PNY StorEDGE

Ich habe mir vor kurzem eine Speichererweiterung für mein MacBook zugelegt. Der Fehler den ich beim Kauf meines MacBook begangen habe, nämlich, zu wenig Speicherplatz einbauen zu lassen, lässt sich leider nicht ohne weiteres beheben. Zwar ist die SSD eine PCIe-SSD und lässt sich ausbauen, aber bisher gibt es leider keinen Ersatz dafür, bzw. kostet eine 512GB SSD für das MacBook Pro Retina etwa 800€, was leider 500€ mehr ist, als diese direkt beim Kauf verbauen zu lassen… Schade. Ich habe aber auch gedacht, dass ich mit 256GB auskommen und, mal ehrlich, eigentlich tue ich das auch. Hier mal eine Auflistung der Datenmengen meines Home-Ordners:

[spoiler]

  • Bilder: ca. 30 GB
  • Dokumente: ca. 10 GB
  • Downloads: 0 GB dauerhaft, plus aktuelle Downloads.
  • Dropbox: ca. 2 GB (plus Symlinks, auf dem Rechner nur die 2 GB, in der Box selbst etwa 10 GB)
  • Filme: ca. 0,1 GB
  • Library: ca. 40 GB
  • Musik: ca. 60 GB
  • Öffentlich: 0 GB
  • Schreibtisch: 0 GB (Plus aktuelle Daten)
  • Websites: 0 GB
  • Zertifikate: Ein paar Kilobyte. (Hier liegen Sicherungen meiner Zertifikate von z.B. ELSTER, etc…)

Als Summe ergeben sich daraus gerundet ca. 150 GB. Dazu kommen noch die Systemordner: ca. 70 GB insgesamt. Bedeutet also etwa 30 GB freien Speicher… Na ja. Viel Spielraum ist da nicht, auch wenn das natürlich ausreicht. Ich habe ja einige externe Festplatten, eine TimeCapsule, ein Buffalo NAS, damit komme ich schon hin.

[/spoiler]

Nach jetzt 6 Monaten Arbeit mit dem MacBook nervt es mich allerdings doch ganz schön. Ständig geht der freie Speicher runter auf wenige GB… Eine Lösung muss her. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf einige Varianten gestoßen und eine davon hat mir so zugesagt, dass ich sie bestellt habe, die PNY StorEDGE mit 128 GB.

Es handelt sich dabei um eine SD-Karte, welche vom Design erstens auf die MacBooks abgestimmt ist )Schwarz und Silber) und so kurz wie möglich gebaut, damit sie nicht weit aus den MacBook heraussteht. Die Idee finde ich brillant. Nicht zuletzt, weil meiner Meinung nach SD-Karten das Speichermedium der Zukunft sein sollten.

Die Verpackung der StorEDGE ist fürchterlich. So schlimm, dass ich sie regelrecht zerfetzen musste, um die SD-Karte auszupacken. Es ist aber auch möglich, dass ich einfach zu blöde war, den Mechanismus zu verstehen, aber hey, eine Firma sollte ihre Produkte an die Kundschaft anpassen, nicht umgekehrt. Nachdem die SD-Karte ausgepackt war, habe ich sie ins MacBook gestöpselt und … ARGH! Sie steht weiter über als gedacht. Sehr schade! Ich bin davon ausgegangen, dass die SD-Karte mich überhaupt nicht stört. Das stimmt so leider nicht, sie stört mich ein wenig. Sie steht etwa 4mm über…

Leider passt das MacBook so nicht mehr in meine Hülle… Da muss also eine neue her, denn der Sinn der SD-Karte ist ja, dass sie permanent im Book steckt.

Kommen wir mal zur Softwareseite.

Die Karte kommt vorformatiert als exFAT. Das hat Vor- und Nachteile. Erstmal funktioniert die Karte also direkt nach dem Auspacken mit nahezu allen Betriebssystemen. Aber exFAT hat eben, gerade als Mac-Nutzer, auch Nachteile, deswegen sollte man die Karte im Festplattendienstprogramm als Journaled HFS+ formatieren. Das bringt einen kleinen Nachteil mit sich. Die Karte taucht auf dem Schreibtisch zunächst als Festplatte auf, was sie nach dem Formatieren nicht mehr tut. Ich weiß allerdings nicht, ob sie einfach vom Werk her ein Festplatten Icon bekommen hat, oder ob da irgendwas mit angestellt wurde, dass sie tatsächlich als interne Festplatte gehandhabt wird. Da ich sie direkt formatiert habe, werde ich das aber auch nicht mehr feststellen können. #WAYNE

Nutzen.

Ich nutze die Karte nun für folgendes:

  • Meine iPhoto-Library (25 GB)
  • Meine iTunes-Library (ca. 50 GB)
  • Meine Steam-Library (ca. 25 GB).

Und schon habe ich auf der internen SSD des MacBook 130GB freien Speicherplatz. YEAH!

Alles in allem kann ich die Karte echt empfehlen. Einmal mit Daten befüllt, lassen sich die Daten der Karte mit etwa 70 MB pro Sekunde lesen, das reicht also um davon zu arbeiten.

Fazit.

Ich bin der Meinung, dass sich die 128 GB Karte, die 100€ kostet als Erweiterung lohnt. Besonders wenn man sie mit der 512 GB SSD für 800€ vergleicht. Man sollte daraus achten, dass sie auch passt, denn die verkürzte Bauform sorgt beispielsweise dafür, dass man sie nicht in Kameras nutzen kann, oder eben in keinem SD-Slot, der für die volle SD-Länge ausgelegt ist. Ich bin, abgesehen vom Überstand der Karte, sehr zufrieden und habe endlich genug Speicherplatz im MacBook. Man könnte das ganze noch mit einem Mini-USB-Flash-Drive kombinieren, die gibt es bis 64 GB, damit würde man 192 GB zusätzlichen Speicher erhalten. Erst mal reicht es mir allerdings so.

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