Triple-Boot mit Windows, OpenSuSE und Ubuntu (Studio)

Nach langer Zeit ohne Linux, bzw. meinem PC, habe ich Gestern ein wenig umgeräumt (für die die mich kennen: Ja, schon wieder!) und habe so Platz geschaffen um meinen alten PC wieder einsetzen zu können. In erster Linie möchte ich den Rechner als Zweitrechner verwenden und haqlt manchmal etwas darauf aufnehmen und auch meine Beatz möchte ich gerne mit dem Rechner aufnehmen, da er immerhin 4 Inputs hat und nicht nur 2, wie mein Mac.

Außerdem möchte ich auf dem rechner ein wenig herumspielen und ich möchte mit ihm meine alten Projekte öffnen, falls ich mal eines davon neu bearbeiten möchte.

Die Konfiguration des Rechners ist inzwischen wie folgt:

AMD Athlon XP 2000+ (eta 1,66GHz), 1GB Ram, 80GB HDD, TV-Karte (Analog, quasi unbrauchbar), Firewire und USB, DVD-Brenner…

Die 80GB Festplatte ist etwas wenig für mein Vorhaben, wird aber schon reichen…

Als erstes habe ich auf der Kiste ein Windows XP installiert, alle Treiber und Programme installiert und habe nun ein gut laufendes XP, mit welchem ich mein Cubase SE3 verwenden kann um alte Projekte zu bearbeiten, oder eben andere Windows Programme, wenn ich mal welche benötige…

Danach habe ich OpenSuSE 11 installiert. Das ist vor kurzem veröffentlicht worden und ich wollte es mir nicht nehmen lassen das zu testen, da ich ja nun bereits seit einigen Jahren (Seit dem Release von OpenSuSE 10.0) SuSE-Benutzer war.Die Installation ist gegenüber dem Vorgänger enorm vereinfacht worden. Man wählt nur noch die Sprache aus und dann kann man alles andere mit weiter bestätigen, alleine den Desktop muss man noch auswählen. Ich habe nur noch die Partitionstabelle von Hand angegeben, um noch Platz auf der PLatte frei zu behalten und ansonsten alles so gelassen. Als Desktop habe ich KDE 3.5 gewählt. Ich hatte KDE 4 schon mal getestet und mich bei diesem Rechener dafür entschieden ein gutes, stabiles System einzurichten. KDE 4 kann warten, bis es KDE 3.5 ablöst… Wirklich interessant ist, dass auch SuSE inzwischen fast von alleine den wundervollen 3D-Desktop mitbringt, den uns Compiz ermöglicht. Ich habe ja bereits ausführlich vom Installationskrampf vom Beryl und später Compiz berichtet und die neue Anwenderfreundlichkeit haut mich echt aus den Socken. Ich habe nur noch die xorg.conf ein wenig selbst konfiguriert, um die gewünschte Auflösung und Bildwiederholrate zu erhalten, ansonsten geht man einfach auf ‚Dienstprogramme/Desktop/Effekt-Dingsbums‘ und sagt ‚Effekte einschalten‘ und *PLOPP* schon ist alles wobbly… Perfekt. Auf zur nächsten Aufgabe…

Als nächstes (und letztes) wollte ich noch UbuntuStudio (auf Basis von Ubuntu 8.04 ‚Hardy Heron‘) installieren. Ich mag zwar JAD, aber UbuntuStudio läuft meiner Meinung nach besser und hat aktuellere Pakete und einen aktuelleren Kernel. Nun gut, UbuntuStudio wird über ein häßliches Menü installiert (bietet aber trotzdem sehr viel schneller als Windows eine grafische Oberfläche…), geht aber genauso einfach und schnell wie SuSE. Erstaunlicher Weise ist der nach derInstallation benötigte Aufwand etwa der gleiche wie bei SuSE. xorg.conf konfigurieren, neu starten und im Menü die Desktop-Effekte einschalten. *SCHWUP* ein wubbeliges StudioSystem. So weit ich sagen kann läuft auch alles, vielleicht muss ich noch ein paar Feintuning-Einstellungen vornehmen…

Ich habe also nun einen PC, der sowohl Windows XP, als auch OpenSuSE11 und UbuntuStudio booten kann. Wow. Linux zu installieren war noch nie so einfach und bis auf den kleinen Fehler, dass ich, wenn ich UbuntuStudio starte ich zwei Boot-Loader nacheinander angezeigt bekomme funktioniert alles einwandfrei…

Faizt: Es ist inzwischen gerade zu sündhaft einfach ein Linux zu installieren, es gibt keine Ausrede mehr das nicht zu tun, außer vielleicht, dass man kein Linux installieren möchte… Na ja, auch für die Musikschaffenden unter euch, UbuntuStudio bringt ALLES UND NOCH VIEL MEHR mit, was man zum Musik- (oder Film- und Bild-) Bearbeiten und -Produzieren braucht und es geht wirklich leicht einzurichten!

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