal wollte ich nicht den gleichen Fehler machen. Hab ich auch nicht, ich habe einen anderen gemacht, aber dazu später mehr.
Apple wird scheinbar immer spartanischer was die Verpackung angeht. Der Karton in dem das MacBook verpackt ist, ist kaum größer als der des alten 13″MacBooks… Der Lieferumfang ist ebenfalls spartanisch, lediglich das MagSafe2-Ladegerät, das lange Kabel und die traditionelle Kurzanleitung liegen bei.
Was mir direkt auffiel war, dass das Gerät keinen Schriftzug aufweist. Ich denke, dass das Gerät dadurch irgendwie noch einen Tick grandioser aussieht, ist aber eine Kleinigkeit, die die meisten Leute wohl nicht interessieren wird.
Die Anschlüsse fallen leider ebenfalls sehr minimal aus. Zwei USB3-Anschlüsse, einer links, einer rechts. Zwei Thunderbolt2-Ports, Magsafe2 und einen AudioAUSGANG. Das habe ich erst neulich herausgefunden, also, dass der Klinkenport lediglich ein Ausgang ist, bisher war der wenigstens ein umschaltbarer Ein-/Ausgang… Diese Änderung, also die völlige Abschaffung eines Eingangs, finde ich für ein Pro-Gerät wirklich einschränkend. Mich selbst stört das ganze natürlich nicht, ich nutze zu Hause eh ein Audiointerface, aber trotzdem, der Line-Eingang gehört doch zu einem Pro-Gerät… na ja… Ein kleines Schmankerl gibt es immerhin, rechts befindet sich ein HDMI-Ausgang, damit kann man also immerhin drei Monitore an das Book anschließen, bzw. in meinem Fall Firewire-Equipment, Ethernet und trotzdem einen externen Monitor.
Das sind leider schon alle Anschlüsse. Ich hätte mir einen Firewire-Port gewünscht, oder wenigstens dass der Adapter beiliegt und nicht für 30€ dazugekauft werden muss. Gleiches gilt für Ethernet. Ich bin stark für Thunderbolt und USB3, aber ich finde die entsprechenden Adapter könnten wenigstens beiliegen.
Ich hätte mir die folgenden Beilagen gewünscht: DVI-/VGA-Adapter, Firewire-, Ethernet- und Audio-In.
Wenn man schon über 2000€ für ein Notebook ausgibt, finde ich die weiteren 150€ für Adapter einfach gemein.
Ich habe leider den Fehler gemacht zu denken, dass 256GB ausreichen. Wiedermal habe ich mich beim Kauf vertan, ich empfehle niemandem am SSD-Speicher zu sparen, denn wenn jemals die PCIe-SSD-Module zum upgrade erhältlich sind, kostet ein 512GB-Modul wohl 800€, im Vergleich zu 300€ Aufpreis beim Kauf ist das wohl ziemlich blöd. Erst kürzlich habe ich mein Speicherproblem lösen können, dazu gibt’s ein gesonderten Artikel.
Alles in allem bin ich mit dem gerät mehr als zufrieden. Es ist ein grandioses Stück Ingeneurs-/Designkunst. Es ist unglaublich flach, so dass man wirklich denkt, dass es nicht flacher geht und die Leistung ist ebenfalls phänomenal. Apple hat meiner Meinung nach mit diesem gerät einen bisherigen Meilenstein für die macBooks gelegt. Das hätte ich wahrscheinlich über jedes neue MacBook geschrieben, aber ich habe eben dieses gekauft.

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MacBook Pro Retina

Neues aus dem Locoland

Nach der sooo langen Auszeit gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten aus dem Locoland. Zunächst mal, habe ich mein iPad ja letzten August erneut austauschen lassen, da sich wieder ein mal ein Pixelfehler eingeschlichen hatte. Der AppleCare Protection Plan (ACPP) machte sich bezahlt und ich bekam ein Austauschgerät. Dieses neue Gerät hatte, da mein ACPP nur noch bis 11.8. galt, eine 90-tägige Garantie. Es stellte sich mal wieder heraus, dass das Gerät defekt war… Nach zwei Monaten der Benutzung merkte ich es immer deutlicher… Der Touchscreen hatte eine Macke. Manchmal reagierte er gar nicht, manchmal überempfindlich, eine Icon-Reihe schien eine Art nicht funktionierende Barriere zu sein, schwer zu beschreiben… Na ja, also noch mal bei Apple anrufen und die Garantiezeit gerade noch eingehalten (2 Tage…)… Gerät eingeschickt und… Zurückbekommen! Der Fehler konnte nicht reproduziert werden. Ein erneuter Anruf und eine Weiterreichung an die Vorgesetzte verhalf mir dann aber doch dazu, dass ich das Gerät noch mal einschicken konnte. Ich warte nun auf mein fünftes iPad2 und hoffe, dass dieses endlich mal einwandfrei funktioniert.

Ach ja, außerdem habe ich tatsächlich zum zweiten Mal den ACPP für mein iPhone 5 in Anspruch genommen, allerdings nur für die EarPods, da hat sich der rechte Stöpsel dazu entschieden, nur noch leise zu sein, nicht aus, nur sehr leise… Austausch ohne Probleme, nice.

Letzten Dienstag sind neue Apple-Geräte erschienen. Der Thronfolger von Computer-Cool übernahm die Bühne und stellte massig neues vor. Allerdings nichts, was nicht vorher im Internet veröffentlicht worden wäre. Ein neues, leichteres, schnelleres iPad (iPad Air), ein Retina iPad-Mini, bessere Prozessoren in MacBooks… Aber das coolste war wohl der neue MacPro, ich würde ihn aber eher DarthMac nennen 😉

DarthMacSpaß beiseite… Das Teil sieht verdammt geil aus und leistungstechnisch… Wohoo! Allerdings ist das günstigste Modell mit 3000€ nicht ganz billig. Leider hat Apple bisher keine dazu passenden 4K-Thunderbolt-Displays angeboten, ich hoffe ja, dass die noch folgen, die wären der perfekte Begleiter für mein bestelltes MacBookPro Retina (yeah!)… Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet und habe die Gelegenheit sofort genutzt. Leider muss ich noch bis 6. oder 7. November warten, die Lieferzeit nervt, aber dann bekomme ich ein schickes neues 15 Zoll-Gerät. Ich hätte da ja auch gehofft, dass Apple das Design an den MacPro anpasst, schwarz wär‘ schon cool, aber hey, man kann nicht alles haben.

Nun gut, es gab nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software. Der größte Clue ist natürlich der Preis. Endlich finanziert Apple seine Software über die Hardware-Verkäufe, ein neues OS X für Lau ist derbe geil!

Ich habe das bestellte MacBook und das neu erschienene Betriebssystem zum Anlass genommen, meine kleine 13 Zoll-Kiste mal wieder fit zu machen. Als erstes habe ich ein komplettes Backup erstellt, denn danach wollte ich nicht nur das Gerät komplett neu einrichten, sondern auch die eingebaute Festplatte und das SolidState-Laufwerk zu einem FusionDrive verbinden. Dieses vorgehen löscht alle Daten von beiden Laufwerken, darum das Backup (ich habe ein zusätzliches Backup zum normalen TimeMachine-Backup erstellt.

Man findet inzwischen zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man das FusionDrive erstellt, es ist letztendlich nur ein Befehl im terminal und danach läuft alles wie sonst auch durch… Was ziemlich cool ist, ist, dass beim FusionDrive die Speicherkapazität der Laufwerke addiert wird. Ich dachte, man erhält nur die Kapazität der Festplatte. Mein MacBook ist jetzt wieder richtig schön aufgeräumt, hat ein 428GB FusionDrive und sobald mein neues eintrifft, kann ich einfach per Migrationsassistent meine gesamten Daten rüberspielen, dann muss ich schon mal nicht neu einrichten.

So, das war endlich mal wieder ein längerer Artikel, knapp 600 Wörter, wow. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit öfter dazu komme, etwas zu schreiben, es steht ja viel an… Ein Bericht über das neue MacBook Pro, wenn es dann da ist, und ein Artikel über das neue iWork und iLife könnten auch noch kommen, mal sehen. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

 

Neues aus dem Locoland

OS X Mountain Lion

Wie bei Twitter angekündigt, berichte ich nun einmal von meinen Erfahrungen mit Mountain Lion (aka Mac OS 10.8), dem Umstieg auf das selbige, Features und was mir sonst noch so einfällt. Allen voran benutze ich zum Erstellen dieses Artikels die neue Spracheingabe von Mac OS Mountain Lion. Einen ganzen Artikel damit zu erstellen stellt sich jedoch als sehr schwierig heraus, da diverse Worte nicht richtig erkannt werden und auch die Satzzeichen nicht richtig eingebaut werden. Spricht man jedoch die Satzzeichen mit, funktioniert das aber ganz passabel. Man muss jedoch jeden Satz Korrektur lesen.

Installation

Wie bereits in diversen Foren und auf diversen Webseiten berichtet, ist die Installation von MacOS Mountain Lion sehr einfach. Man lädt das Installations-Image im Mac AppStore herunter und führt anschließend die Installation aus. Nach wenigen Klicks und kurzer Wartezeit befindet sich Mac OS X.8 bereits auf dem Mac. Vielmehr gibt es zur Installation nicht zu sagen.

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick hat sich im Gegensatz zu Mac OS X.7 nicht viel geändert. Das Aussehen entspricht weitgehend dem Vorgänger. Auf den zweiten Blick haben sich jedoch einige Details verändert. Die von OS X seit je her bekannte Dock wurde erneut ein bisschen angepasst, so sind beispielsweise die Indikatoren für laufende Programme ein bisschen kleiner und weiter nach unten verschoben worden. Ich persönlich mag das nicht so sehr, da es für mich weniger deutlich zu erkennen ist welche Programme geöffnet sind.

Da wir bereits bei der Dock sind, gehen wir nun auf die entsprechenden Icons ein. Nach der Installation tauchen in der Dock zwei neue Icons auf: Erinnerungen und Notizen. Die dahinter liegenden Programme entsprechen dem iPad-Pendant und lassen sich nun endlich auch auf dem Mac Desktop benutzen. Mich stört dabei vor allem das Aussehen des Notizblocks, wie bereits auf dem iPad hat dieses Programm eine Lederoptik, wie bereits der Kalender in MacOS, dieses Aussehen ist ziemlich zu verspielt und meiner Meinung nach unnötig.

Das nächste Feature ist die Mitteilungszentrale. Diese vereinigt alle neu eingehenden E-Mails, Ereignisse, Erinnerungen und so weiter, in einer übersichtlichen Zentrale, ähnlich wie auf dem iPad und dem iPhone. Zum aktivieren der Mitteilungszentrale kann man entweder oben rechts den Knopf in der Menüleiste betätigen, oder einfach mit zwei Fingern auf dem Multitouch-Trackback von rechts nach links wischen, dies ist zwar eine etwas unnatürliche Geste, da man zwei Finger übereinanderlegen muss, aber nach etwas Eingewöhnungszeit gewöhnt man sich schon daran.

Einschub: die Spracheingabe funktioniert durchaus angenehm, ich weiß zwar immer noch nicht wie sinnvoll sie ist, aber funktionieren tut sie…

Die deutlich erkennbaren neuen Features sind damit abgehandelt. Ein weiteres Feature ist allerdings noch eine Sicherheitseinstellungen, die es ermöglicht, einzustellen nur Programme aus dem Mac App Store installieren und starten zu lassen. Dies ist ein rein optionales Feature und bietet sich beispielsweise für Laien an, womit der Mac wieder ein Stück sicherer wird.

Auch funktioniert mit 10.8 endlich „Dokumente in der Cloud“, welches bereits mit Lion erwartet wurde, jeder jetzt erst vernünftig umgesetzt wurde. Damit kann man endlich alle Dokumente von unterstützten Programmen auf allen Geräten wie dem iPad dem iPhone und allen zur Verfügung stehenden Macs benutzen. Natürlich wird man damit ein kleines bisschen mehr in die Mac Ökosphäre gedrängt und dort festgehalten, für Menschen die sich dort allerdings bereits bewegen ist das kein großes Manko.

So langsam fällt mir kein weiteres Feature mehr ein, über das ich schreiben (reden…) kann, da das für mich wichtigste und größte Feature nicht auf Macs funktioniert, die älter als ein Jahr sind. Dieses Feature ist „AirPlay Mirroring“, die Möglichkeit den Bildschirm eines Macintosh-Rechners auf dem Apple TV (und damit dem, großen Fernseher) darzustellen. So weit ich weiß funktioniert AirPlay Mirroring nach einer Inteltechnologie, welche erst mit der Sandy Bridge-Architektur unterstützt wird. Ich frage mich dennoch wieso es dann Programme geben kann wie er AirParrot, welche dieses Feature bereits auf ältere Macs bringen und Berichten zufolge gut funktionieren.

Ich habe nun relativ ausführlich ein paar deutliche Änderungen beschrieben, und bin nicht wirklich darauf eingegangen, wie ich mich mit dem Betriebssystem fühle. Um es kurz zu machen: Ich fühle mich gut. Jeder sollte meiner Meinung nach auf Mountain Lion umsteigen, wenn technisch die Möglichkeit dazu vorliegt. Das System fühlt sich schneller als sein Vorgänger an und unterstützt viele tolle neue Features für die Zusammenarbeit mit iOS… Kurzum, ein gelungenes System…

OS X Mountain Lion

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

Am Montag, den 11.6.2012, also vor zwei vier Tagen, war es wieder so weit… Oder sagen wir lieber: War es zum ersten Mal so weit…
Die WWDC wurde mit einer von Apples berühmten Keynotes eröffnet. Zum ersten mal in der Konzerngeschichte der Neuzeit (ab 1997), wurde die Keynote nicht von Steve Jobs, sondern von Tim Cook durchgeführt.
Es war also, ohne alle gestellten Erwartungen an die vorgestellte Soft- und Hardware, ein denkwürdiges Ereignis, bei welchem sich zeigen sollte, ob Cook in der Lage ist, Jobs den Rang abzulaufen, ihn also als Galleonsfigur der Firma „Computer Cool“ zu setzen.
Nachdem ich also Gestern mit Chips und Cola zwei Stunden lang die Präsentation angesehen habe muss ich sagen: Apple hat es wieder geschafft!
Ich will ein neues MacBook haben!
Und ein neues iPad!
Und ein neues iPhone!
Und weil wir schon dabei sind, die neue AirPort Express, weil sie hübsch ist.
Nüchtern betrachtet ist dieses Jahr lediglich das nächste iPhone drinnen, was ich so im Herbst erwarte…

Neue MacBooks
Die MacBooks sind sexy, waren sie schon immer, aber jetzt sind sie extrem flach und bauen mehr auf Thunderbolt. Zukunft ist cool. Allerdings stört mich der fehlende Firewire-Anschluss… Außerdem ist Apple inzwischen ja dazu übergegangen, keine Adapter mehr mit zu liefern… Ich würde ja bei einem 2000€ Laptop wenigstens alle Adapter erwarten.
Was soll man ansonsten sagen? Eine Auflösung von 2880×1800… „gedruckte Schrift“ am Display. Ich steh drauf…

Mointain Lion
Es sind mehr Details zu Mountain Lion erschienen. Weitgehend sind das Features die ich unter Lion bereits erwartet habe, vor allem die iCloudintegration… Na ja, iOsification von OS X…
Bin gespannt wann Apple dazu übergeht nur noch ein Betriebssystem herzustellen (OS 11?)… Na ja, ich bin gespannt…
Im Vorfeld zu OS 10.8 habe ich mein MacBook gerade neu eingerichtet… Dazu kommt ein separater Bericht..

iOS 6
Geil.
Coole Features und alles toller und besser und so. Aber wieso zum verf****en Hu******n gibt‘ Siri weder fürs iPhone 4, noch fürs iPad 2?
wieso gibt es die Turn-by-Turn Navigation nicht fürs iPhone 4, aber fürs iPad2?
und was soll das bitte mit FaceTime over 3G nur für iPhone 4S und New iPad???
Das sieht wirklich nach willkürlicher Trennung, oder vielmehr nach Finanzentscheidung aus… Kauft neue Geräte, eure alten haben diese coolen Features nicht…
Es kann wirklich ich an der Leistung der Geräte liegen…
Na ja…

Ich halte mich mit Kommentaren zurück und erwarte gierig den Release von Mountain Lion im Juli und iOS 6 im Herbst.

Gedanken zur Keynote der WWDC 2012

SmartTV, Plex, AppleTV …say what?!

Wie berichtet, benutze ich inzwischen eon 40″ Fernseher um mir Filme, Serien und Videospiele reinzuziehen. Dies nehme ich als Anlass darüber zu schreiben, wie ich das genau mache. Abgesehen von Sitzposition, Tisch-Erreichbarkeit und Fußhochlegemöglichkeit ist beim Filmgenuss natürlich auch noch wichtig, wie das Bild- und Tonmaterial die Medienanlage erreicht.
Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Videorekorder, DVD-Player, BluRay-Player, Computer, Fernsehkabel… Inzwischen gibt es auch einige Staming-Dienste… Doch was ist gut und richtig?
Ich benutze immer noch einen DVD-Player für meine DVDs, weil ich mir noch keinen BluRay-Player zugelegt habe. Ein BluRay-Player ist allerdings die wohl beste Möglichkeit, gerade wenn es um Bildqualität geht. Nichts kommt an eine BluRay-Disc heran, die Qualität ist immer noch Atemberaubend.
Es steht schon mal fest, dass mein alter DVD-Player bald einer modernen Blau-Strahl-Einheit weichen muss. Der Nachteil daran ist allerdings, dass ich mir dann auch neue Filme zulegen muss, um einen Qualitätszuwachs zu haben. Das bedeutet noch ein Mal Herr der Ringe, StarWars, Pirates of the Caribbean, Alien, 2001, Akira, … kaufen zu müssen. Da hängen viele Kosten dran und machen wir uns nichts vor, man benötigt alle Lieblingsfilme in der besten verfügbaren Qualität… Außerdem sind auf BluRay-Discs meines Wissens nach meistens DTS-Soundspuren drauf und ich habe nur einen Dolby Digital-Receiver…

Bevor ich mich also in diese Kostenfalle stürze, gehe ich mal auf ein paar andere Möglichkeiten ein HD-Qualität auf den Fernseher zu bekommen.

Offensichtlich gibt es auch HD-Fernsehen. Mein Samsung Fernseher. Hat einen. Digital-Tuner eingebaut, ich könnte also mit einer SmartCard von Kabel Deutschland alle verfügbaren HD-Sender empfangen. Momentan kann ich nur die frei verfügbaren Sender in HD sehen. Also Arte und ARD. Die Qualität ist aber echt beeindruckend! Ich überlege immer noch mir tatsächlich HD-Fernsehen zuzulegen, allerdings empfange ich dann etwa 200 Sender Müll und Arte und da ich Arte bereits in HD empfange, bin ich mir nichts sicher ob mir das 15€ im Monat wert ist.

Ich will am liebsten Netflix, aber da es das hier nicht gibt, muss man, wenn man Streaming-Content möchte auf deutsche Altnativen zurückgreifen. Ich kenne da Lovefilm und Maxdome. Maxdome ist für mich zu teuer und unübersichtlich wie es funktioniert (jemand sagte mal WMV, was einfach grausig wäre…). Lovefilm hat leider größtenteils deutsche Streaming-Inhalte, also keine Originalversionen im Streaming und ist damit uninteressant für mich. Vielleicht ändert sich das mal, aber bis dahin…

Ich bleibe also bei Lokal-Content und einem passenden Zuspieler. Ich kann einfach meinen Mac anschließen und dann alles sehen, das ist eine der praktikabelsten Lösungen. Ich nutze Plex und damit ist das Heimkino-Erlebnis gesichert. Allerdings nervt es schon, immer den Mac an- und abstöpseln zu müssen, da muss eine bessere Lösung her… Ein immer angeschlossener Rechner wäre eine Möglichkeit, dieser wäre mir aber erstens zu laut im Betrieb und zweitens haben die meisten PCs keinen Infrarot-Port für meine Harmony-Controll (Universalfernbedienung).

Meine Wahllösung ist die kleine schwarze Apple-Kiste: AppleTV. Ich habe AppleTV direkt nach der letzten Keynote bestellt und hoffe das Gerät trifft heute bei mir ein, denn momentan kann ich zu dem Gerät nicht mehr sagen, als auf der Apple-Webseite steht. Ich bin gespannt drauf und freue mich. Wenn der Jailbreak läuft kann ich dann auch vernünftig Plex nutzen, ansonsten mit AirPlay sämtliche iPad-Inhalte (also auch Plex) und ab Sommer damit eben auch alle Mac-Inhalte (mit Mountain Lion). Mein Bericht zum AppleTV wird in den kommenden Tagen folgen, wenn ich das Gerät endlich erahlet und mal etwas Zeit zum Testen aufgewendet habe.

SmartTV, Plex, AppleTV …say what?!

DD-WRT – Alternative Router-Firmware

Vor einiger Zeit biich auf eine alternative Router-Firmware gestoßen. Diese Firmware, namentlich „DD-WRT„, unterstützt diverse Router und basiert, wie so viel Alternativ-Software auf Linux.
Ich hatte mich bisher nicht getraut DD-WRT zu testen, da eine nicht unterstützte Firmware natürlich sehr leicht einen Router zerschrotten kann, da ich allerdings vor ein paar Wochen eine Apple AirPort Extreme (in UFO-Variante) erstanden habe, hatte ich eh einen anderen Router im Einsatz.
Mit der AirPort lief das Netzwerk nicht ganz so wie es sollte, deshalb habe ich nun mal das Experiment gestartet meinen D-Link DIR-615 mit DD-WRT auszustatten und in Betrieb zu nehmen.
Die Installation war recht simpel, nur welche Version ich benötigte war kompliziert herauszufinden, da es vom DIR-615 ziemlich viele Revisionen gibt…
Anyway, einmal hrausgefunden, war die Software schnell installiert.

Das Konfigurations-Interface offenbart sehr schnell die Leistungsfähigkeit von DD-WRT. Man kann nahezu alles einstellen, was es in einem Netzwerk so gibt, Portforwarding, WDS, Sendelesitung der Antennen, alle Einstellungen sind sehr, wirklich sehr detailreich.
Ich möchte hier nicht alle Funktionen im Detail beschreiben, aber man kann eben wirklich alles einstellen, sollte man also bestimmte Funktionen bei einem Router vermissen, lohnt es sich mal nachzusehen, ob der verwendete Router vielleicht DD-WRT untertützt.

Ein etwas kurioser Umstand ist allerdings, dass mein Router mit DD-WRT scheinbar nur mit 54MBit/s läuft, also G-WiFi, anstelle von 130MBit/s (langsames N-WiFi, sollte das Gerät eigentlich unterstützen…).
Alle Optionen stehen auf „N“, aber die angezeigte Geschwindigkeit ist dennoch nur 54MBit/s… Das ist schon seltsam und etwas schade. Des Weiteren muss ich noch eine Erweiterung des Netzwerkes mit meiner AirPort Extreme und meinen AirPort Expresses hinbekommen, bisher hat das leider nicht geklappt und die beiden APEs sind einfach als Client ins WiFi eingewählt, um AirPlay zu ermöglichen. Die APX ist momentan gar nicht im Netzwerk, da sie keinen Client-Modus unterstützt. Der wäre aber auch unsinnig, da höchstens ein Drucker über die APX ins Netzwerk gebracht werden könnte, weil diese ja nur einen USB-Anschluss für Drucker besitzt und nicht wie die APEs auch noch Audio, oder moderne APXs auch Festplatten unterstützt (sehr schade eigentlich).

Ich hoffe dass das Problem mit der Geschwindigkeit noch behoben werden kann, denn dann ist der Router so erst mal ausreichend, auch wenn die Reichweite etwas eingeschränkt ist. Momentan gehe ich mal davon aus, dass die verwendete DD-WRT-Version einfach beim D-Link DIR-615, Rev D, kein Draft-N WiFi unterstützt. Ich werde mal in die Foren der Software abtauchen müssen und mal sehen ob es Menschen mit dem gleichen Problem gibt.

Im Großen und Ganzen bin ich jedenfalls mit DD-WRT recht zufrieden, wenn ich auch langfristig lieber Apple-Hardware einsetzen würde. Eine aktuelle N-AirPort Extreme würde sich durch die vorhandenen Apple-Router erweitern lassen und würde die beste Geschwindigkeit zur Verfügung stellen, auch wenn ich nicht genau weiß wie sich WDS bei Kombination von N-Hauptstation und G-Erweiterung verhält…

DD-WRT – Alternative Router-Firmware