1Password vs. LastPass – Runde drei…

1Password

Vor geraumer Zeit, ich denke es sind etwa anderthalb Jahre, habe ich den Wechsel von 1Password zu LastPass vollzogen. Ausschlaggebend war vor allem, dass 1Password die Interoperation zwischen mehreren Betriebssystemen fehlte und dass das Update zu Version 4 für den vollen Preis gekauft werden musste. Genau genommen, habe ich die Version für den Mac umsonst bekommen, weil ich 1Password 3 damals irgendwie zur richtigen Zeit gekauft habe, aber für iOS gab’s leider kein kostenloses Update und das Programm kostet (die für ein iOS-App horrende Summe von) 16€. Ich habe damals dann die Entscheidung getroffen auf das 12€ pro Jahr (Pro-Version mit iPhone-App) kostende LastPass umzusteigen. (Wer allgemein meine Meinung zur Passwortverwaltung noch mal nachlesen möchte, hier sind meine beiden Beiträge zur Passwortverwaltung von 2011 und 2013).

Wie die Dinge so spielen, bin ich mit LastPass immer nur minder zufrieden gewesen, vor allem, weil die App unter iOS nicht sehr benutzerfreundlich ist und sehr hässlich. Funktionieren tut sie allerdings gut… Unter OS X läuft LastPass ausschließlich als Browser-Plugin (Chrome, Safari und Firefox), das störte mich zusätzlich irgendwie. Außerdem gab es diesen Skandal dieser großen US-Behörde (wie hieß die doch gleich?) und LastPass speichert eben alle Passwörter lediglich auf einem Webserver… Hmmmmm… Ja, verschlüsselt, aber trotzdem…

Seit heute, oder Gestern, gibt es 1Password für iOS mal wieder als Sonderangebot, für nur 8€… Immer noch viel für ein iOS-App, aber ich habe mir das mal gegönnt, weinfach, weil das App sehr viel angenehmer zu nutzen ist… Sowohl unter OS X, als auch unter iOS. Außerdem benötige ich die Interoperabilität nicht mehr wirklich, da ich vor kurzem meinen Server durch ein MacBook ausgetauscht habe, und somit rein mit OS X arbeite… Allerdings habe ich noch nicht getestet, ob 1Password auch auf einem 2007er MacBook unter Snow Leopard läuft… Hm, das muss ich dringend mal updaten auf Lion… Dafür benötige ich allerdings noch einen neue Festplatte, aber das ist ein anderes Thema.

Nun gut, ich gebe nach intensiver, anderthalb Jahre dauernder, Testphase 1Password den Vorzug. Der Umstieg gestaltet sich für mich relativ einfach, habe 1Password schon länger als zweites Programm auf dem Mac laufen und fast alle Passwörter eh schon drinnen (1Password und LastPass laufen super nebeneinander, wodurch man auch in beiden Programmen alle Passwörter speichern kann).

Ein weiterer, aus meiner Sicht enormer, Vorteil ist, dass in 1Password beliebige Notizen, Passörter und andere Daten (Bankdaten, Software-Lizenzen, …) abgelegt werden können, und übersichtlich (das ist wichtig!) dargestellt werden. Außerdem unterstützt 1Password die Synchronisation der hinterlegten Daten mit beliebig vielen Geräten über mehrere Wege: Wie früher per DropBox (Sicherheit? #Heartbleed …), per iCloud, oder aber offline, per Dateiaustausch (iTunes) oder WiFi-Sync. Damit können auch sehr vorsichtige Nutzer tatsächlich sicher ihre Passwörter auf verschiedenen Geräten synchron halten. Ich selbst nutze vermutlich iCloud, da ich einfach zu faul bin, um mich mit einer Synchronisation der Daten zu beschäftigen.

Ach und one last thing… Ich hoffe, dass das nächste Update für iOS, was dann hoffentlich die Optik etwas flacher und iOS7-iger macht, kostenlos wird und nicht nur die aktuelle Version verbilligt wurde, um wieder Leute anzufixen und dann eine neue 16€-Version zu verkaufen…

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1Password vs. LastPass – Runde drei…

eMail-Verschlüsselung

Ich habe schon vor langer Zeit eMail-Verschlüsselung propagiert. Mit mäßigem… nein, mit gar keinem Erfolg.
Nach den jüngsten Überwachungsskandalen soll sich dies ändern. Ich bin von meinem Ursprünglichen Vorhaben abgewichen und nutze nun GPG. Der Grund liegt darin, dass sich NIEMAND meiner Bekennaten, abgesehen von meiner Freundin und meinen Eltern, dazu herabließ, S/MIME zu testen und zu nutzen… Schade, ist eigentlich ein nettes Verfahren, verständlich, einfach und funktional… Aber was soll’s… Nun eben das bessere, OpenSource-basierte GPG. Das ist für Neulinge evtl. etwas komplizierter zu verstehen und hat eine höhere Einstiegsschwelle, aber eigentlich ist es ziemlich einfach und man muss lediglich das benötigte Programm installieren und einrichten. Für OS X gibt’s das auf https://gpgtools.org

Ich denke, jeder, der sich nicht an wenigstens eines dieser beiden Verfahren herantraut, hat kein Recht, sich über eMail-Spionage, Abhörskandale, etc. aufzuregen…

Sind die GPG Tools installiert, muss man nur noch einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel anlegen… Dann ist man auch schon fertig. Man benötigt zum verschlüsseln von eMails nun nur noch den öffentlichen Schlüssel eines eMail-Empfängers.

Hier ist im Übrigen mein Öffentlicher Schlüssel: [spoiler]

—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–
Version: GnuPG/MacGPG2 v2.0.22 (Darwin)
Comment: GPGTools – https://gpgtools.org

mQENBFHw+lgBCAC8ETbR22LmXTVRd8xde5NLPhLIH86KBAqJyRNkqfqJ2slKUMDR
0CjbyiCOt6vZqFeu1i+GLCcteRO4kTe0hX+MjjMmSgcgY5P1ULVOkxAwomnvjPn6
twbtZC4nLfL0mwd94rCTKmM/nG5+XlpqfZ9+6Jdftzz60+yxoGLlaOybSLsOQd8T
RNJHbIx/r3UhJDbhPR0woRIK5G6biVz+iwGjXs+AZhCd5leUCPHav3P10xN11094
31IiOMJ9GhmN9E7LuzxxZQruUj/mYsycokWf3vf1kim5twDL2GNA7N239PtrmOkz
2RwDW1Sswb51662M0rbZXz9YKpQ6CERd8taNABEBAAG0I0phbm5pcyBEZWNrZXIg
PGphbm5pc2RlY2tlckBtZS5jb20+iQE3BBMBCgAhBQJR8P7tAhsvBQsJCAcDBRUK
CQgLBRYCAwEAAh4BAheAAAoJEAWTNmU6cNJ9n9kH/jwLnT3yiu76yZFO6oEXOFyC
PLHkGYYxjj5/PSCDnHEiph4pE/S3Ktdy8coPD98L7BpMGtlIMQWYgjc50mrnGNHb
gZOfKFbKQVt9cvu/HXADaZV22DwztIzJ8WGPG7xD+n7wkOPgT7ddbCyDtIpPw7iE
dEDUMJUwwp/Z3rqYLC0A5iIGg6CT1LnN7/4N4zHMiY0epwOZlzur24e7E2/gsRIK
eRgXzJWo0DFsbr+4MUDJqGSoizcYyX8NqWut8TeRTTBxwJgAz7ROjrsfRGWosKtD
yjRUA2O62jA3/g73xx2Oe/omUWEwAIgN2gpP5YUg7ELpWfozSx10L8+oOL4jnhe0
IUphbm5pcyBEZWNrZXIgPGpkQHZpZXJkcml0dGVsLmRlPokBOgQTAQoAJAIbLwUL
CQgHAwUVCgkICwUWAgMBAAIeAQIXgAUCUfD++gIZAQAKCRAFkzZlOnDSfRENCACP
yDm7OqrF5xI1CvtsrKoJwyTXO6ixjXZ4a8GK33rVSDG+HtOhmJdMIW3GXILhWnoG
HSzZ0684ou8PUFMOnytMwcbaUIoZBup46d0TtLzeGgUtX2dfCPxfGBt+owIiedGy
vSYFHpXNWVjxWs7KQA3+eGkPakSbV0U1//Zx2hKAGBiLEzaGs56Oprhhthx8PogE
zLw3GNZN+2W1BEg0BQ4Qg4Yww7M4ONUhDBM2bbK2RMyMFi8NKKaJFkvRq9RaZ+0+
gBX1dqFstwUDIOWFo7uZiF1/uKHa+LQ3yc5FkHW6w3awbnHMwq+EEOnW4pF6Hh88
8d/9M3L6e+OqaHMdulwuiQE3BBMBCgAhBQJR8PpYAhsvBQsJCAcDBRUKCQgLBRYC
AwEAAh4BAheAAAoJEAWTNmU6cNJ9X/4H/3L0wSlcduhQDc+lXRBcofrSxQx+NvnP
eDjMkwN2ZHlsTzc6FvGWxNTbAJZzOD9WcXwrFVMaTEQybKeMUcfgohsQp1S2c27o
ljl1xn6Sp16G+8IgrGdmVMVG4T+ehuX6lZG7+Q/YmOA6BLiaWr/R5LBgF3TD/A9l
VAekxlSbzyc0uV1tl0IOLB6prdfmDFRxTjpxlEkBR0Fro+VIjI3m2F790ll3ICAT
G2n+R/apjw7BIWH0ZvysTyKKJkWqnymXSJ7XdxJ+9MkwNWTpw1oQzSA1ZKhZUx7i
s0CGRmUOQAxFpSgdmgDN3u3nLYwJtpW2kmVNPto3B05kp9sqZhoWLHG5AQ0EUfD6
WAEIALbH/Kru54Ef0wGnVn1+j6FXkIxUupc9Ec0Zg+hWmB6F9Fn1X3PbQjFZJzi6
iSqABZk6wjMRQAkoTGTXAqiKIx8lTufooQlKASsjupvP71Xe3iRpyRibHcpfGnH3
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WXSAKH18Btm1zgZbjBOe86EZ2a9ywu99n8Q=
=B5BA
—–END PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

[/spoiler]

Wer diesen in GPG importiert, kann mir in Zukunft verschlüsselte eMails senden.

Der einzige Nachteil an GPG ist, dass man dieses Verfahren nicht ohne weiteres auf iOS Geräten nutzen kann. Dazu benötigt man einen GPG-eMail-Client… Kostet knapp 4€… Werde das demnächst mal testen.

eMail-Verschlüsselung

Neues aus dem Locoland

Nach der sooo langen Auszeit gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten aus dem Locoland. Zunächst mal, habe ich mein iPad ja letzten August erneut austauschen lassen, da sich wieder ein mal ein Pixelfehler eingeschlichen hatte. Der AppleCare Protection Plan (ACPP) machte sich bezahlt und ich bekam ein Austauschgerät. Dieses neue Gerät hatte, da mein ACPP nur noch bis 11.8. galt, eine 90-tägige Garantie. Es stellte sich mal wieder heraus, dass das Gerät defekt war… Nach zwei Monaten der Benutzung merkte ich es immer deutlicher… Der Touchscreen hatte eine Macke. Manchmal reagierte er gar nicht, manchmal überempfindlich, eine Icon-Reihe schien eine Art nicht funktionierende Barriere zu sein, schwer zu beschreiben… Na ja, also noch mal bei Apple anrufen und die Garantiezeit gerade noch eingehalten (2 Tage…)… Gerät eingeschickt und… Zurückbekommen! Der Fehler konnte nicht reproduziert werden. Ein erneuter Anruf und eine Weiterreichung an die Vorgesetzte verhalf mir dann aber doch dazu, dass ich das Gerät noch mal einschicken konnte. Ich warte nun auf mein fünftes iPad2 und hoffe, dass dieses endlich mal einwandfrei funktioniert.

Ach ja, außerdem habe ich tatsächlich zum zweiten Mal den ACPP für mein iPhone 5 in Anspruch genommen, allerdings nur für die EarPods, da hat sich der rechte Stöpsel dazu entschieden, nur noch leise zu sein, nicht aus, nur sehr leise… Austausch ohne Probleme, nice.

Letzten Dienstag sind neue Apple-Geräte erschienen. Der Thronfolger von Computer-Cool übernahm die Bühne und stellte massig neues vor. Allerdings nichts, was nicht vorher im Internet veröffentlicht worden wäre. Ein neues, leichteres, schnelleres iPad (iPad Air), ein Retina iPad-Mini, bessere Prozessoren in MacBooks… Aber das coolste war wohl der neue MacPro, ich würde ihn aber eher DarthMac nennen 😉

DarthMacSpaß beiseite… Das Teil sieht verdammt geil aus und leistungstechnisch… Wohoo! Allerdings ist das günstigste Modell mit 3000€ nicht ganz billig. Leider hat Apple bisher keine dazu passenden 4K-Thunderbolt-Displays angeboten, ich hoffe ja, dass die noch folgen, die wären der perfekte Begleiter für mein bestelltes MacBookPro Retina (yeah!)… Ich habe mich schon länger darauf vorbereitet und habe die Gelegenheit sofort genutzt. Leider muss ich noch bis 6. oder 7. November warten, die Lieferzeit nervt, aber dann bekomme ich ein schickes neues 15 Zoll-Gerät. Ich hätte da ja auch gehofft, dass Apple das Design an den MacPro anpasst, schwarz wär‘ schon cool, aber hey, man kann nicht alles haben.

Nun gut, es gab nicht nur neue Hardware, sondern auch neue Software. Der größte Clue ist natürlich der Preis. Endlich finanziert Apple seine Software über die Hardware-Verkäufe, ein neues OS X für Lau ist derbe geil!

Ich habe das bestellte MacBook und das neu erschienene Betriebssystem zum Anlass genommen, meine kleine 13 Zoll-Kiste mal wieder fit zu machen. Als erstes habe ich ein komplettes Backup erstellt, denn danach wollte ich nicht nur das Gerät komplett neu einrichten, sondern auch die eingebaute Festplatte und das SolidState-Laufwerk zu einem FusionDrive verbinden. Dieses vorgehen löscht alle Daten von beiden Laufwerken, darum das Backup (ich habe ein zusätzliches Backup zum normalen TimeMachine-Backup erstellt.

Man findet inzwischen zahlreiche Anleitungen im Netz, wie man das FusionDrive erstellt, es ist letztendlich nur ein Befehl im terminal und danach läuft alles wie sonst auch durch… Was ziemlich cool ist, ist, dass beim FusionDrive die Speicherkapazität der Laufwerke addiert wird. Ich dachte, man erhält nur die Kapazität der Festplatte. Mein MacBook ist jetzt wieder richtig schön aufgeräumt, hat ein 428GB FusionDrive und sobald mein neues eintrifft, kann ich einfach per Migrationsassistent meine gesamten Daten rüberspielen, dann muss ich schon mal nicht neu einrichten.

So, das war endlich mal wieder ein längerer Artikel, knapp 600 Wörter, wow. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit öfter dazu komme, etwas zu schreiben, es steht ja viel an… Ein Bericht über das neue MacBook Pro, wenn es dann da ist, und ein Artikel über das neue iWork und iLife könnten auch noch kommen, mal sehen. In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

 

Neues aus dem Locoland

Passwortverwaltung

Es ist bereits einige Zeit her, dass ich auf 1Password umgestiegen bin. Fangen wir aber einmal ganz am Anfang an…
Ich. Habe ursprünglich, vor einigen Jahren, ‚Lastpass‘ zum Verwalten meiner Passwörter installiert. Es war ein PlugIn für Firefox, welches den Passwortmanager von Firefox selbst ersetzen sollte und gleichzeitig die Passwörter für verschiedene Webseiten auf verschiedenen Systemen synchronisieren sollte. Das lief alles so weit ganz gut, aber dann kam das iPhone dazu und dafür brauchte man das Premium-feature…
Ich war zum damaligeZeitpunkt nicht gewillt ein Abo für ein solches Tool abzuschließen und wechselte zum damals zum Sonderpreis angebotenen ‚1Password‘.
1Password kostete… weiß ich gar nicht mehr… 8€ im Sonderangebot für iOS und 15€ im Sonderangebot für OS X, oder so…
Zusätzlich sollte man ein kostenloses Upgrade auf Version 4, sobald erhältlich, bekommen…
Für ein gutes Programm mit so vielen guten Features kann man das ja mal bezahlen, dachte ich…
Und versteht mich bitte nicht falsch, 1Password ist sein Geld auf jeden Fall wert.
Der Haken für mich ist nun, dass ich wohl bei 1Password anfragen kann um eine kostenlose Version 4 für OS X zu bekommen, ab das Update auf Version 4 für iOS kostet (momentan wieder ein Sonderangebot) wieder 8€…
Ich habe mich also entschlossen wieder zurück zu Lastpass zu wechseln. Auch weil das Systemübergreifend auf Linux, OS X, Windows, iOS… eigentlich überall, läuft.
Um Lastpass auf iOS-Geräten nutzen zu können, benötigt man zwar die Premium-Version, aber bei 10€ pro Jahr, landet man immer noch in günstigeren Bereichen als mit 1Password, wenn man davon ausgeht dass alle zwei oder drei Jahre ein kostenpflichtiges Update für 1Password erscheint.

Als erstes habe ich also wieder einen Lastpass-Account angelegt und mir per Google eine Anleitung zum Import von 1Password-Daten gesucht. Das funktioniert weitgehend einwandfrei, mit der Einschränkung, dass man bei Softwarelizenzen und anderen Daten manchmal etwas nachsteuern muss, Passwort-Daten für Webseiten werden allerdings tadellos übernommen.

Danach habe ich nun das Abbonement abgeschlossen und zahle fortan per PayPayl jährlich etwa 10€ (12$) pro Jahr für den Service.
Dadurch kann man sich von allen Geräten aus anmelden (nach Installation der App). Nun bleibt für mich nur die Frage, wie lange ich 1Password noch auf meinen Geräten lasse… Ich bin auf jeden Fall von Lastpass überzeugt…

Nachtrag:
Ich hatte diesen Artikel schon länger in meinen Entwürfen liegen. Es ist jetzt beinahe ein Monat her, dass ich auf Lastpass umgestiegen bin und ich mag es immer noch. Ich habe inzwischen einen Haufen Passwörter ausgetauscht, um endlich mal für jede Webseite ein eigenes Passwort zu verwenden.
Man muss zusätzlich etwas Arbeit investieren, um alle Notizen, Softwarelizenzen und sonstige Dinge in Lastpass einzupflegen, aber dann ist das entsprechende iOS-App und das Browserplugin wirklich super.
Nach wie vor kann ich Lastpass nur empfehlen und die 12€ pro Jahr sind allemal billiger, als alle zwei Jahre ein 1Password-Update zu bezahlen…

Passwortverwaltung

Mediastuff and more

Endlich möchte ich mal wieder einen Artikel verfassen, ist ja schließlich lange genug her.
Das Thema der Wahl: Medien. Oder besser: Medienserver. Oder vielleicht: Medienabspielmöglichkeiten. Ja, das trifft’s wohl am besten. Es soll also darum gehen, Medienabspielmöglichkeiten.
Später gibt’s vielleicht noch ein anderes Thema, oder zwei, schließlich passiert gerade recht viel.

Warum also zum x-ten Mal etwas über Medienabspielmöglichkeiten? Nun, es gibt schlichtweg keine perfekte Möglichkeit seine Filme und Serien auf allen zur Verfügung stehenden Geräten gleichermaßen zur Verfügung zu stellen und somit ist es ein niemals endendes Hobby meinerseits, den (für mich und damit auch für den Rest der Welt) idealen Weg zu finden.

Ich habe mich prinzipiell schon 2004 für XBMC entschieden, damals noch auf der namensgebenden XBOX. XBMC ist ein super Programm, keine Frage…
Es verwaltet Serien, Filme und … nun ja, halt Serien und Filme.
Dazu spielt es eben alle Formate ab die es gibt, bzw alle, die der zugrunde liegende MPlayer abspielen kann.
Außerdem kann man es mit PlugIns erweitern und so z.B. eine Unterstützung für Southpark.de einbauen, oder irgendwas anderes… Die Erweiterungsmöglichkeiten sind ziemlich groß…
Allerdings stößt man mit XBMC auf ein Problem, wenn man mehre Abspielgeräte verwenden möchte… Es ist kein Problem alle Mediendateien beispielsweiße auf einem NAS liegen zu haben, jeder XBMC-Client kann darauf zugreifen und alle sind glücklich. Wird allerdings eine Episode an einem Gerät angesehen, weiß kein anderes Gerät davon. Dies ist für eine WG im Prinzip wunderbar, für einen Menschen mit iPhone, iPad, MacBook, Fernseher und Freundin allerdings denkbar nervig.
Auf der Suche nach einer besseren Möglichkeit der zentralen Medienverwaltung stieß ich etwa 2008 auf Plex, ein aus XBMC hervorgegangenes Projekt, welches genau dieses Anliegen verfolgt.

Plex setzt auf zwei inzwischen getrennte Programme, den PlexMedienServer und das PlexMediaCenter zum Abspielen von Inhalten. Schön ist, dass es viele, sehr viele Ableger vom Player gibt, für Android, iOS, OS X, Windows, Linux (Beta),… Damit kann man auf jedem Gerät auf seine Mediathek zugreifen und es wird auch gespeichert wo man ist und was man gesehen hat. Man kann am Fernseher anfangen und dann aufs iPad wechseln… Sehr geil!
Außerdem gibt es Plex-Unterstützung in modernen LG-Fernsehern und für SamsungSmartHub-Geräte gibt es ebenfalls ein App.
Auf meinem BluRay-Player (Samsung BD-ES6000) läuft das ganze zwar langsam (die Steuerung und das Menü….), aber es funktioniert und so kann ich ohne angeschlossenen Computer ziemlich gut auf all meine Filme und Serien von MedienServer zugreifen…

Wozu dieser Artikel nun?
Na ja, man muss eben das Wort verbreiten… Meiner Meinung nach gibt es kein e bessere Medienlösung als Plex, wenn man mehr als einen Computer im Einsatz hat.

Nächstes Thema: Serien. Ich schaue ziemlich viele Serien, vermutlich wohl zu viele. Meine Lieblingsserien sind (ohne Rang):
The Walking Dead,
Braking Bad,
Doctor Who,
The Simpsons,
Futurama,
The Big Bang Theory,
Game of Thrones,
Arrow,
Sherlock,
How I met your mother,

Es gibt noch ein paar andere die ich gerne schaue, aber das sind meist nur Lückenfüller zwischen den Staffeln…

Dabei fällt mir eine absolut Obergeile Serie ein: Der Tatortreiniger. Oberlustig! Endlich mal wieder gute Comedy made in germany. Dabei gleich noch eins: Bei Serieslyawesome.tv, einer Webseite die sich mit Serien beschäftigt, gibt es gerade ein Gewinnspiel zum Tatortreiniger.
Serieslyawesome.tv ist eine unterhaltsame neue Webseite, bei dieser ist ein alter Freund von mir involviert und ich verfolge sie wirklich gerne. Interessante Reviews und Infos rund um TV-Serien, viele Autoren und dadurch ziemlich regelmäßige Beiträge. Schaut dort mal rein, nehmt am Gewinnspiel teil, schaden kann’s nicht…

In diesem Sinne… Ich denke das reicht für einen Freitagmorgenweg zur Arbeit. Ich wünsche einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.

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Mediastuff and more

Meine Top10 Videospiele

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Ich habe gerade den Podcast DirtyMinutes Left gehört. In der letzten Folge zählten Arne und Holger ihre Top7 Videospiele auf… Das hat mich ins Grübeln gebracht und ich dachte mir: das kann ich auch. Da ich mir jedoch vor dem Verfassen dieses Beitrags keine Gedanken dazu gemacht habe wird es schwierig…
Ich zähle einfach mal alle Spiele auf, die in diese Liste gehören könnten…
Sortiert nach System… Erst mal ohne Wertung… Einfach die besten Spiele, die mir so einfallen…

PC-Spiele:
Quake
Half Life
Dune2
Monkey Island 2
Total Annihilation
Wing Commander (Ganze Reihe)
GTA3
Max Payne
Lemmings
Baldur’s Gate
Scorched Earth
Worms
Portal

Super Nintendo
Final Fantasy III
Zelda – A Link to the past
Super Mario World
Street Fighter 2
Super Fox
F-Zero
Secret of Mana

NES
Super Mario Bros.
Super Mario Bros. 3
Zelda
Tetris
Final Fantasy
Ice Climber
Metroid
Exite Bile

Playstation
Final Fantasy 7
Tony Hawks Skateboarding

XBox
Halo
Knights of the old republic
Jedi Knight 2
Dead or Alive Extreme Beach Volleyball
Splinter Cell
Fable

Dreamcast
Shenmue
Crazy Taxi
Dead or Alive
Skies of Arcadia
Chu Chu Rocket
Grandia 2
Rez

N64
Super Mario 64

iOS
Angry Birds
Doodle Jump
Galaxy on Fire
Plague Inc.

So… Das sind 48 Videospiele, die mir spontan eingefallen sind… Daraus die wirklichen Top10 auszuwählen ist ziemlich schwer…
Zunächst mal brauchen Reihen nur einen Vertreter… Dadurch fallen ein paar Sachen raus. Aber viel einfacher wird’s nicht…

10. Angey Birds: Ein unglaublich süchtig machendes Spiel der Neuzeit. Zwar ein altes Konzept, aber super umgesetzt…

09. Street Fighter 2: Das wohl beste Bear’em Up der Geschichte. Es steht stellvertretend für viele andere, aber das klassische SF2 haut sie einfach alle um. Meine Daumen schmerzen noch immer beim Gedanken an so manchen Moce…

08. Lemmings: Ich warte immer noch auf eine iOS-Unsetzung. Dieses Spiel sicht seines Gleichen. Einfach genial!

07. Wing Commander-Reihe: Eine lange Story über 5 Spiele… Jedes wurde technisch besser. Am besten war wohl der dritte Teil, mit Mark Hamill in der Hauptrolle… Die Verschmelzung von Film und PC-Spiel… Insgesamt war die Wing Commander-Reihe definitiv die beste Spaceopera der PC Spiele…

06. Dune 2: Das erste seiner Art, einfach unglaublich.

05. Half Life: Ohne Worte…

04. Crazy Taxi: Hey hey hey, it’s time to make some crazy money! Here webgo!

03. Baldur’s Gate: Das wohl beste RPG was je für PCs erschienen ist.

02. Final Fantasy 7: Das erste Final Fantasy, welches echte 3D-Grafik hatte. Unglaublich epische Story und ein perfektes Gameplay.

01. Shenmue: Kein anderes Speil hat mich so umgehauen. Atemberaubende Graphik, unglaubliches Gameplay und eine epische Story… Das bisher einzige Full-Reactive-Eyes-Entertainment-Spiel… Für mich zählt es als RPG, eben mit Beat’em up… Ich habe Jahre auf den dritten Teil der Reihe gewartet… Kam leider nie…

Tja, das soll die Liste sein? Da fehlt doch z.B. Monkey Island drinnen…
Das Problem hat man eben, wenn man die Liste Genre übergreifend aufstellen will. Welches Spiel ist besser Half Life oder Monkey Island? Gothik oder Tetris? Unreal Tournament oder Pushover?

Es lassen sich nicht alle vergleichen… Vielleicht sollte ich lieber noch mal eine neue Liste aufstellen. Detailreicher mit Genre-Unterteilung…
Aber diesen Artikel habe ich mühselig auf dem iPhone geschrieben… Der bleibt so wie er ist. Einen schönen Sonntag noch.

Meine Top10 Videospiele

Viel Zeit ins Land

Da ich der einzige zu sein scheine, der hier noch schreibt, wirkt es so, als ob besonders viel Zeit zwischen zwei Artikeln vergeht.
Es kommt demnächst was, versprochen!
Habe einfach gerade sehr viel zu tun…
Aber das iPhone5 ist unterwegs zu mir und wenn das endlich mal da ist, gibt’s dazu natürlich einen Bericht…
Nicht, dass es dazu bisher nichts in den Weiten des Internets gibt, aber ein Artikel vom Herrn Loco kann da doch sicher nur zur Qualität beitragen.
Ich schreibe das hier übrigens auf meinem iPhone4, welches ich in Erwartung seines Nachfolgemodells neu eingerichtet habe, ohne ein Backup wieder einzuspielen. Wenn mir die Tastatur hier nicht zu klein für lange Artikel wäre, würde ich dazu einiges zu berichten haben…
Na ja, das folgt dann in ein oder zwei Wochen, wenn das neue Schnuckel-Teil da ist…
So long, and thanks for all the klicks.

Viel Zeit ins Land