OS X Mountain Lion

Wie bei Twitter angekündigt, berichte ich nun einmal von meinen Erfahrungen mit Mountain Lion (aka Mac OS 10.8), dem Umstieg auf das selbige, Features und was mir sonst noch so einfällt. Allen voran benutze ich zum Erstellen dieses Artikels die neue Spracheingabe von Mac OS Mountain Lion. Einen ganzen Artikel damit zu erstellen stellt sich jedoch als sehr schwierig heraus, da diverse Worte nicht richtig erkannt werden und auch die Satzzeichen nicht richtig eingebaut werden. Spricht man jedoch die Satzzeichen mit, funktioniert das aber ganz passabel. Man muss jedoch jeden Satz Korrektur lesen.

Installation

Wie bereits in diversen Foren und auf diversen Webseiten berichtet, ist die Installation von MacOS Mountain Lion sehr einfach. Man lädt das Installations-Image im Mac AppStore herunter und führt anschließend die Installation aus. Nach wenigen Klicks und kurzer Wartezeit befindet sich Mac OS X.8 bereits auf dem Mac. Vielmehr gibt es zur Installation nicht zu sagen.

Erster Eindruck

Auf den ersten Blick hat sich im Gegensatz zu Mac OS X.7 nicht viel geändert. Das Aussehen entspricht weitgehend dem Vorgänger. Auf den zweiten Blick haben sich jedoch einige Details verändert. Die von OS X seit je her bekannte Dock wurde erneut ein bisschen angepasst, so sind beispielsweise die Indikatoren für laufende Programme ein bisschen kleiner und weiter nach unten verschoben worden. Ich persönlich mag das nicht so sehr, da es für mich weniger deutlich zu erkennen ist welche Programme geöffnet sind.

Da wir bereits bei der Dock sind, gehen wir nun auf die entsprechenden Icons ein. Nach der Installation tauchen in der Dock zwei neue Icons auf: Erinnerungen und Notizen. Die dahinter liegenden Programme entsprechen dem iPad-Pendant und lassen sich nun endlich auch auf dem Mac Desktop benutzen. Mich stört dabei vor allem das Aussehen des Notizblocks, wie bereits auf dem iPad hat dieses Programm eine Lederoptik, wie bereits der Kalender in MacOS, dieses Aussehen ist ziemlich zu verspielt und meiner Meinung nach unnötig.

Das nächste Feature ist die Mitteilungszentrale. Diese vereinigt alle neu eingehenden E-Mails, Ereignisse, Erinnerungen und so weiter, in einer übersichtlichen Zentrale, ähnlich wie auf dem iPad und dem iPhone. Zum aktivieren der Mitteilungszentrale kann man entweder oben rechts den Knopf in der Menüleiste betätigen, oder einfach mit zwei Fingern auf dem Multitouch-Trackback von rechts nach links wischen, dies ist zwar eine etwas unnatürliche Geste, da man zwei Finger übereinanderlegen muss, aber nach etwas Eingewöhnungszeit gewöhnt man sich schon daran.

Einschub: die Spracheingabe funktioniert durchaus angenehm, ich weiß zwar immer noch nicht wie sinnvoll sie ist, aber funktionieren tut sie…

Die deutlich erkennbaren neuen Features sind damit abgehandelt. Ein weiteres Feature ist allerdings noch eine Sicherheitseinstellungen, die es ermöglicht, einzustellen nur Programme aus dem Mac App Store installieren und starten zu lassen. Dies ist ein rein optionales Feature und bietet sich beispielsweise für Laien an, womit der Mac wieder ein Stück sicherer wird.

Auch funktioniert mit 10.8 endlich „Dokumente in der Cloud“, welches bereits mit Lion erwartet wurde, jeder jetzt erst vernünftig umgesetzt wurde. Damit kann man endlich alle Dokumente von unterstützten Programmen auf allen Geräten wie dem iPad dem iPhone und allen zur Verfügung stehenden Macs benutzen. Natürlich wird man damit ein kleines bisschen mehr in die Mac Ökosphäre gedrängt und dort festgehalten, für Menschen die sich dort allerdings bereits bewegen ist das kein großes Manko.

So langsam fällt mir kein weiteres Feature mehr ein, über das ich schreiben (reden…) kann, da das für mich wichtigste und größte Feature nicht auf Macs funktioniert, die älter als ein Jahr sind. Dieses Feature ist „AirPlay Mirroring“, die Möglichkeit den Bildschirm eines Macintosh-Rechners auf dem Apple TV (und damit dem, großen Fernseher) darzustellen. So weit ich weiß funktioniert AirPlay Mirroring nach einer Inteltechnologie, welche erst mit der Sandy Bridge-Architektur unterstützt wird. Ich frage mich dennoch wieso es dann Programme geben kann wie er AirParrot, welche dieses Feature bereits auf ältere Macs bringen und Berichten zufolge gut funktionieren.

Ich habe nun relativ ausführlich ein paar deutliche Änderungen beschrieben, und bin nicht wirklich darauf eingegangen, wie ich mich mit dem Betriebssystem fühle. Um es kurz zu machen: Ich fühle mich gut. Jeder sollte meiner Meinung nach auf Mountain Lion umsteigen, wenn technisch die Möglichkeit dazu vorliegt. Das System fühlt sich schneller als sein Vorgänger an und unterstützt viele tolle neue Features für die Zusammenarbeit mit iOS… Kurzum, ein gelungenes System…

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