Ubuntu 9.10 – Backup erstellen

Bevor ich heute meinen Tag mit Frühstück und anderen Dingen starte, werde ich zunächst noch einen Blog-Beitrag erstellen. Zunächst eine Kleinigkeit, dich ich gerade kurz herausfinden musste, um das, was ich hier schreiben will auch bebildern zu können:

Screenshot in Ubuntu

Um unter Ubuntu 9.10 einen Screenshot zu erstellen kann man ganz simpel das bereits standardmäßig installierte Tool benutzen. Es befindet sich unter „Anwendungen > Zubehör > Bildschirmfoto aufnehmen“. Das App erklärt sich eigentlich alleine. Simpel, einfach, funktionabel…

Backup unter Ubuntu

Nachdem ich Gestern das Vergnügen hatte mein Ubuntu (9.10, Karmic Koala) drei mal neu aufsetzen zu dürfen, habe ich mich endlich daran gemacht ein Backup vom laufenden, fertig eingerichteten System zu erstellen. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass von Haus aus kein Backup-Programm installiert ist, also musste ich das INternet durchforsten und bin auf insgesamt drei Programme gestoßen:

  • Flyback
  • Back in Time
  • Timevault

Wie man an den Namen schon sehen kann, sind alle nach Einführung von Apples TimeMachine entstanden…

Nun gut, ich habe also erst mal nachgeschaut, ob sich in Synaptic eines der Tool finden lässt, das ist leider nicht der Fall, also mal nachsene…

Flyback

Flyback lässt sich einfach finden. Google-Code ist hier das Stichwort. Flyback orientiert sich sehr an TimeMachine, Es sichert einfach alles, regelmäßig und benötigt eine externe Festplatte. Damit fiel es für mich leider aus, da ich keine externe Platte am Linux-Rechner zur Verfügung habe. Ich werde es noch mal testen, wenn ich mir mal eine neue, große USB-Festplatte kaufen sollte…

TimeVault

TimeVault habe ich leider nicht gefunden. Also, genau genommen habe ich, wie bei Flyback, ein Deb-Paket gefunden, aber keine 64 Bit-Version. Ich habe also zunächst mal weitergesucht…

Back in Time

Back in Time ist nun also das Programm, welches ich gerade teste. Während ich dieses Text verfasse, erstellt es gerade im Hintergrund ein Backup meines Systems.

So wie ich Back in Time verstanden habe, muss man explizit jeden Ordner auswählen der gesichert werden soll und da ich vor allem die Systemplatte sichern wollte, habe ich also alle Ordner in „/“ ausgewählt. Ich weiß noch nicht genau ob das so funktioniert, aber nachdem ich nur „/“ ausgewählt hatte, war das Backup nach 2 Sekunden zu ende und jetzt läuft er schon seit etwa 30 Minuten…

Back in Time ist nur eine Benutzeroberfläche, die auf ‚rsync‚ (Daten synchronisieren), ‚diff‚ (Unterschiede zwischen Dateien feststellen) und ‚cp‚ (Hardlinks erstellen) aufsetzt. Dies sind Programme die eigentlich in jedem Linux-System installiert sind und damit läuft Back in Time wohl auf jedem GNU/Linux.

Um die Root-Partition zu sichern muss man das Programm aus dem Terminal starten (bei mir funktioniert der Menübefehl nicht). Mit einem einfach „sudo backintime-gnome“. Dann lassen sich alle Einstellungen vornehmen, regelmäßige Backups einstellen etc…

Wenn man alles eingestellt hat kann man ein erstes Backup über den Button oben Links starten. Back in Time fängt dann mit der SIcherung an und rattert gemütlich vor sich hin.

Mehr kann ich leider bis jetzt nicht dazu schreiben, ich werde aber noch mal berichten wie es mit der Wiederherstellung der Daten aussieht.

Wenn alles funktioniert muss man wohl noch eine Boot-CD erstellen, um seine Daten im Falle eines nicht mehr bootbaren Systems auch noch retten zu können und Back in Time eben nicht auf der Standart-Live-CD zu finden ist, aber das ist, so weit ich weiß kein großes Problem, letztendlich muss ja nur ein Boot-Medium mit ein klein wenig zusätzlicher Software erstellt werden.



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