Hackintosh MK2

Ich habe seit einiger Zeit das Problem, dass ich einen neuen Mac benötige.

Mein MacBook ist einfach mit 7 Jahren so langsam in ein hohes Alter bekommen und zeigt entsprechende Erscheinungen. Allem von Pixelfehler und Lüftergeräusche… Aber auch der interne Speicher ist einfach etwas knapp bemessen.

Seit einiger Zeit ist auch in unserer Budgetplanung für Herbst ein neues MacBook (oder iMac) eingeplant mit etwa 2000€.

Nun wurde ja aber zur letzten WWDC von Apple der Architekturumstieg auf ARM angekündigt was für mich zu dem Dilemma führt, denn ich möchte eines der neuen (ARM-)MacBooks und nicht mehr so einen schnöden Intel-Kram. Wenn Apple ähnlich wie beim Wechsel von PPC zu X86 verfährt (was zu erwarten ist) wird zunächst das kleine MacBook auf ARM umgestellt. Vielleicht auch das Air. Oder das 13″ Pro… Auf jeden Fall genau die Geräteklasse, dir für mich relevant ist.

Das heißt, ich muss am besten noch warten. Ja, wenn man ein Gerät benötigt sollte man eines kaufen. Die aktuelle MacBook-Generation ist bombastisch!

Aber noch benötige ich das Gerät nicht, da mein MacBook ja eigentlich noch funktioniert.

DILEMMA!

Arne Ruddat hat neulich in einem Live-Stream einen Hackintosh zusammengebaut und da dachte ich mir, ich gehe das auch noch mal an. Allerdings auf der Low-Budget-Schiene.

Ich habe ja hier einen Windows-Rechner zum Zocken! Einen Intel i3 7100 mit 16GB RAM und 2x250GB SSD und einer alten ATI Radeon 8950. Also eigentlich ist der ja grundlegend nicht schlecht und tatsächlich könnte man OS X darauf installieren. Bei TonyMac86 findet man eine simple Step-by-step-Anleitung zum installieren von macOS Catalina auf einem PC und ich bin das neulich mal angegangen.

Was soll ich sagen, ich schreibe diesen Text an meinem Hackintosh.

Das erstellen eines USB-Sticks mit macOS lies sich einfach mit einem Tool am MacBook machen. Dann booten, installieren… Das war alles eine Sache von etwa 60 Minuten. Man muss dafür eben macOS aus dem AppStore herunterladen und dann in dem Tool auswählen, welche Hardware man nutzt. Dann den Guide verfolgen und schwupps… Bootet macOS auf dem PC.

Das ganze ist mein Hackintosh MK2, denn ich habe bereits vor über 10 Jahren ein ähnliches Projekt betrieben. Damals war das aber aufwändiger, ohne einfache Tools, mit viel Handarbeit und es lief nicht nach wenigen Stunden so rund…

Das größte Problem war, die passenden Treiber und Erweiterungen zu finden und den Bootloader auf dem Hackintosh zu installieren, aber inzwischen scheint dies ganz gut zu laufen. Ist halt immer ein bisschen gebastel. Das gute an dem Billig-Mainboard und Intelprozessor ist, dass das Intel-Chipset, also Netzwerk und Zeugs reibungslos von macOS unterstützt werden. Der Sound war etwas problematisch, aber ich nutze an dem Ding ja eh mein Audiointerface, dadurch ist das gelöst. Aber tatsächlich funktioniert auch die interne Soundkarte inzwischen, glaube ich, nur über HDMI gibt’s wohl öfter mal Probleme, aber wenn ich Lautsprecher an den Audiqoport anschließen würde, sollte es gehen.

Es läuft längst noch nicht alles perfekt, aber vieles schon gut.

Logic läuft scheinbar perfekt, FinalCut auch. Die MPC-Software war etwas komplizierter, wegen des MPC-Treibers und die ganzen Sounderweiterungen sind noch nicht installiert, weil größere Installationspakete (manchmal) nicht einfach so durchlaufen, sondern am Ende des Installationsprozesses hängen, aber da ist einfach nur etwas Geduld gefragt, ich bin da sehr zuversichtlich und inzwischen, (quasi im Laufe des Tages, an dem ich diesen Artikel verfasste), sind auch diese Dinge alle installiert.

Auch hatte ich noch einen Bluetooth-USB-Dongle, der einfach so lief und damit konnte ich sogar mein MagicTrackpad und meine Bluetooth-Tastatur nutzen. Sehr Mac-ig.

Als erstes Fazit muss ich sagen, dass ich ziemlich begeistert bin, dass es einfach so ging. Ohne großes rumgefrickel war OSX auf dem PC innerhalb weniger Stunden einsatzbereit und auch der AppStore und iMessage eingerichtet. Meinen Kamera muss ich noch testen , ich habe so eine kleine Action-Cam, die man als WebCam nutzen kann. Vielleicht geht die auch für FaceTime… Ich bin jedenfalls recht zuversichtlich, dass ich mit dem Rechner noch gut arbeiten kann, bis ich mir einen neuen ARM-Mac kaufe.

Ich habe inzwischen auch Syncthing eingerichtet und damit synchronisiere ich meinen Dokumente- und Musik- Ordner mit meinem Server als Backup und dem MacBook zum Arbeiten. Bisher klappt auch das reibungslos.

Ich bin tatsächlich extrem beeindruckt, wie gut es funktioniert auf handelsüblicher PC-Hardware macOS zu installieren. Die Tools UniBeast und MultiBeast sind natürlich ungemein einfach zu nutzen. Ich bin mir sicher, wenn man genau darauf achtet, was für Komponetnen verbaut sind, ist es heutzutage möglich einen ziemlich perfekten Hackintosh zusammenzubauen.

Es bleibt noch die Performance. In Cinebench schneidet der Hackintosh eher mau ab. Da bekommt er etwa 950 Punkte. Ich vergleich bekommt mein MacBook Pro 1285. Das hat aber auch einen 4-Kern i7, also doppelte Kernanzahl.

In Geekbench sieht man, dass aber die Singleckre-Performance ca. 850 Punkten über den 750 Punkten von meinem MacbOok liegt. Im Multicore schlägt der 4-Kern 8 Thread i7 mit etwa 3000 Punkten natürlich den Low-Budget i3 bei 1600 Punkten ums Doppelte.

Im Geekbench-Compute-Test mit Metal seht das aber schon anders aus, da sind es 35000 (Hackintosh) gegen 520 (MacBook Pro). 31080 vs 4917 mit OpenGL.

Also in Sachen Grafikleistung dominiert der Hackintosh. Insgesamt ist die Performance also schon beachtlich. Vielleicht sollte ich noch mal einen neuen (gebrauchten) Prozessor für das Teil kaufen. Irgendein 4-Kern-Dingens, nen i5 oder i7… Aber das ist für die Zukunft…

Hackintosh MK2

AppleWatch zum Entsperren eines Macs nutzen

Ich möchte hier einfach mal meine Erfahrungen damit beschreiben, meine AppleWatch zum entsperren meines MacBooks einzurichten, mit dem Gedanken, dass es sicher einigen helfen könnte.
Nach kurzer Suche habe ich direkt die Einstellung am Mac gefunden (Sierra in aktueller Version) > Apfel>Systemeinstellungen>Sicherheit>Mac mit AppleWatch entsperren.

Super, dachte ich…
Es kam eine Meldung, dass ich Zwei-Faktor-Authentifizierung anschalten muss. Hm. „Habe ich doch…“ Dachte ich mir… Ich wurde zu den iCloud-Einstellungen geleitet. Da wurde ein Fehler ausgegeben, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht funktioniert. Was mach man als gewiefter Mac-Nutzer? Ich schalt’s halt aus und wieder an. Dö-dö-dö… Nach dem Deaktivieren muss man drei Tage warten, bevor man die Zwei-Faktor-Authentifizierung wieder anschalten kann.
[DREI TAGE VERGEHEN]
Eine E-Mail trudelt ein: „Du kannst die Zwei-Faktor-Authentifizierung jetzt aktivieren.“ Jäi! Also hin zur Apple-ID-Seite und aktivieren. Geht, wunderbar nun… Moment… Ich muss immer extra auf SMS-Senden klicken? Häh?
Keines meiner Geräte wollte mehr einen Login-Code anzeigen, ich musste mir eine SMS schicken lassen. Das Entsperren des Macs mit der Watch ging natürlich erst Recht nicht…
D
er Knaller war, das in meinen iCloud-Account-Geräte-Einstellungen nun auftauchte, dass keines meiner Geräte in der Lage sei, die Zwei-Faktor-Authentifizierung durchzuführen.
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Hier verzweifelte ich nun… Jetzt ging weder das Freischalten das MacBooks mit meiner Watch, noch die Authentifizierung zum Anmelden bei iCloud… Also habe ich mal kurzer Hand einen Support-Anruf bei Apple gemacht, kann ja so uirgendwie nicht sein…

Dem Support-Mitarbeiter kam das auch etwas seltsam vor, aber wir kamen irgendwann doch auf eine Lösung: Ich hatte vorher die Zwei-Stufen-Authentifizierung, nicht Zwei-Faktor (wurde mal in der Apfeltalk-Show von Michi und Jesper erwähnt, dass es da verschiedene Verfahren gibt…). Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung muss jedes Geräte noch mal aktiviert werden. Man muss also bei jedem Geräte noch mal in die iCloud-Einstellungen und das Gerät noch mal anmelden. Es sollte dann bei dieser Anmeldung ein Sicherheitscode angefragt werden, der erste per SMS und dann eben auf jedem Gerät einer, wenn die Geräte dann angemeldet sind.
Der letzte Schritt war nun also die AppleWatch… Diese muss man leider Entkoppeln und neu Koppeln, danach kann man endlich seinen Mac mit der Uhr am Handgelenk automatisch entsperren lassen.

Ich hoffe, ich konnte irgendjemandem helfen.

Ansonsten sei gesagt, dass dies definitiv der komfortabelste Weg ist, den Mac zu entsperren. Aufklappen, kurz warten, das Handgelenk macht „Bing“ und schon kann man arbeiten. Sau geil! Danke dafür, Apple.

AppleWatch zum Entsperren eines Macs nutzen

Produkt: Logitech Create

Heute habe ich mit DHL endlich mein Logitech Create erhalten. Die Lieferung selbst war schon interessant, an insgesamt fünf Werktagen hat ein DHL-Bote versucht, mir das Paket zuzustellen, es aber leider nicht geschafft. Als er endlich den Weg zu mir fand, gab es auch eine Erklärung: Zwei Drittel der Belegschaft krank (auch unser sonstiger Zusteller) er ist noch Azubi und hat seinen Führerschein auch erst seit etwa anderthalb Jahren…Damit konnte ich mich zufrieden geben, ist doch eine Erklärung…


Nun gut, jetzt zum eigentlichen Artikel, den Produkt „Logitech Create“. Nettes Ding, wirklich nett. Der SmartConnector sorgt für eine einfache Verbindung mit dem iPad Pro und verwandelt dieses so zu einem echt gut nutzbaren Notebookersatz. Sehr geil sind die beleuchteten Tasten, dadurch hat man gleich ein wenig Mac-Feeling. Außerdem ist es eine Mac-Tastenbelegung (@ bei Alt-L) und es funktionieren Mac-Kurzbefehle (Nicht alle, aber viele).

Die Funktionsstasten sind ziemlich cool, damit kann man die Helligkeit der Tastenbeleuchtung, die Display-Helligkeit und Lautstärke regeln. Außerdem ein Spotlight öffnen und ein Home-Button ist auch zugegen. Außerdem gibt’s einen Standby/Wake-Button. Auch Medien-Steuerungstasten sind vorhanden. Wirklich praktisch. 


Das iPad wird gut geschützt in der Hülle, ich hätte mir allerdings noch ein GUmmiband o.Ä. Gewünscht, womit sich das Case zetwas zuverlässiger schließen lässt, so wie es ist, wird es lediglich vom iPad-Magnetmechanismus geschlossen gehalten. Die Hülle hat eine Halterung für den Apple Pencil, was das Case irgendwie abrundet, so etwas fehlt ja z.B. Beim Smart Keyboard von Apple.

Das Tippgefühl ist absolut okay. Etwas weniger „Pro“ als bei meinem MacBook Pro 15″, aber das ist halt auch größer. Besser wird es in einem iPad-Case wohl nicht.

Das einzige Manko ist der fixe Neigungswinkel, etwas Flexibilität wäre hier toll gewesen.

Viel mehr fällt mir zu dem Case nicht ein.Der Neupreis beträgt knapp 120-140€, je nachdem wo man es kauft. Ich habe es gebraucht für 85€ bei EBay geschossen.

Produkt: Logitech Create

Produkt: Apple Pencil

Der August neigt sich dem Ende zu und ich habe wieder etwa anderthalb Monate keinen Blogeintrag verfasst…

Nun gut, mir fällt nichts besseres ein, als über den Apple Pencil zu schreiben. Da bin ich sicher nicht der erste, aber bestimmt einer von wenigen, die sich das 100€ teure Teil gekauft haben um zeichnen zu lernen und nicht schon zeichnen können.


Natürlich ist Zeichnen nicht der einzige Einsatzzweck von dem Pencil, der übrigens einen bescheuerten Namen hat, da ja die Konkurrenz von 53 auch Pencil heißt, Apple Pen, oder Apple Feather, oder Apple Brush, oder Apple Thing for Sketches, wäre immerhin einmalig gewesen.

Wieder möchte ich mich zuerst auf das Gerät und danach auf Einsatzzwecke konzentrieren.

Der Pencil

Der Pencil ist sehr angenehm in der Hand zu halten. Die Dicke und Länge, sowie das Gewicht unterstützen das Gefühl der Hochwertigkeit, dies lindert den Hundert-Euro-Verlust etwas, das Gerät fühlt sich auch nach Hundert Euro an. Die magnetisch gehaltene Verschlusskappe am hinteren Ende verdeckt den Lightningstecker, mit welchem das Gerät in wenigen Minuten direkt am iPadPro aufgeladen werden kann. 

Dem Pencil liegt aber auch noch ein Adapter zum Laden via Lightningkabel bei. Außerdem gibt’s eine Ersatzspitze. Die Spitzen sollten bei 8 Stunden nutzung etwa ein halbes Jahr halten, da bin ich gespannt.


Der Pencil hat außerdem zwei Eigenschaften, die wohl nur Apple erdenken konnte. Das Gerät ist unwuchtig gewichtet,was darun resultiert, dass, wenn der pencil mal über den Tisch rollt, dieser bei nicht zu hoher geschwindigkeit von alleine zum Stopp kommt. Liegt er also rum und man stößt versehendlich gegen, bleibt er einfach nach ein wenig rollen stehen. Okay, das können Bleistifte mit ihrer Sechskantform auch, aber der Pencil bleibt imme rmit dem Apple-Logo nach oben gerichtet liegen.Außerdem kann man den Pencil magnetisch am SmartCover befestigen. Das hält zwar keinem Transport im Rucksack stand, aber um mal eben iPad und Pencil zur Seite zu legen, ohne das der Pencil verschwindet, ist das sehr praktisch.


Man kann übrigens, während man den Pencil läd, die Verschlusskappe an den SmartCover magneten befestigen, sehr praktisch.

Kommen wir zum Nutzen.

Zeichnen und malen

Ohne Frage ist der Pencil der beste „Stylus“ den ich je besessen habe. Das bedeutet, bei einem 3€ Stylus fürs iPad und einem Wacom-Nachbau für den Seriellen-Port meines 233MHz Celeron-PCs (ca. 1999), ist es definitiv der beste. Das heißt nicht viel, aber im Internet sind diverse Berichte, die den Apple Pencil als besser als die Wacom-Standard-Geräte loben. Der Pencil unterstützt Neigungs- und Druckempfindlichkeit, wodurch er sich handhaben lässt wie ein echter Bleistift. Viel Druck, wenig Druck, schraffieren, alles geht, was zusammen mit einem App wie Pro Create oder Sketches2 einfach unglaubliches leisten kann.

Seit ich den Pencil besitze (Anfang August) zeichne und male ich ständig, einer der Vorteile digitalen Zeichnens ist eben, dass ich immer meine Werkzeuge dabei habe. Ich werde besser, das merke ich auch, wobei man schon sagen muss, dass meine Zeichenkünste etwa denen eines 5-Jährigen entsprechen.

Schreiben / Handschrift am iPad

Der Pencil kommt natürlich auch meiner Digitalen Lehrertasche zu Gute. Soll heißen, ich benötige so noch weniger Papier. Handschriftliche Notizen lassen sich mit dem Pencil perfekt niederschreiben.

Lehrerleben

Ich unterrichte in Hannover. Die Stadt gibt leider kein Geld (…jedenfalls nicht genug, immer wieder werden zugesagte Gelder gestrichen, etc…) für Bildung aus, wodurch wir etwa 30 Jahre hinterherhinken. Soll heißen: Keine Internetverbindung in Klassenräumen, keine Computer in Klassenräumen, nur 100MBit Netzwerkverkabelung in den Computerräumen, ständig ausfallende Switches…

Ich verwende also, um halbwegs modernen Unterricht mit Medienerziehung leisten nzu können, eigene Gerätee. Habe ich schon erwähnt, dass wir für etwa 35 Klassen nur 8 Beamer haben?

Durch den Pencil kann ich mit einem Beamer (und meinem MacBook mit der Software AirDingsbums, zum Spiegeln des iPads auf den Beamer ohne Kabel) so verwenden, woe ein modernes interaktives Whiteboard. Dafür nutze ich zum Beispiel Explain Everything.

Aber auch einfach eine PDF-Datei, z.B. ein Arbeitsblatt kann man mit dem Pencil ausfüllen, z.B in PDF Expert.

Fazit

Insgesamt erleichterte der Apple Pencil meinen Alltag in der Schule und außerdem macht es mir sehr viel Spaß, mit dem Gerät zeichnen zu lernen. Wer bereit ist, für ein präzisionswerkzeug dieser Art 100€ zu bezahlen, wird mitbdem Pencil auch zufrieden sein, man sollte aber wissen, warum und wofür man das Gerät benötigt.

Produkt: Apple Pencil

E-Mailverschlüsselung

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In der Vergangenheit habe ich mich öfter mal mit der Verschlüsselung von E-Mails beschäftigt. Lange Zeit favorisierte ich hierbei S/MIME gegenüber GPG/PGP, da ds auf iOS-Geräten unterstützt wird. Ich verstehe immer noch nicht, wieso Apple das nicht standardmäßig einrichtet…

Da es allerdings total ätzend ist, wenn dann wieder die Zertifikate ablaufen, alles erneuern zu müssen, bin ich auf das coolere GPG/PGP umgestiegen. Aber jetzt kommt’s: Das ist zwar OpenSource, man muss aber dennoch kompilierte Software haben, sonst nervt das mehr als Scheiße am Schuh.

Als Mac-User geht man also auf GPGTools.org und stellt fest: El Capitan wird noch nicht unterstützt (Beta). What the fuck?!

In diesem Jahr kommt 10.12. Stehe ich dann mit GPGTools immer ein Jahr hinten an? Wieso können die nicht einfach für die OS X Betas ihre Software entwickeln, um zwitnah mit dem OS-Release fertig zu sein.

So ein Kack.

Ich werde wohl iPG Mail am iPhone wieterhin nutzen um Ver- und Entschlüsseln zu können, aber am Mac werde ich die Mailverschlüsselung wohl tatsächlich aufgeben, macht ja eh keiner mit.

E-Mailverschlüsselung