Reifenpanne

Es passiert selten, aber es passiert. Wie ein Lottogewinn. Leider ist die Chance dass einem beides passiert extrem gering und deswegen verabschiede ich mich schon mal von meinem Millionärsleben. Nun gut, für einen Lottogewinn muss man wohl auch Lotto spielen, sonst ist die Chance auf den Gewinn wohl gleich null.
Worum es hier geht ist eine Reifenpanne mit dem Auto. Um die zu haben muss man auch Autofahren. Ich bin Autogefahren. Heute. Von Hildesheim nach Hannover. Um das machen zu können musste ich natürlich vorher von Hannover nach Hildesheim fahren, aber darum geht es hier nicht, da ist schließlich nichts interessantes passiert.
Also…
Ich fahre so Auto. Von der Uni zur Autobahn. Dann auf die Autobahn drauf… Da bin ich dann ein wenig gefahren, vielleicht so 10 Minuten. Auf einmal fing es an zu rattern. Sehr laut. Außerdem roch es nach brennendem Gummi. Also zuerst hat’s nur gerumpelt und ich dachte da wär’ neuer Asphalt, oder alter Asphalt oder so… Aber dann roch es nach verbranntem Gummmi und da dachte ich mir schon „ahauerhauerha…“. Zum Glück war ich gerade bei so ’nem Rastplatz und konnte direkt mal von der Autobahn runter.

Ich hab‘ also so angehalten, bin ausgestiegen und siehe da! Ein Platten! Vorne links. Reifen kaputt. Einfach so!
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Was also tun? Mir ist so was ja noch nie passiert… Na ja. So ein Auto hat ja sicher einen Ersatzreifen… Zum Kofferraum. Klappe hoch, da isser! Super! Wie bekommt man das Teil jetzt raus? War festgeschraubt. Fest festgeschraubt. Sehr fest. Na ja, nach etwas Gefummel und Gefluche habe ich es geschafft alles benötigte Zubehör vor mir auszubreiten…
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Also alles benötigte Zubehör… und wohl ein bisschen mehr…
Ersatzrad, Wagenheber, Schraubendreher, Komisches Rohr, komisches messingfarbenes Dings, Plastikhalter und Wagenheber-Kurbel.
Ich wusste sofort, dass die Krubel an den Wagenheber gehört, immerhin…
Nach etwa Herumgebastel passte dann aber alles… Ich habe den Wagenheber unter den Wagen bekommen und konnte den Wagen auch hochkurbeln. Das gebogene Metallrohr hat auf der Einen Seite ein Gewinde und dient zum Losschrauben des Rades. Wozu man nun den Schraubendreher und das messingfarbene Ding braucht weiß ich immer noch nicht…

Es hat dann wieder etwas gedauert, bis die Schrauben lose waren und der Wagen auf eine Höhe gekurbelt war, in der man das Rad einfach austauschen konnte, aber im Endeffekt lief alles gut und ich konnte mit 80km/h nach Hause jukkeln.

Irgendwie freue ich mich, dass erstens nichts passiert ist und ich zweitens zum ersten Mal einen Autoreifen gewechselt habe. Ganz alleine ohne Hilfe! Also gut, ich habe einen Platznachbar um ein Taschentuch gebeten, aber nur, weil ich mich an dem verflixten Metallrohr geschnitten habe…

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