Ende einer Kampagne

Da ich niocht zum Aufnehmen komme, schreibe ich hier mal in etwa das auf, was ich eigentlich als neue Podcast-Folge aufnehmen wollte…

Seit nunmehr fast 2 Jahren spiele ich wieder D&D und bin damit extrem zufrieden. Begonnen haben wir mit einem von mir entworfenen Mini-Abenteuer, das sich zu einer komplexeren Geschichte entwickelte, bis ich nach ein paar Spielrunden zum Einstiegsabenteuer des D&D-Starter-Sets (damals noch nicht auf deutsch erschienen) übergingen und dann die „Lost Mine of Phandelver“ spielten. Als dieses Abenteuer zu Ende ging, wechselten wir zu Storm King’s Thunder und diese Kampagne spielten wir fortan, bis vor einigen Wochen der Endkampf mit dem großen alten blauen Drachen Iymrith anstand.

Etwas mehr als anderthalb Jahre nach spielen wir nun mit dieser Gruppe und den gleichen Charakteren, die sich im Laufe der Kampagne von Stufe 1 bis Stufe 11 entwickelten. Ich hatte sehr viel Spaß dabei, muss aber sagen, dass gerade zum Ende der Geschichte zu viele Verstrickungen waren und ich merkte, dass den Spielern gar nicht klar war, was alles passiert ist.

Storm King’s Thunder ist ein gutes Abenteuer und wenn ich es noch ein Mal spiele, weiß ich, worauf ich achten und was ich evtl einbauen muss, aber in dieser Runde hatte ich einfach ein paar Informationen vergessen, also der Gruppe nicht mitgeteilt, weil es sich nicht ergab und mir selbst nicht klar war, dass die Informationen wichtig sind für den Verlauf und so wurde die Geschichte immer komplexer und die Gruppe immer überwältigter, teilweise, ohne es selbst zu merken, was nicht schlimm war, aber am Ende war ihnen der Gesamtverlauf wohl nicht 100%ig klar.

Anyway… Wir hatten eine Menge Spaß während des Abenteuers und darauf kommt es an, denn nur das ist D&D.

Fast Forward zum 23.11.2018.

König König Hekaton ist befreit, es herrscht Frieden zwischen den kleinen und großen Völkern Faerûns und die „Grauen Wächter“, wie ich die Gruppe ohne ihr Wissen im Spiel nannte, macht mal Pause.

Zwei Jahre später spielt nun unsere neue Geschichte, mit neuen Charakteren…

Tomb of Annihilation, oder auf deutsch, denn das Abenteuer wurde inzwischen offiziell übersetzt, „Grabmal der Vernichtung“.

Die Spieler haben neue Charaktere:

  • Njal, ein halbriesen Paladin
  • Mia, eine halbelfische Druidin
  • Gorbuindus, ein Drachenblütiger Kleriker
  • und
    • Lei, eine menschliche Mönchin (ist das dann eine KungFu-Nonne?).
  • Wir sind zwei Spielabende im Spiel und die Gruppe ist per Schiff in Nyanzarugelandet, hat dort ein paar Dinge erlebt und sich für die Dschungelexpedition gerüstet und nächstes Mal geht es in den Dschungel der Halbinsel Chult.
  • Ich freue mich auf das neue Abenteuer, ich fühle mich gut vorbereitet, habe mein „Arcana Note“ (Produkt-Bericht kommt irgendwann mal im Blog…), Vinyl-Karten (Teures Set und leider nur drei verwendbare Karten 😦 ) und einen neuen DM-Screen, es macht höllisch viel Spaß, nach den Halbgöttern, die ich die letzten Monate durch die Geschichte leitete mal wieder sterbliche Charaktere zu haben, gerade weil der Tot in Tomb of Annihilation eine treibende Kraft der Geschichte ist.
  • Dann mal sehen, wann ich wieder einen Podcast aufnehme, oder einen Blog-Beitrag schreibe. Wer hätte gedacht, dass das Leben einen so viel Zeit kostet, dass man kein Gedöns mehr im Internet postet?
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    Ende einer Kampagne

    D&D Session 4

    Als wir unsere Helden verließen, hatten sie gerade Darrik Bodrien im „gebrochenen Stab“ gestellt. Nun übergaben sie ihn der Stadtwache und suchten die Frau seines Neffen, um den Siegelring der Familie dem revhtmäßigen Erben zukommen zu lassen. Dies war schnell erledigt.

    Gundren Steinsucher bat die Grruppe zu sich, um ihnen einen Auftrag zu geben. Soe sollte einen Wagen mit Versorgungsgütern nach Phandalin begleiten, wo er und seine Brüder „etwas großes“ gefunden haben. Gundren ritt mit einem Freund voraus.

    Als die Gruppe einige Zeit unterwegs war und vom der hohen Straße auf den Dreieber-Trail einbog, fanden sie die Pferde von Gundren und seinem Begleiter tot auf dem Weg liegend. 

    Ein Goblinüberfall. Sie überwältigten die Goblins und folgtem einem Trampelpfad zum Goblinversteck, wo sie Gundrens Begleiter, Sildar, fanden. Diesen befreiten sie und kehrten sodann zurück zum Wagen.

    Damit habe ich von meiner eigenen Kampagne zu Lost Mine of Phandelver übergeleitet. Dies lief gut, ich glaube meine Spieler wissen noch nicht mal, wann der Wechsel wie erfolgte, denn hin und wieder tauchen Verbindungen zu vorher gelegten Storypunkten quf. Ich werde immer wieder Verknüpfungen und Namenänderungen einbauen, damit Verbindungen zu vorherigen Ereignissen entstehen.

    Ich habe „Mine of Phandelver“ und „Storm King’s Thunder“ durchgearbeitet und wichtige Lesepassagen übersetzt, so dass ich für die Zukunft recht gut gerüstet bin. Allerdings brauchen wir noch ein oder zwei Spieler… Wer will, meldet sich bitte.

    D&D Session 4

    D&D Session 2 und 3

    Nach einer Woche Aufenthalt in Gandalin, hat die Abenteurergruppe es in Angriff genommen, den Siegelring vom verstorbenen Jarrik Bodrien zu dessen Sohn Jondrik nach Neverwinter zu bringen. Auf dem Weg dorthin fanden sie einen überfallenen Planwagen im Wald und stießen auf ein Orklager.

    Dort überwältigten sie die Orks und deren Hauptmann umd retteten 4 gefangenen Mitgliedern der Stadtwache Neverwinters das Leben.

    Sie begleiteten diese nach Neverwinter, wo sie von General Sabine den Auftrag erhielten, als Söldner der Wache Schmuggelaktivitäten im Hafen zu untersuchen, die in Verbindung mit verschwundenen Stadtwachemitgliedern stehen könnten.

    Diese Aktivitäten wirden anscheinend von Darrik Bodrien, dem Bruder Jarriks, durchgeführt. Diesen und seine Wachen überwältigten die Abenteurer in der Taverne „Der gebrochene Stab“.

    D&D Session 2 und 3

    Dungeons and Dragons

    Ich werde wieder Dungeon Master! Yeah!

    Für diese Geschichte muss ich etas weiter ausholen. Winter 1992. meine Familie ist zusammen zur Weihnachtsfeier bei meinen Großeltern. Mein Bruder hatte damals regelmäßig eine AD&D-Session und mein Cousin und ich waren interessiert daran, was mein Bruder und seine Freunde da machen. In diesem Winter nah, mein Bruder das Grundregelwerk für das ältere D&D mit zu meinen Großeltern und an diesem Nachmittag spielten wir, mit meinem Bruder als Dungeon Master, mein erstes Fantasy-Pen&Paper-Rollenspiel: Dungeons and Dragons.

    Von dort an übernahm ich die Rolle des Dungeon Masters, Game Masters, oder auch Spielleiter. Dieses Spiel, bzw. dann Advanced Dungeons and Dragons begleiteten mich bis ins Erwachsenenalter. Irgendwann hörte ich auf, es kamen wichtigere Dinge dazwischen… Aber die Liebe blieb.

    Mit jüngsten Serien auf Youtube, „Critical Role“ und „Titansgrave“ wurde das Feuer neu entfacht. Vor kurzem wurde D&D in der fünften Edition veröffentlicht und nun geht es endlich wieder los! Ich schlüpfe wieder in die Rolle des DMs, des allmächtigen Gottes einer Welt, die nur in Gedanken existiert… und auf Papier. 

    Zusammen mit ein paar Kollegen werden wir zweiwöchig D&D soielen und seitdem endlich ein erster Termin und eine Spielergruppe feststeht verbringe ich viel Zeit damit, ein erstes Abenteuer und mit ihm eine Stadt, ein Verlies, Stadtbewohner, Goblinhorden… Das Feuer brennt wieder und ich liebe jede Minute davon.

    Dungeons & Dragons hat mich nun 25 Jahre begleitet und endlich spiele ich es als reiferer Mensch, mkt sehr viel merh Erfahrung und dem Internet als Unterstützung. Es gibt unzählige Ressourcen zur Erstellung einer Welt, Figuren, Monstern…

    Endlich habe ich mein altes Hobby zurück, Spielen. 

    Let the games begin…

    Dungeons and Dragons