Über was im Garten schreiben? Audiointerfaces natürlich.

Ich sitze gerade in unserem Garten, die Kinder sind im Sandkasten und/oder Plantschbecken und ich dachte mir, ich könne doch mal einen neuen Artikel verfassen. Aber worüber? Das Logitech Create selbst habe ich bereits abgehandelt. Also verwede ich es nur noch (das übrigens mit Bravur. Geiles Teil!)… Moment mal! Gestern kam doch der Postbote…

Ich bin stolzer besitzer eines neuen Audiointerfaces! Endlich! Ich habe über ein Jahr einfach kein Audiointerface mehr besessen und so eigentlich keine Musik gemacht. Wenn man vom Texte schreiben und Beats/Musik komponieren absieht, aber aufgenommen habe ich nichts…

Nah einiger Recherche, hab eich nich tatsächlich für ein Behringer Interface entschieden. Ausgerechnet Behringer… Aber mit dem Kauf von MIDAS wurde Behringer von der alten Rauschkommune zur Soundeluite katapultiert. Ich habe mein Heimstudiio etwas umgeräumt und eine Kurze Testaufnahme in 192kHz bei 24 Bit gemacht und bin von der Qualität wirklich beeindruckt. Ich hatte wirklich nicht mit so einer Qualität gerechnet. Meine Referenzinterfaces sind zwa nicht soooo vielseitig, ich hatte 4 oder 5, aber im Vergleich zum MOTU 828 MK1, ist das Behringer tatsächlich eine Steigerung in Soundqualität.

WAs hatte ich bisher:

  • SoundBlaster (Anfänge in der 90ern)
  • M-Audio Delta 44
  • Mackie Onyx Satellite
  • MOTU 828 MK1

und nun eben das Behringer U-Phoria UMC404HD. 

Bei all den bisher eingesetzten INterfaces ist zwar das MOTU 828 am vielseitigsten gewesen, aber das Uphoria kommt an die Funktionsvielfalt (abgesehen von den 4 anstelle 8 Inputs und Outputs) locker heran. Zudem ist die Qualität des Behringer INterfaces tatsächlich besser. Jedenfalls nach ein/zwei kurzen Aufnahmetests.

Ich bin mit dem Gerät auf jeden Fall zufrieden, auch wenn ich nie wieder Behringerequiptment einsetzen wollte. Das U-Phoria hat mich doch vom Gegenteil überzeugt.

Über was im Garten schreiben? Audiointerfaces natürlich.

Produkt: Logitech Create

Heute habe ich mit DHL endlich mein Logitech Create erhalten. Die Lieferung selbst war schon interessant, an insgesamt fünf Werktagen hat ein DHL-Bote versucht, mir das Paket zuzustellen, es aber leider nicht geschafft. Als er endlich den Weg zu mir fand, gab es auch eine Erklärung: Zwei Drittel der Belegschaft krank (auch unser sonstiger Zusteller) er ist noch Azubi und hat seinen Führerschein auch erst seit etwa anderthalb Jahren…Damit konnte ich mich zufrieden geben, ist doch eine Erklärung…


Nun gut, jetzt zum eigentlichen Artikel, den Produkt „Logitech Create“. Nettes Ding, wirklich nett. Der SmartConnector sorgt für eine einfache Verbindung mit dem iPad Pro und verwandelt dieses so zu einem echt gut nutzbaren Notebookersatz. Sehr geil sind die beleuchteten Tasten, dadurch hat man gleich ein wenig Mac-Feeling. Außerdem ist es eine Mac-Tastenbelegung (@ bei Alt-L) und es funktionieren Mac-Kurzbefehle (Nicht alle, aber viele).

Die Funktionsstasten sind ziemlich cool, damit kann man die Helligkeit der Tastenbeleuchtung, die Display-Helligkeit und Lautstärke regeln. Außerdem ein Spotlight öffnen und ein Home-Button ist auch zugegen. Außerdem gibt’s einen Standby/Wake-Button. Auch Medien-Steuerungstasten sind vorhanden. Wirklich praktisch. 


Das iPad wird gut geschützt in der Hülle, ich hätte mir allerdings noch ein GUmmiband o.Ä. Gewünscht, womit sich das Case zetwas zuverlässiger schließen lässt, so wie es ist, wird es lediglich vom iPad-Magnetmechanismus geschlossen gehalten. Die Hülle hat eine Halterung für den Apple Pencil, was das Case irgendwie abrundet, so etwas fehlt ja z.B. Beim Smart Keyboard von Apple.

Das Tippgefühl ist absolut okay. Etwas weniger „Pro“ als bei meinem MacBook Pro 15″, aber das ist halt auch größer. Besser wird es in einem iPad-Case wohl nicht.

Das einzige Manko ist der fixe Neigungswinkel, etwas Flexibilität wäre hier toll gewesen.

Viel mehr fällt mir zu dem Case nicht ein.Der Neupreis beträgt knapp 120-140€, je nachdem wo man es kauft. Ich habe es gebraucht für 85€ bei EBay geschossen.

Produkt: Logitech Create

OpenMediaVault – Nachtrag zum RAID

Tja, so schnell kann’s gehen…

Neulich habe ich noch von der RAID-Funktion in OMV geschwärmt, heute bin ich davon weg…

Warum? Nun, RAID hat einen guten Einsatzzweck, wenn man genug gleich große Festplatten hat. Es bietet dann eben eine Sicherheit gegen Festplattenausfall und lässt sich als ein einziges Laufwerk ansprechen. Sehr praktisch. Aber wenn man mur vier SATA-Ports hat, von denen einer die Systemplatte beherbergt, kann man nur drei Platten betreiben, damit also RAID5. Das ist mir doch zu wenig Platz mit meinen 2x500GiB und 1x1000GiB, deswegen bin ich davon weg. RAID5 wird übrigens, je größer die Platten werden, immer unpraktischer und wird nicht mehr empfohlen, denn wenn bei der lange dauerndes wiederherstellung von Daten etwas schief geht, ist alles futschkato. Deswegen sollte man mit großen Platzen immer RAID6 nutzen, da braucht man aber mindestens vier Platten.

Außerdem habe ich mit einem fehlgeschlagenen Update auf OMV 3 (Beta) das Serversystem (halb-)geschrotet, daher mache ich mich nun dran, den Server neu aufzusetzen.

Dieses Mal werde ich die Festplatten dabei anders einsetzen:

  • 40GB IDE-  Ja genau, eine hier rumliegende IDE-Festplatte. Verläuft alles nach Plan, werden das zwei Platten. Beide am IDE-Anschluss, so, dass ich immer ein Backup-System habe.
  • 80GB IDE – Dies ist die Systembackup-Platte, scheint aber (bin mitten im Setup) nur als 8GB erkannt zu werden… Eine erste 80GB Platte wurde von OMV gar nicht mehr erkannt… Rumliegende alte Hardware ist scheinbar nicht mehr ganz so einfach zu nutzen. 
  • SATA1: 500GB
  • SATA2: 500GB
  • SATA3: 1000GB
  • SATA4: 1000GB (War vorher per USB-Gehäuse am Rechner).

Die verbauten IDE-Plattenstammen aus meinem letzten verbliebenen PowerMac, der im Keller vor sich hin gammelt.

Jetzt ist die Frage, ob och die internen Laufwerke als separate Laufwerke anspreche, was durch den PlexMediaServer, für dessen Daten sie dienen, kein Problem darstellt, oder ob ich sie irgendwie koppele. Im RAID würde ich mit RAID5 auf etwa 1,5TB und mit RAID6 auf 1TB. Separat hätte ich eben gute 3TB. Hmmm. Es gibt noch eine Möglichkeit: LVM.

In einem LogicalVolumeManagement-Verbund, kann man Logische Laufwerke beliebig auf physikalisce Festplatten verteilen. Ich könnte also, ähnlich wie im RAID0 alle Platten in voller Kapazität als ein Laufwerk nutzen. Vorteil gegenüber RAID0 ist, so weit ich weiß, dass mannim Falle eines HDD-Crash nur die entsprechenden Daten der kaputten Platte verliert. Das wär‘ doch was. Ich werde also gleich mal OMV3 installieren und dann mal LVM testen.

[…Zeit verstreicht…]

Inzwischen läuft die Installation. Das Backup wird später konfiguriert. Sobald das System von der IDE-Platte startbar ist, hänge ich die SATA-Platten dran und dann geht die Konfiguration über das WebUI weiter. Fingerkreuz.

Läuft das System, samt Speicher, kommt der nächste Beitrag.

OpenMediaVault – Nachtrag zum RAID

iPad Pro 9,7″

Meine neueste Errungenschaft. Vielmehr Anschaffung, habe es ja nicht konstruiert…

Ein iPad Pro 9,7″ mit 32GB. 

Geiles Teil.

Ich habe dieses Mal tatsächlich auf LTE verzichtet, da die Personal Hotspot-Funktion des iPhones inzwischen, dank Handoff, so funktioniert, dass man sie vom iPad aktivieren kann. Dieses belastet zwar den iPhone-Akku, aber ansonsten ist das recht komfortabel zu nutzen.

Ich habe mich für Space Grey entschieden, einfach so. Habe ein weißes/silbernes iPhone, das reicht.

Interessant fand ich, dass das neue SmartCover wie das des iPad Mini gearbeitet ist und nicht mehr das Aluminiumscharnier besitzt. Das schont das Gerät, mein iPad2 wies im Scharnierbereich einige Kratzer auf.


Das iPad ist wie gewohnt qualitativ makellos gearbeitet. Seine Form hat sich gegenüber des alten iPad2 leicht verändert, aber abgesehen von den etwas dünneren Rändern ist es im Großen und Ganzen ein großer Touchscreen.

Kurz ein paar Dinge die mir nach 4 Tagen Nutzung auffallen, im Vergleich zum iPad2:

  • Extrem schnell
  • Extrem geiles Display
  • Sehr guter Sound
  • Extrem gute Kamera (besser als die meines iPhone 6 Plus!)

Nun ist wieder einiges an Zeit vergangen, etwa vier Wochen. Ich nutze das iPad täglich, sowohl privat, als auch beruflich. Beide Szenarien meistert das Gerät vortrefflich und langsam aber sicher wird mein MacBook in den Hintergrund gedrängt.

Besonders fiel im Vergleich zum iPad 2 auf, dass das Gerät etwas leichter ist. 437g vs. 607g .

Das macht beim einhändigen Halten einen riesen Unterschied. Man das iPad Pro viel länger in der Hand halten, ohne zu ermüden.

Beruflich nutze ich TeacherTool, PDF Expert, Digitale Schulbücher und ein paar weitere Apps, die allesamt am iPad 2 viel zu langsam liefen. Mit dem Pro laufen alle Apps endlich rund und schnell, sehr cool. Natürlich war das zu erwarten, es ist das neueste iOS Gerät…

Privat macht das Gerät ebenfalls alles super, allem voran nutze ich tatsächlich die Kamera sehr gerne, da es Live-Fotos unterstützt und die 12MP iSight einfach geile Bilder macht.

Auch Musik ist auf dem iPad Pro ziemlich gut zu machen, GarageBand wird immer besser und die iMPC Pro ist auch ein derbe geiles Tool.

Alles in allem war das Ding zwar teuer (rund 750€), aber sein Geld wert. Ich habe noch die 100€ für den Pencil gespart, den kaufe ich noch irgendwann nach.

Das Upgrade war lange Zeit überfällig und ich bin vom iPad Pro in klassischem 9,7″-Gewand extrem begeistert.

iPad Pro 9,7″

New stuff

September ist Keynote-Zeit. So war es neulich auch. Tim Cook, Thronfolger von Computer-Cool hat neue Telefone und eine Uhr vorgestellt. Als guter Apple-Jünger habe ich inzwischen den Riesenklotz von iPhone6Plus und muss sagen, dass ich echt begeistert bin.
Es ist groß, so dass es für mich in vielen Teilen das alte iPad2 ersetzen kann, aber gerade noch mit einer Hand bedienbar ist, wenn nötig. Das hat Apple mit dem Doppeltouch auch gut durchdacht, damit kann man nicht erreichbare Elemente der oberen Bildschirmhälfte erreichbar machen.
Da ich solche Beiträge weitgehend nur noch auf dem Mobiltelefon verfasse, halte ich mich eher kurz. Reviews und Nutzungsberichte bekommt man momentan ja überall in die Fresse geworfen.
Ich bin, wie schon gesagt, sehr zufrieden und hoffe dass noch ein paar mehr Apps, vor allem TeacherTool, an das iPhone6Plus mit seinen 5,5″ in 1920×1080 Pixeln angepasst werden.
Ach ja, im Zuge des neuen Telefons gibt es jetzt iOS8. Nett. Kann viel, ist etwas offener. Erweiterungen sind cool.
Weiteres?
Ich weiß nicht, was ich von der AppleWatch halten soll. Ist ja auch noch nicht erhältlich. Vor allem habe ich gesehen, dass ich in Verbindung mit Apple Health gerne einen SportTracker haben möchte. Werde mir wohl aber erst mal das FitBit zulegen und dann schauen, ob ich mit MiniApps am Handgelenk etwas anfangen kann…
Steuerung vom AppleTV, hmm…
Musik? Hmmm…
Kein GPS… also immer das Handy dabei beim Laufen. Hmmm.
Es bleibt abzuwarten, was die App-Entwickler-Gemeinde aus dem Gerät macht. Im Moment herscht das hmmm vor.
Allerdings war das beim iPad auch so, ist ja nur ein großer iPodTouch…
Die AppleWatch ist auch nicht mehr als ein kleiner iPodTouch…
Es bleibt interessant.

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New stuff

MacBook Pro Retina

Ich bin seit nunmehr 9 Monaten im Besitz eines MacBook Pro Retina. Ich habe mir das Modell mit 15″ Display, 2GHz i7 (bis 3,6GHz), 8GB RAM und 256GB SSD zugelegt.
Ich bin begeistert.
Die Leistung ist bombastisch, das Design grandios und die Auflösung unfassbar…
Insgesamt kann ich also sagen, dass sich das Upgrade von meinem 2009er MacBook gelohnt hat.
Ich entschied mich zum Kauf eines 15-Zoll-Gerätes, einfach weil ich die letzten zwei mal immer das kleinste Gerät nahm, auch des Geldbeutels wegen… dieses Mal wollte ich nicht den gleichen Fehler machen. Hab ich auch nicht, ich habe einen anderen gemacht, aber dazu später mehr.
Apple wird scheinbar immer spartanischer was die Verpackung angeht. Der Karton in dem das MacBook verpackt ist, ist kaum größer als der des alten 13″MacBooks… Der Lieferumfang ist ebenfalls spartanisch, lediglich das MagSafe2-Ladegerät, das lange Kabel und die traditionelle Kurzanleitung liegen bei.
Was mir direkt auffiel war, dass das Gerät keinen Schriftzug aufweist. Ich denke, dass das Gerät dadurch irgendwie noch einen Tick grandioser aussieht, ist aber eine Kleinigkeit, die die meisten Leute wohl nicht interessieren wird.
Die Anschlüsse fallen leider ebenfalls sehr minimal aus. Zwei USB3-Anschlüsse, einer links, einer rechts. Zwei Thunderbolt2-Ports, Magsafe2 und einen AudioAUSGANG. Das habe ich erst neulich herausgefunden, also, dass der Klinkenport lediglich ein Ausgang ist, bisher war der wenigstens ein umschaltbarer Ein-/Ausgang… Diese Änderung, also die völlige Abschaffung eines Eingangs, finde ich für ein Pro-Gerät wirklich einschränkend. Mich selbst stört das ganze natürlich nicht, ich nutze zu Hause eh ein Audiointerface, aber trotzdem, der Line-Eingang gehört doch zu einem Pro-Gerät… na ja… Ein kleines Schmankerl gibt es immerhin, rechts befindet sich ein HDMI-Ausgang, damit kann man also immerhin drei Monitore an das Book anschließen, bzw. in meinem Fall Firewire-Equipment, Ethernet und trotzdem einen externen Monitor.
Das sind leider schon alle Anschlüsse. Ich hätte mir einen Firewire-Port gewünscht, oder wenigstens dass der Adapter beiliegt und nicht für 30€ dazugekauft werden muss. Gleiches gilt für Ethernet. Ich bin stark für Thunderbolt und USB3, aber ich finde die entsprechenden Adapter könnten wenigstens beiliegen.
Ich hätte mir die folgenden Beilagen gewünscht: DVI-/VGA-Adapter, Firewire-, Ethernet- und Audio-In.
Wenn man schon über 2000€ für ein Notebook ausgibt, finde ich die weiteren 150€ für Adapter einfach gemein.
Ich habe leider den Fehler gemacht zu denken, dass 256GB ausreichen. Wiedermal habe ich mich beim Kauf vertan, ich empfehle niemandem am SSD-Speicher zu sparen, denn wenn jemals die PCIe-SSD-Module zum upgrade erhältlich sind, kostet ein 512GB-Modul wohl 800€, im Vergleich zu 300€ Aufpreis beim Kauf ist das wohl ziemlich blöd. Erst kürzlich habe ich mein Speicherproblem lösen können, dazu gibt’s ein gesonderten Artikel.
Alles in allem bin ich mit dem gerät mehr als zufrieden. Es ist ein grandioses Stück Ingeneurs-/Designkunst. Es ist unglaublich flach, so dass man wirklich denkt, dass es nicht flacher geht und die Leistung ist ebenfalls phänomenal. Apple hat meiner Meinung nach mit diesem gerät einen bisherigen Meilenstein für die macBooks gelegt. Das hätte ich wahrscheinlich über jedes neue MacBook geschrieben, aber ich habe eben dieses gekauft.

MacBook Pro Retina

PNY StorEDGE

Ich habe mir vor kurzem eine Speichererweiterung für mein MacBook zugelegt. Der Fehler den ich beim Kauf meines MacBook begangen habe, nämlich, zu wenig Speicherplatz einbauen zu lassen, lässt sich leider nicht ohne weiteres beheben. Zwar ist die SSD eine PCIe-SSD und lässt sich ausbauen, aber bisher gibt es leider keinen Ersatz dafür, bzw. kostet eine 512GB SSD für das MacBook Pro Retina etwa 800€, was leider 500€ mehr ist, als diese direkt beim Kauf verbauen zu lassen… Schade. Ich habe aber auch gedacht, dass ich mit 256GB auskommen und, mal ehrlich, eigentlich tue ich das auch. Hier mal eine Auflistung der Datenmengen meines Home-Ordners:

[spoiler]

  • Bilder: ca. 30 GB
  • Dokumente: ca. 10 GB
  • Downloads: 0 GB dauerhaft, plus aktuelle Downloads.
  • Dropbox: ca. 2 GB (plus Symlinks, auf dem Rechner nur die 2 GB, in der Box selbst etwa 10 GB)
  • Filme: ca. 0,1 GB
  • Library: ca. 40 GB
  • Musik: ca. 60 GB
  • Öffentlich: 0 GB
  • Schreibtisch: 0 GB (Plus aktuelle Daten)
  • Websites: 0 GB
  • Zertifikate: Ein paar Kilobyte. (Hier liegen Sicherungen meiner Zertifikate von z.B. ELSTER, etc…)

Als Summe ergeben sich daraus gerundet ca. 150 GB. Dazu kommen noch die Systemordner: ca. 70 GB insgesamt. Bedeutet also etwa 30 GB freien Speicher… Na ja. Viel Spielraum ist da nicht, auch wenn das natürlich ausreicht. Ich habe ja einige externe Festplatten, eine TimeCapsule, ein Buffalo NAS, damit komme ich schon hin.

[/spoiler]

Nach jetzt 6 Monaten Arbeit mit dem MacBook nervt es mich allerdings doch ganz schön. Ständig geht der freie Speicher runter auf wenige GB… Eine Lösung muss her. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf einige Varianten gestoßen und eine davon hat mir so zugesagt, dass ich sie bestellt habe, die PNY StorEDGE mit 128 GB.

Es handelt sich dabei um eine SD-Karte, welche vom Design erstens auf die MacBooks abgestimmt ist )Schwarz und Silber) und so kurz wie möglich gebaut, damit sie nicht weit aus den MacBook heraussteht. Die Idee finde ich brillant. Nicht zuletzt, weil meiner Meinung nach SD-Karten das Speichermedium der Zukunft sein sollten.

Die Verpackung der StorEDGE ist fürchterlich. So schlimm, dass ich sie regelrecht zerfetzen musste, um die SD-Karte auszupacken. Es ist aber auch möglich, dass ich einfach zu blöde war, den Mechanismus zu verstehen, aber hey, eine Firma sollte ihre Produkte an die Kundschaft anpassen, nicht umgekehrt. Nachdem die SD-Karte ausgepackt war, habe ich sie ins MacBook gestöpselt und … ARGH! Sie steht weiter über als gedacht. Sehr schade! Ich bin davon ausgegangen, dass die SD-Karte mich überhaupt nicht stört. Das stimmt so leider nicht, sie stört mich ein wenig. Sie steht etwa 4mm über…

Leider passt das MacBook so nicht mehr in meine Hülle… Da muss also eine neue her, denn der Sinn der SD-Karte ist ja, dass sie permanent im Book steckt.

Kommen wir mal zur Softwareseite.

Die Karte kommt vorformatiert als exFAT. Das hat Vor- und Nachteile. Erstmal funktioniert die Karte also direkt nach dem Auspacken mit nahezu allen Betriebssystemen. Aber exFAT hat eben, gerade als Mac-Nutzer, auch Nachteile, deswegen sollte man die Karte im Festplattendienstprogramm als Journaled HFS+ formatieren. Das bringt einen kleinen Nachteil mit sich. Die Karte taucht auf dem Schreibtisch zunächst als Festplatte auf, was sie nach dem Formatieren nicht mehr tut. Ich weiß allerdings nicht, ob sie einfach vom Werk her ein Festplatten Icon bekommen hat, oder ob da irgendwas mit angestellt wurde, dass sie tatsächlich als interne Festplatte gehandhabt wird. Da ich sie direkt formatiert habe, werde ich das aber auch nicht mehr feststellen können. #WAYNE

Nutzen.

Ich nutze die Karte nun für folgendes:

  • Meine iPhoto-Library (25 GB)
  • Meine iTunes-Library (ca. 50 GB)
  • Meine Steam-Library (ca. 25 GB).

Und schon habe ich auf der internen SSD des MacBook 130GB freien Speicherplatz. YEAH!

Alles in allem kann ich die Karte echt empfehlen. Einmal mit Daten befüllt, lassen sich die Daten der Karte mit etwa 70 MB pro Sekunde lesen, das reicht also um davon zu arbeiten.

Fazit.

Ich bin der Meinung, dass sich die 128 GB Karte, die 100€ kostet als Erweiterung lohnt. Besonders wenn man sie mit der 512 GB SSD für 800€ vergleicht. Man sollte daraus achten, dass sie auch passt, denn die verkürzte Bauform sorgt beispielsweise dafür, dass man sie nicht in Kameras nutzen kann, oder eben in keinem SD-Slot, der für die volle SD-Länge ausgelegt ist. Ich bin, abgesehen vom Überstand der Karte, sehr zufrieden und habe endlich genug Speicherplatz im MacBook. Man könnte das ganze noch mit einem Mini-USB-Flash-Drive kombinieren, die gibt es bis 64 GB, damit würde man 192 GB zusätzlichen Speicher erhalten. Erst mal reicht es mir allerdings so.

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PNY StorEDGE