Mac OS X (10.4 / 10.5 / 10.6)

Nachdem ich in letzter Zeit immer hin und her überlegt habe, habe ich meinen Ubuntu-Rechner wieder einmal geplättet und mit OS X bestückt. Eigentlich wollte ich damit ja warten, bis OS 10.6 für Intel/AMD-PCs gepatcht wurde, aber da Apple den Quellcode für Darwin 10 noch nicht veröffentlicht hat wird das noch dauern…

Ich habe mich also dazu entschieden es doch noch mal mit 10.5.8 zu probieren. Der Grund hierfür lag eigentlich darin, dass ich den Linux-Rechner einzig und allein dazu verwendet habe, dass die zwei MacBooks in unserem Haushalt darauf Daten mit TimeMachine sichern… Zuerst hatte ich überlegt einfach eine der größeren Festplatten in den alten PowerMac G3 zu schrauben, aber dann fiel mir ein, dass der ja nur mit maximal 128GB arbeiten kann, das fiel also flach…

Bevor ich wieder zu dem Hackintosh-Projekt komme, möchte ich noch kurz erwähnen, dass ja mein alter PowerMac momentan wieder wunderbar mit dem Tiger vor sich hin schnurrt. Interessant ist dabei, dass auf dem alten PowerMac iTunes 9.0.1 läuft, obwohl es das nach Apple Angaben nicht tun sollte. Nur der Store macht Probleme, weil der Safari 4 benötigt und das läuft erst ab 10.5. Das coole daran ist, dass der PowerMac jetzt erstens als Download-Rechner und Datenspeicher fungiert und zudem kann ich durch die Privatfreigabe meine gesamte Musik auf der Kiste sichern und den Rechner auch zum Abspielen von Musik verwenden. Da der Rechner an keinen Bildschirm angeschlossen ist, kann man ihn nur über Screen-Sharing bedienen, oder über das Programm „Remote“ fürs iPhone und den iPod Touch. Ist also eine gute Jukebox, der kleine Schlumpf.

„Back to my Hack“

Nun habe ich also einen weiteren Versuch gestartet Mac OS 10.5.8 vernünftig auf meinem PC zu installieren. Ich machte mich also daran, meine Installations-DVD zu finden. Ich hatte beim letzten Mal ja iAtkos 10.5.6 heruntergeladen, deswegen dachte ich, ich würde auch dieses wieder verwenden… Das war leider falsch gedacht. Ich habe wohl aufgeräumt… Was ich aber noch unter etlichen nutzlosen CDs und DVDs gefunden habe war iPC 10.5.6. Also habe ich es mal damit getestet.

Die Installation verlief gut. Ich hatte zwar einige Probleme mit einer verwendeten Festplatte aber alles in allem ging die Installation als die Probleme behoben waren in etwa 25 Minuten von Statten. Ich musste dann noch das Update auf 10.5.8 suchen, welches aber auch einfach zu finden ist. Das gibt’s von den Jungs die iDeneb veröffentlicht haben… Danach musste ich noch mit dem beiliegenden Tool den Voodoo-Kernel (9.5) als Standart einstellen und schwuppdiwupp, fertig war mein Hackintosh Pro. Es kann sien, dass noch einige Fehler auftreten, wie eine Kernelpanik beim Mounten vom DMG-Dateien, dafür gibt’s aber auch weit verbreitet Lösungen im Netz zu finden…

Damit habe ich jetzt also Tiger (10.4.11) auf meinem PowerMac, Leopard (10.5.8) auf meinem Hackintosh und Snow Leopard (10.6.1) auf meinem MacBook Pro. Wow. Meine Netzwerkseitenleiste sieht wirklich Macianistisch aus, denn das Book meiner Freundin taucht dort ja auch auf, genau so wie mein LinkStation NAS.

Ach ja, was auch noch ganz nett ist, ist jetzt MobileMe. Ich weiß zwar noch nicht ob die „Back to my Mac“-Funktion funktioniert, da diese ziemlich blöde Ansprüche an den Router stellt, aber die Synchronisation von allem Möglichen (Dock, Dashboard, Einstellungen, etc.) funktioniert tadellos.

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